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20.12.2008
Schokolade, Mandarinen und drei Punkte für den SC Condor von



SV Halstenbek-Rellingen – SC Condor 1:3 (1:1)

SV Halstenbek-Rellingen: Schultz (46. Langner) – Diederichsen, Hermanowicz, Vollmer – Pries, Rußbüldt, Dirksen (73. Bräuer), Eta – Arslan, Müller (76. Bushaj) – Rohparwar
SC Condor: Kleinschmidt – Rohbaqsh, Pawletta, Bagci (46. Griesch) – Grudzinski, Müller, Twardawa – Szyszkowski, Qasem (46. Jakubowsky) – Koch, Abshagen (70. Vespermann)
Tore: 0:1 Grudzinski (40.), 1:1 Rohparwar (44., Foulelfmeter), 1:2 Koch (52.), 1:3 Twardawa (77.)
Schiedsrichter: André Neumann (FC Elmshorn), mit einer durchschnittlichen Leistung
Beste Spieler: Diederichsen, Schultz – Koch, Rohbaqsh
Zuschauer: 100

Vor dem Spiel ging es sehr besinnlich zu als HR-Manager Hans Jürgen Stammer Schokolade und Mandarinen an die Zuschauer verteilte. Mit dieser Besinnlichkeit war es nach dem Anpfiff selbstverständlich vorbei, da es für beide Mannschaften um wichtige Punkte für den Klassenerhalt ging. Trotz des geringen Abstands zu den Abstiegsplätzen gab es für den Sieger der heutigen Partie die zusätzliche Motivation auf dem achten Tabellenplatz überwintern zu dürfen.

Den weitaus besseren Start erwischte der SC Condor, der in den Anfangsminuten gleich zwei Mal hätte zuschlagen können. In der 5. Minute verpasste es nahezu die halbe SC-Mannschaft die anfängliche Unordnung in der HR-Defensive zu bestrafen. Der Ball kullerte und sprang von einem Fuß zum anderen – doch zum finalen Torschuss kam es nicht. Auch Marcel Abshagen brachte die Kugel nicht über die Linie. Nur eine Minute später sorgte Condors Danny Qasem mit seinem Distanzschuss für weitere Gefahr. Die Gastgeber benötigten somit ein wenig Glück um nicht schon in der Anfangsphase in Rückstand zu geraten.

Anschließend schafften es die Schützlinge von Ingo Desombre aber Ruhe ins Spiel zu bringen und ließen durch Cem Müller (8.) und Fabian Rußbüldt (20.) erste Torgefahr aufblitzen. Trotzdem merkte man den Gastgebern an, dass sie an diesem Tag nur mit einer Rumpfelf auflaufen konnten. So fielen unter anderem Marco Kebbe, Nico Marquardt und Oliver Wroblewsky grippebedingt aus. Auch Yannick Bräuer gehörte nicht - wie ursprünglich geplant – zur Startelf. Angesichts der notwendigen Umstellungen konnte man somit nicht an die beeindruckende Leistung von vor drei Wochen gegen den FC St. Pauli II anknüpfen. Und trotzdem merkte man den Spielern an, dass sie ihre Erfolgsserie gerne fortsetzen wollten.

Die Akteure des SC Condor wollten hingegen eine neue Siegesserie starten nachdem man in den fünf Punktspielen zuvor keinen dreifachen Punkterfolg feiern konnte. Von einer verunsicherten Mannschaft konnte aber keineswegs die Rede sein – ganz im Gegenteil. Besonders die Spitzen Kai Koch und Marcel Abshagen sorgten mit ihrer Schnelligkeit für Unruhe bei den Gastgebern. Das erste Tor des Tages hatte dann allerdings Edgardo-Edmundo Syzszkowski auf dem Fuß. Er scheiterte jedoch am stets Sicherheit ausstrahlenden HR-Keeper Dennis Schultz (32.). Gegen einen Freistoß von Söhren Grudzinski war dann aber auch Schultz machtlos – der Ball wurde oben-links in den Kasten gezimmert (40.). Noch vor dem Pausentee konnten die Gastgeber jedoch ausgleichen. So verwandelte Rohollah Rohparwar einen Foulelfmeter sicher zum bis dahin verdienten 1:1 (44.) – vorausgegangen war ein Foulspiel an Gerrit Diederichsen.

Nachdem sich HR-Keeper Schultz kurz vor der Pause eine Verletzung am Rücken zugezogen hatte, musste auf Halstenbeker Seite zur Pause auch im Tor umgestellt werden. So nahm Ersatz-Keeper Tim Langner seine Position ein. Dieser stand nur sieben Minuten auf dem Platz als es auch schon hinter ihm einschlug. Seine Vorderleute agierten zu offen und ließen den SC-Spitzen Abshagen und Koch viel zu viel Platz, so dass Koch fast zum Führungstreffer gezwungen wurde (52.). Im Gegensatz zur ersten Hälfte konnten die HR-Akteure nun nicht nachsetzen. Der Wille war zweifellos vorhanden, aber die Anzahl an Fehlpässen erhöhte sich stark. Condor-Keeper Sascha Kleinschmidt erlebte recht geruhsame zweite 45 Minuten, da die nur noch spärlich auftretenden HR-Offensivaktionen regelmäßig verpufften. Somit konnte Kleinschmidt gleich mehrere Konter seiner Mannschaftskollegen beobachten. Die Vorentscheidung lag regelrecht in der Luft, und sie fiel dann auch - per Kopfball aus der Kurzdistanz. Heiner Twardawa stand in der 77. Minute goldrichtig und sorgte für gelb-schwarzen Jubel. Nach diesem Treffer war das Spiel endgültig entschieden, so dass sich die Anhänger des SC Condor schon vor dem Abpfiff Gedanken darüber machen konnten, ob sie auf dem Heimweg zuerst die Schokolade oder doch lieber die Mandarine essen sollten – eine wahrlich knifflige Entscheidung.


Stimmen:

Matthias Bub (Trainer SC Condor):
Zuerst möchte ich mich für den stets schönen Empfang hier in Halstenbek bedanken. Gleich zur Begrüßung bekam man hier heute Schokolade und Mandarinen – mehr geht nicht! Ansonsten fiel mir natürlich die positive Leistung meiner Mannschaft auf, die sich mit diesem Erfolg die Winterpause verdient hat. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass wir in der zweiten Hälfte leicht noch mehr Tore hätten erzielen können.
Mein Fazit zur Winterpause fällt durchaus positiv aus. Uns fehlte es im Laufe der Saison hin und wieder an Konstanz, aber wir sind noch im Pokal dabei und können auf dem achten Tabellenplatz überwintern.

Ingo Desombre (Trainer SV Halstenbek-Rellingen):
Wir konnten zwar nur mit einer Rumpfelf auflaufen, aber das lasse ich nicht als Entschuldigung für unsere heutige Niederlage gelten. Jeder Spieler dieser Mannschaft - ob nun Stammspieler oder Ersatzspieler - hat die Aufgabe zu kämpfen und zu ackern. In diesem Punkt hat mich die Mannschaft zumindest in der 1. Hälfte überzeugt. Für die zweite Hälfte reichte es leider nicht mehr, so dass Condor den Sieg verdient hat.
Ob ich die Oberligamannschaft auch in der Rückrunde trainieren werde, ist noch offen. Zumindest habe ich die Sicherheit, dass ich hier Trainer bleibe – bei der ersten Mannschaft oder wie zu Beginn der Saison bei der Oberliga-Reserve. Sofern ich Trainer der Oberligamannschaft bleibe, wäre es wünschenswert, wenn wir in der Winterpause noch zwei richtige „Knipser“ bekommen könnten.


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