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07.12.2003
Halstenbek hatte keinen Wecker dabei von



SC Condor – Halstenbek-Rellingen 2:1 (1:0)

SC Condor: Ollik – Robaqsh – Gebhardt, Aykurt – Konrad, Ehlert, Haß, Müller (87. Behn), Witt – Yazici (66. Meuser), Kruppa (76. Kaack)
Halstenbek-Rellingen: Schultz – Bressem – Tolkmitt, Waschatz – Christian (46. Grgic), Bösch, Stars, Heine, Zabel (29. De Bilio) – Bashiru, Jakobs
Tore: 1:0, 2:0 Kruppa (02., 48.), 2:1 Jakobs (59.)
SR: Braun (Niendorfer TSV)
Zuschauer: 150
Beste Spieler: Kruppa, Robaqsh – Bösch
Gelbe Karten: Witt, Aykurt, Robaqsh – Bressem

Nur die älteren Zuschauer werden sich an einen Heimsieg erinnern können. Mit diesem Gedanken hatte sich Condors Trainer Wolfgang Reimers im Stadionheft an das Publikum gewandt und wollte mit dieser ironischen Aussage der schlimmen Heimbilanz Nachdruck verleihen. Einen einzigen Dreier, im August am dritten Spieltag gegen Dassendorf, konnte der SC bis dato am eigenen Berner Heerweg einkassieren. Doch dieser negative Lauf wurde mit der letzten Partie vor der Jahreswende beendet. Verdient behielten die Raubvögel gegen schlafende Halstenbeker die Oberhand und profitierten von zwei Kruppa-Treffern jeweils zu Beginn der beiden Halbzeiten.

Bereits in der zweiten Minute unterlief HR-Manndecker Waschatz ein folgenschwerer Fehler. Yazici bedankte sich artig, legte für Kruppa auf, der nur noch einschieben brauchte. Meistens heißt es ja, das ein frühes Tor dem Spiel guttun würde, doch bei dieser Begegnung entfachte das Kruppa-Erfolgserlebnis keineswegs Feuer. Zwar bemühte sich Condor, gleich noch einen drauf zu legen, es blieb jedoch bei den Versuchen. Und Halstenbek verschlief ganz einfach die erste halbe Stunde und erholte sich nur sehr langsam von dem Schock aus Minute zwei. Zu schwach war das zentrale Mittelfeld bestückt. Heine und Stars laufen seit Wochen ihrer Bestform hinterher, sodass Libero Bressem immer mehr die Aufgabe der Spielleiters übernehmen muss. Über die Außen kam überhaupt nichts zustande, weswegen Trainer Berndt schon nach 29 Minuten umstellte und den schwachen Zabel vom Feld nahm. Großartig besser machte es sein Nachfolger De Bilio allerdings auch nicht. Nur eine Chance durfte vor dem Pausenpfiff noch notiert werden, Jakobs verfehlte mit einem Lupfer um einen Meter das gegnerische Gehäuse (41.).

So wach und gut die Raubvögel den ersten Abschnitt begonnen hatten, so wach und gut begannen sie auch den zweiten. Nach einem Freistoß reagierte mal wieder Kruppa am schnellsten und war mit dem Kopf zur Stelle. Diese Mal wussten die Gäste eine Antwort. Nach einer schnellen Kombination versenkte Jakobs, der unter der Beobachtung von Altona-Trainer Andreas Prohn stand, zum Anschlusstreffer. Halstenbek war sich der Chance bewusst, doch noch einen Zähler aus dem so „verhassten“ Vormittags-Spiel zu holen, drückte den Gegner auch in die eigene Hälfte, blieb aber im Abschluss einfach zu harmlos. Einzig ein Fernschuss von Grgic und ein zu hoch angesetzter Freistoß von Bressem ließen den Atem der Condoraner ins Stocken geraten. Dagegen strahlten die Platzherrn mehr Gefahr aus. Ein Kopfball von Haß landete am Pfosten, wobei eine vermeintliche Abseitsposition zur Diskussion stand. Und auch bei den Kontern kurz vor dem Abpfiff hätte die Vorentscheidung fallen können, als unter anderem Ehlert aus spitzem Winkel vor Schultz auftauchte.

Es blieb bei diesem wichtigem Sieg des SC, der nun wieder berechtigte Hoffnungen auf das Erreichen der neuen Verbandsliga haben darf. Halstenbek schaffte es nicht, den Kontrahenten auf Distanz zu halten. Das Debüt des neuen Stürmers aus Ghana Bashiru wurde zum Flop. Er fror bei den kalten Witterungsbedingungen und fand kaum Halt auf dem seifigen Boden. Nach einer Stunde war sein erstes Gastspiel auf deutschem Boden beendet, sein Trainer hatte ein Einsehen und nahm ihn vom Platz. Dass Berndt ihn überhaupt einsetzen musste, zeigt, wie wenig Alternativen der Coach zur Verfügung hat. So kann es für Halstenbek im Kampf um die ersten sieben Plätze noch richtig werden. Die Leistungsträger müssen nach der Winterpause schnell zur alten Stärke finden. Ein anderer Leistungsträger will im Februar wieder angreifen. Condor-Stürmer Timur Pinar hat von seinen Ärzten wieder grünes Licht bekommen. Ob und vor allem wie er wieder auf dem Platz auftrumpfen kann, wird sich in der Vorbereitung zeigen. Dann will Pinar auch selber entscheiden, ob er weiter Fußball spielen kann und will.

Stimmen:

Wolfgang Reimers (Trainer SC Condor):
So ähnlich wie der Fünf-Jahres-Plan in der ehemelaigen DDR haben wir einen Sieben-Punkte-Plan für die letzten drei Spiele erstellt. Diesen wollten wir mit Sicherheitsfußball erfüllen und das ist uns gelungen. Die Tendenz zeigt nach oben und das ist für den Start nach der Pause sehr wichtig. Nach dem 1:0 hatten wir 20 gute Minuten, doch spätestens nach dem Anschlusstreffer wurden wir wieder unsicher. Zum Glück gelangen uns ein paar Entlastungsangriffe, die uns am Ende den Sieg retteten.

Oliver Berndt (Trainer SV Halstenbek-R.):
Ich bin maßlos enttäuscht. Wir haben die ersten Minuten gepennt und konnten somit nicht unser Minimalziel, ein Unentschieden, erreichen. Über die Außen waren wir zu statisch und haben Condor insgesamt in die Karten gespielt. Wir hatten in der zweiten Hälfte ein Übergewicht, ein Remis wäre meines Erachtens auch in Ordnung gegangen.


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