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07.12.2003
Das Verbandsliga-Spitzenspiel von Peter Strahl


präsentiert:


HSV Barmbek-Uhlenhorst – TuS Germania Schnelsen 2:1 (0:0)

HSV Barmbek-Uhlenhorst: Klein – Hoffmann - Lengler, Braun, Gatica – Maciejewski (ab 90. Schwartze), de Sousa, Meyer, Schwemann – Hasenpusch, Tetzlaff (ab 89. Pieper)
TuS Germania Schnelsen: Jahnke – Möller, Kuzel (ab 85. Koch), Engl, Pfennig – Bourbonus, Voß, Krohn, Masurat – Hülsebusch, Ardente
Tore: 1:0 Meyer (51.), 1:1 Voß (63.), 2:1 Tetzlaff (71.)
Beste Spieler: Im Hinblick auf die guten Leistungen sämtlicher Akteure verbietet es sich, Spielernamen hervorzuheben.
Rote Karte: Krohn (85. wg. Assistenten-Beleidigung)
Schiedsrichter: Oje (St. Georg-Horn)
Zuschauer: ca 280

Obwohl beide Vereine in der letzten Saison zeitweilig nicht frei von Abstiegssorgen waren, wurden zu Beginn dieser Spielzeit die Hausherren allgemein ob ihrer Neuverpflichtungen zum Favoritenkreis gezählt. Die Schnelsener hingegen erwähnte nur selten ein Experte, wenn es um die Verteilung der Spitzenpositionen ging. So stellte es schon eine Überraschung dar, dass am letzten Spieltag dieses Jahres auf dem Rupprechtplatz noch ein Blockbusterspiel statt fand, übrigens die zehnte Begegnung beider Teams in Folge auf Verbandsliga-Level. Was die heute überwiegend auf der Sonnenseite stehenden und nicht im Schatten sitzenden Zuschauer zu sehen bekamen, war dann auch aller Verbandsligaehren wert.

Zunächst sind es - ein wenig überraschend - die Gäste, die die Pace machen. Wie schon in den letzten Spielen organisiert Thomas Hoffmann seine Defensivabteilung aber so, dass Sven Klein im Tor der Barmbeker mit keinen echten Problemen konfrontiert wird. Auf der Gegenseite sieht sich Matthias Jahnke über fast 25 Minuten gar beschäftigungslos bis er zum ersten Mal einen von links durch Adam Maciejewski getretenen Freistoß abfangen muss. Kurz darauf sieht es schon ein wenig gefährlicher vor dem Germanen-Tor aus. Nach einem Eckstoß entsteht vor seinem Gehäuse ein Gewühl, aus dem heraus der Ball bei Carlos de Sousa landet, der aber überweg knallt. Doch die Wende ist eingeleitet, da nun auch die Barmbeker Spaß an der Offensive zu finden scheinen. Heiko Tetzlaff schießt nur knapp vorbei, Tim Schwemann bleibt hängen, Migel Gatica zielt daneben und wiederum ist es Schwemann, der sich in aussichtsreicher Position nach Zuspiel von Jan Meyer nicht gegen seinen Widerpart durchsetzen kann. Obwohl es torlos in die Halbzeitpause geht, ist Zufriedenheit über das bislang Gesehene auf den Rängen zu erkennen.

Im zweiten Spielabschnitt wird es gar noch besser. Zuerst verfehlt ein Kopfball von Henning Hülsebusch nur äußerst knapp sein Ziel, dann hat der Barmbeker «Pöbel» Grund zum Jubeln. Ein Eckstoß in der 51. Minute von rechts wird per Kopf durch den aufgerückten Hoffmann zu Meyer weiter geleitet, der ihn voll trifft und in Jahnkes Kasten zum Führungstreffer versenkt. Ein wenig später fast das nächste Goal für die BU-Männer, Sven Kuzel aber rettet kurz vor der Linie. Zu diesem Zeitpunkt zwar ein wenig überraschend fällt in Minute 63 der im Hinblick auf den bisherigen Spielverlauf durchaus verdiente Ausgleichtreffer. Torben Voß ist es, der eine mustergültig herein gegebene Flanke per Kopf an Klein vorbei in dessen Kasten unterbringen kann. Doch ist das 1:1 kein Grund für die Blau-Gelben von ihrem Ziel abzukommen, als Tabellenzweiter zu überwintern. Das 2:1 durch Tetzlaff ist nur Ausdruck ihrer Feldüberlegenheit. Einen scharf getretenen Freistoß von Thomas Braun kann der großartige Jahnke nur abklatschen. Das Leder landet bei Tetzlaff und dieser verwandelt, wie sich 20 Minuten später heraus stellen wird, zum Siegtreffer. «Nunc Germanis vires deficiunt», wie der an Schulzeiten sich erinnernde Zuschauer feststellt. (Für den Nichtleser der Caesar-Lektüre die Übersetzung: Jetzt schwinden den Germanen die Kräfte). Die blau-gelben Chancen häufen sich. Doch Maciejewski, Hasenpusch, Tetzlaff und de Sousa scheitern entweder an Jahnke oder verfehlen das Ziel ihrer Begierde auf unterschiedliche Weise. Fünf Minuten vor Schluss sei noch ein höchst überflüssiger Platzverweis erwähnt. Der offensichtlich ein wenig unreife Schnelsener Alexander Krohn (Jahrgang 1983) soll den Assistenten in der «Anfield Corner» mit einem nicht druckreifen Ausdruck bedacht haben. Da diese Seiten nicht dem Jugendschutz unterliegen, nimmt «hafo» ausdrücklich davon Abstand, dessen Assi-Anrede zu zitieren. Sei es, wie es sei, der gute Gesamteindruck dieses Spiels zwischen Tabellen-Zweiten und -Dritten bleibt dadurch ungetrübt.

Schiedsrichter Oje brauchte keine Probleme mit dieser zwar einsatzfreudig aber fair geführten Begegnung zu haben.

Punktspiel-Statistik ab 1946 aus der Sicht des Gastgebers:
18 Spiele – 11 Siege –3 Remis – 4 Niederlagen – 49:35 Tore

Stimmen:

Holger Menzel (Trainer TuS Germania Schnelsen)::
Glückwunsch erst einmal an Peter (Martens). Ich denke mal, dass das Ergebnis auch den Spielverlauf widerspiegelt. Die höhere Anzahl der Tormöglichkeiten lag eindeutig bei BU, auch wenn man dabei bedenken muss, dass wir zum Ende des Spiels hinten aufgelöst waren, obwohl der Platzverweis keine entscheidende Rolle mehr gespielt hat. Mit dem Saisonverlauf bin ich im Übrigen sehr zufrieden. Er entspricht der Zielsetzung, uns im oberen Tabellenbereich aufzuhalten. Trotz der Niederlage sind wir auf einem guten Weg, die Verbandsligazugehörigkeit zu erhalten.

Peter Martens (Trainer HSV Barmbek-Uhlenhorst):
Die Begegnung hätte sicherlich einen besseren Boden verdient, trotzdem war es ein gutes Verbandsligaspiel. Ich glaube auch, dass wir das Spiel verdient gewonnen haben, weil wir vor allem in der zweiten Halbzeit die größere Anzahl von Torchancen gehabt haben, die wir leider nicht alle genutzt haben oder die der Tormann sensationell gehalten hat. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass wir vor der Winterpause diesen Sieg noch einfahren konnten.



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