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02.06.2009
Rückblick: Bestnoten für Buchholz und Victoria von




Die erste Saison der neuformierten Oberliga-Hamburg ist Geschichte. Sie war vielseitig, lange spannend, von tollen Partien gespickt, von entlassenen oder selbstgegangenen Trainern überhäuft, sie brachte ebenso Überraschungen heraus, wie sie große Enttäuschungen mit sich trug. Und am Ende ist man genauso schlau wie vorher. Der Meister ist der alte, so war es schon letztes Jahr. Die Absteiger kristallisierten sich nach und nach immer deutlicher heraus. Dass der Abstand zwischen dem fünfzehnten (Abstieg) und dem vierzehnten Platz (Rettung) satte zehn Punkte am Ende betrug, sollte jedoch zu denken geben. Von der Farce, dass der Tabellenfünfte an der Relegation für den Aufstieg in die Regionalliga Nord teilnimmt, gar nicht zu sprechen. Nichts gegen die U23 des FC St. Pauli, aber sportlich verdient haben es die Jungs von Trainer Jörn Großkopf nicht, sich für die nächsthöhere Klasse zu qualifizieren. Dafür war die Rückrunde beim Hinrunden-Meister eindeutig zu schlecht. Aber es soll nicht nur über die Kiez-Kicker gerichtet werden, sondern alle achtzehn Mannschaften dürfen sich ihre Abschlusszeugnisse abholen.

SC Victoria: Der Klassenbeste des letztes Jahres konnte seinen Titel verteidigen. Am Ende wirkt der Vorsprung komfortabel, doch es war ansich eine Punktladung. Erst drei Spiele vor Ultimo, erklomm Vicky die Spitze und profitierte von dem Einbrechen der Bergedorfer. Und trotzdem: Die „Ehmlinge“ stellen mal wieder den besten Sturm, schossen über 80 Tore, waren mit Abstand die beste Mannschaft in der Rückrunde und erholten sich auch von den Rückschlägen gegen die besseren Teams dieser Staffel. Eigentlich schade, dass sich so ein Meister nicht in der Regionalliga beweisen kann. Note: 1-

Meiendorfer SV: Er machte aus seiner Seele keine Mördergrube. Meister wollte er werden, sprach Trainer Lutz Göttling ziemlich forsch zu Beginn der Spielzeit. Sehr viel fehlte nicht zum Erreichen des Zieles. Natürlich sind die MSVer schon ein wenig auf die Geschicke von Herrn Roschlaub angewiesen. Verwerflich ist dieser Umstand aber nicht, jede Mannschaft hätte gerne so einen Spieler in seinen Reihen. Der MSV verspielte seine Titelchancen bei Victoria (0:2) und in Lurup (1:2). Es wäre sogar mehr drin gewesen. Note: 2

Bergedorf 85: Sie wirbelten zu Anfang der Saison, sie sahen bis zum 32. Spieltag wie der kommende Meister aus. Bis vor ein paar Tagen galten sie zumindest noch als potenzieller Aufsteiger. Nun sind die „Elstern“ auf dem dritten Platz abgestürzt, haben die letzten drei Spiele allesamt verloren, darunter auch die letzte Pleite gegen die Meiendorfer, von der Regionalliga wird kaum noch gesprochen. Ein Neuaufbau steht vor der Tür. Ob die Bergedorfer wieder so nahe an die Meisterschaft herankommen, ist zu bezweifeln. Note: 2-

TSV Buchholz 08: Ein Punkt, ein einziger Punkt trennte die Buchholzer von der Vize-Meisterschaft. Daheim sind die TSVer eine Macht, keine Heim-Niederlage gab es. Auch Altona 93 brauchte das Elfmeterschießen und das Glück im Pokal, um in der Nordheide bestehen zu können. Bergedorf, Victoria, Meiendorf und die U23 St. Paulis verloren allesamt in Niedersachsen. Dagegen gab es eher gegen die kleineren Vertreter Verluste zu verzeichnen. Auch ganz wenige Minusleistungen gab es in der Hamburger Fremde zu vernehmen. Aber insgesamt war es eine atemberaubende Saison eines geschlossenen Kollektivs, wobei Buchholz wohl den inoffiziellen besten Transfer der Saison (Gillich) tätigte. Note:1

FC St. Pauli: Vom Offensivpotenzial konnten es am ehesten die St. Paulianer mit dem Meister aufnehmen. Der FC war jederzeit in der Lage, den Gegner nicht nur zu besiegen, sondern regelrecht auseinander zu nehmen. Und der FC war jederzeit in der Lage, gegen jeden Gegner eine lustlose und uninspirierte Leistung abzuliefern. An der mentalen Stärke bzw. Schwäche verzweifelten die beiden Trainer Joachim Philipkowski und Jörn Großkopf regelmäßig. In der Rückrunde wurde die Position an der unmittelbaren Spitze schnell aufgegeben. Erst beim Austrudeln blitzte das vorhandene Können ab und zu mal wieder auf. Eigentlich zu wenig. Note: 3

SV Curslack-Neuengamme: Die Grafites und Dzekos der Oberliga Hamburg sind in Curslack beheimatet. Spill (28) und Pichinot (17) markierten 45 der 71 Treffer und waren damit das beste Sturm-Duo der Staffel. Die Henke-Truppe hätte durchaus den imaginären Titel der Überraschungsmannschaft einheimsen dürfen, wenn sich diese Jungs aus der Nordheide nicht eingemischt und gemeint hätten, noch mehr auf dicke Hose machen zu wollen. Der Youngster Pichinot wechselt zum FC St. Pauli und soll vom nächsten „Youngster“ ersetzt werden. Matthias Reincke aus Bergedorf, zarte 37 Jahre jung, könnte zwar der Vater, rein alterstechnisch, von Pichinot sein, aber eine Attraktion wäre er in Curslack durchaus. Note: 2+

Barmbek-Uhlenhorst: Die Saison begann schleppend, sodass BU sich sogar zeitweise mit Gedanken herumplagen musste, die mit dem Abstiegsgespenst zu tun haben könnten. Dies schien sogar mehr als möglich, als relativ zeitig vermerkt werden konnte, dass die Wege der Barmbeker und ihres Trainers sich nach der Saison trennen werden. Aber Peter Martens schaffte es, die Mannschaft wieder richtig flott zu bekommen und absolvierte eine mehr als respektable Rückrunde. Note: 3+

Eintracht Norderstedt: Wenn man nach den Favoriten vor der Saison fragte, war der Name der Norderstedter nicht weit. Viele sahen in der Eintracht fast den einzigen Vertreter, der es sportlich und wirtschaftlich in der Regionalliga auf kurzer und langer Sicht packen könnte. Alles Wunschdenken! Sportlich war es fast eine verlorene Saison. Coach Marco Krausz hatte mit unglaublichen Verletzungsproblemen seiner Mannschaft zu kämpfen, doch manche Brandherde (z.B. Torhüter) waren hausgemacht. Zudem kassierten nur die Absteiger jeweils mehr Gegentore als die Eintracht. Mit diesem Personal muss mehr möglich sein. Note: 4

SV Lurup: Es ging eine Ära in den düsteren Dezember-Tagen zu Ende. Trainer Oliver Dittberner musste seinen Hut nehmen und damit ging in gewissem Maße auch eine Philosophie. Zu beneiden war der Neue aus der Nachbarschaft, Andreas Klobedanz, um seine Aufgabe nicht. Viele Verletzte, kein Selbstvertrauen und kaum bis keine erzielten Tore. Im Laufe der Rückrunde bekam Klobedanz die Truppe in den Griff. Die Egenbüttel-Heimpleite war der Tiefpunkt, danach ging es steil aufwärts. Somit rettete „Klobe“ ein Seuchenjahr. Note: 3-

SC Condor: Auch bei den Raubvögeln hat sich der Leitvogel verabschiedet. Der „Achter“, im richtigen Leben Matthias Bub genannt, beendete seine Trainertätigkeit mit dem letzten Abpfiff an der Brucknerstraße mit einer Niederlage (0:3 bei Paloma). Dass ihm die Wankelmütigkeit seiner Eleven manchmal zur Weißglut in den letzten Jahren und vor allem in dieser Spielzeit getrieben hat, wird er nur hinter vorgehaltener Hand zugeben wollen. Er wird am Berner Heerweg fehlen. Die Mannschaft selber wird auf einigen Positionen umgebaut (werden müssen). Nicht ganz ohne Grund. Note: 3-

USC Paloma: Hätten die Palomaten zu Beginn der Saison ähnlich agiert wie am Ende, der USC hätte Fünfter, Sechster werden können. 30 Zähler sammelten die Grandmänner unaufhörlich in der Rückrunde. Für einen Kader der Marke USC Paloma ist dies schon eine erstaunliche Bilanz. Man rettete sich vorzeitig, obwohl Trainer Frank Hüllmann zeitweise krankheitsbedingt ausfiel. Note: 3+

Niendorfer TSV: Es gab Zeiten, da hätten nicht viele darauf gewettet, dass Carrel Segner auch das nächste Spiel als NTSV-Trainer fungieren würde. Doch er fungierte, auch wenn er manchmal beruflich verhindert war. Er und der Verein überlebten furchtbare Zeiten im Herbst und Winter. Die Gegner bedienten sich am Sachsenweg wie am Grabbeltisch und nahmen sehr häufig relativ billig die Punkte mit. Genauso wie BU, Paloma, Lurup und auch HR fingen sich die Niendorfer im Frühjahr und sicherten sich so den Klassenerhalt. Und Carrel Segner ist immer noch da. Note: 4+

SC Concordia: Sollte man sein Herz an Concordia verloren haben, es müsste derzeit viele Kardiologen geben, die starkes wissenschaftliche Interesse an dieser „Cordi-Pumpe“ hätten. Wie soll man so eine Saison verarbeiten können? Zu viele schlimme Vorstellungen in der Liga, ein neuer Trainer, der alte Manager sagt zum Saisonende Servus, Cordi verabschiedet sich vom Marienthal, der Abstiegskampf nagt an den Nerven, man rettet sich und gewinnt sogar noch den Pokal am Millerntor. Wer die Mannschaft sein wird, die Hamburgs Farben im DFB-Pokal vertreten wird, weiß noch keiner. Das Team fällt auseinander. Keine Saison für Herzkranke. Note: 4- (Liga), 1 (Pokal)

Halstenbek-Rellingen: Die Baumschuler schienen auf einem guten Wege. Selcuk Turan hatte zwar mit einigem Gegenwind zu kämpfen, sei es aus der Mannschaft oder aus dem Umfeld, doch der Erfolg gab ihm in der Hinrunde zumindest nicht Unrecht. Gemessen am Personal musste jedem klar sein, dass es nicht leicht werden würde. Trotzdem musste Turan gehen, da der Gegenwind auch nicht vor der Punkteausbeute haltmachte. Veteran Thomas Bliemeister übernahm im Winter und hatte vor allem mit dem Gegenwind auf dem Platz zu kämpfen. Als der HR-Kahn zu kentern drohte, bekamen die Schleswig-Holsteiner doch noch die Kurve und die Fahrt in den sicheren Nichtabstiegsheimathafen konnte angetreten werden. Note: 4

VfL 93: Es wäre auch ein Wunder gewesen, hätten sich der Verein vom Borgweg retten können. Dazu war der Aderlass vor der Saison (Pedroso-Bussu und Marcinkiewicz) zu groß in der Offensive. Die Hinrunde wurde noch überdurchschnittlich absolviert, in der zweiten Hälfte konnten nur noch zehn Zähler gesammelt werden. Dass die Mannschaft nicht mehr auf dem richtigen Weg kam, als es im Frühjahr große Diskussionen gab, ob der Verein überhaupt wieder melden würde, kann kein Zufall sein. Note: 5+

V/W Billstedt 04: Sie galten lange Zeit als würdiger Aufsteiger. Sie kamen nirgendwo so richtig unter die Räder, waren als unangenehmer Gegner verschrien und sie holten die Punkte, die man holen muss, wenn man nicht absteigen will. Diese Faktoren galten aber nur für das Jahr 2008. Anno 2009 war nichts mehr davon übrig. Die Rückrunde bekam eine Eigendynamik, die nicht mehr aufgehalten werden konnte. Von den finanziellen Schwierigkeiten ganz zu schweigen. Note: 5

FC Voran Ohe: Es kann keiner sagen, dass die Reinbeker sich nicht mit zwei Paukenschlägen verabschiedet hätten. Erst ein 7:3 gegen Egenbüttel, dann ein 4:6 bei Curslack. Viele Eishockey-Zuschauer würden sich solche Ergebnisse wünschen. Ansonsten wäre das Prädikat „Katastrophen-Saison“ einer der größten Untertreibungen, die es im Hamburger Fußball gegeben hat. Es ging alles schief, was schief gehen konnte. Verletzungen, unglückliche Niederlage, verdiente Klatschen, überhaupt die Hülle und Fülle an Niederlagen, ein Trainerwechsel, der nichts brachte, eine Mannschaft, die sich bei einem Spiel sogar selber aufstellen konnte, usw. Manches hätte man sich gar nicht ausdenken können, was alles bei Voran Ohe in diesem Jahr falsch lief. Zumindest wurde das letzte Ziel erreicht – nicht Letzter werden. Note: 6

SC Egenbüttel: Unzählige Niederlagen, unzählige Trainer – das letzte Spiel gegen Buchholz übernahm dann der neue Coach Holger Podein. Die Saison des Aufsteigers hatte ganz wenige Höhen (St. Pauli II, Bergedorf) und unglaublich viele Tiefen. Sie versuchten mitzuspielen, aber das versuchen kleine Jungs bei den Größeren auch. Da klappt mal der ein oder andere Trick, vielleicht schießt der Lütte auch mal ein Tor, aber generell langt es meistens bei weitem nicht. So wie beim SC Egenbüttel: Note: 5-6


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