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06.12.2009
Sobczyk verwechselt Wedels Reservebank mit dem Tor von Henrik Diekert



Wedeler TSV – FC Bergedorf 85 1:3 (0:0)

Wedeler TSV: Blaedtke – Yilmaz – Waseq, Sedeghi – D´Agata (75. Boesten), Maksimovic, Hayran, Hansen (60. Munzel) – Yamrali – Rodrigues Oliveira (80. Matthiessen) - Mus
FC Bergedorf 85: Braun – Pettersson, Leinroth, Schäfke, Keklikci – De la Cuesta (82. Pfahl), Sobczyk, Toksöz, Iscan – Landau (73. Kalma), Gürel (88. Mansour)
Tore: 0:1 Maksimovic (58., Eigentor), 0:2 Leinroth (68.), 0:3 De la Cuesta (75.), 1:3 Maksimovic (78.)
Schiedsrichter: Björn Förster (Enzen): Herr Förster und seine Assistenten hatten eine denkbar undankbare Aufgabe. Ob Blaedtke den Ball beim 0 :1 vor oder hinter der Linie fest hält, ist nicht abschließend aufzuklären. Außerdem mit sehr vielen falschen Abseitsentscheidungen. In der ominösen Minute 85 behielt er aber die Ruhe und traf mit den beiden roten Karten richtige Entscheidungen.
Beste Spieler: Mus – De la Cuesta
Zuschauer: 258
Rote Karte: Sobczyk (85., grob unsportliches Verhalten), Pätzel (85.,Tätlichkeit)

Man mochte den eigenen Ohren und Augen nicht so recht trauen. Völlig unbedrängt ballerte Bergedorfs Martin Sobczyk den Ball aus kurzer Entfernung in die Wedeler Reservebank. In der 85. Minute war das, Sobczyks Mannschaft führte mit 3:1 und war der sichere Sieger im Elbestadion. Nach der Aktion sah auch Wedels Reserve-Torhüter Andre Pätzel die rote Karte, da er im Getümmel einen Gegenspieler umgeschubst hatte. Dass Sobczyk des Feldes verwiesen wurde, ist selbstverständlich. „Ich entschuldige mich für Martins Aussetzer, das war unsportlich. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er das mit Absicht gemacht hat. Ich habe so eine Szene noch nie erlebt“, sagte Manfred Nitschke nach dem Spiel. Auch Peter Nogly fehlten angesichts des Vorfalls beinahe die Worte: „Er hätte den Ball einfach zur Seite weg schießen können. Für die Reaktion von Andre Pätzel habe ich Verständnis.“ Der Sünder selbst prügelte sich auf dem Weg in die Kabine beinahe noch mit einem älteren Wedeler Fan im Mantel, und zeigte keine Reue: „Ich wollte den Ball ins Aus schlagen, um Zeit zu gewinnen“, so die kurze Begründung von Sobczyk. Die dürfte Wedels Physiotherapeutin, die von dem Schuss am Kopf getroffen wurde, kaum helfen. „Wir werden ihr Blumen schicken und Martin wird sich revanchieren, es gab keinen Anlass für so viel Adrenalin“, stellte Nitschke der jungen Dame wenigstens eine kleine Entschädigung in Aussicht.

Sobczyks Aussetzer war nicht die erste aufregende Szene des Tages. In der 58. Minute wurde ein Schuss von Deran Toksöz durch die Wedeler Abdullah Yilmaz und Nikola Maksimovic abgefälscht, ehe Sascha Blaedtke das Leder festhalten konnte. Überraschend und trotz aller Wedeler Proteste, zeigte Linienrichter Marco Vankann an, dass der Ball hinter der Linie gewesen sei und Bergedorf folglich mit 1:0 führte. „Dieses Tor war ausschlaggebend, danach haben wir die Übersicht verloren. Wie auch Manfred Nitschke, konnte ich nicht sehen ob es ein Tor war, aber der Linienrichter konnte es auch nicht. Der stand nämlich zehn Meter von der Grundlinie entfernt“, sagte Peter Nogly. Torhüter Blaedtke ärgerte sich: „Der Ball war nicht mal auf der Linie, Toksöz sagte noch auf dem Platz, das sei ein schönes Geschenk. Der Knackpunkt im Spiel.“

In der 67. Minute hätte erst Mümin Mus und dann Tugay Hayran der Ausgleich für die Gastgeber gelingen müssen, doch ihre hochprozentigen Möglichkeiten entschärfte Tobias Braun mit zwei großartigen Paraden. Im Gegenzug stieg Oliver Leinroth bei einer Hereingabe von Iscan am höchsten und erhöhte auf 2:0.

Wieder hatten die Gastgeber eine große Chance auf den Anschlusstreffer, aber Keklikci fälschte den guten Versuch von Mus ab, sodass er über das Tor flog (70.). Fünf Minuten später prallte ein Ball aus der Wedeler Abwehr vor die Füße von De la Cuesta, der aus dem Stand von der 16-Meter-Linie aus in den Winkel traf. Maksimovic´ sehenswerter Lupfer zum 1:3 war nur noch Ergebniskosmetik. „Durch die Tore sind wir in die Spur gekommen und haben verdient gewonnen“, freute sich Nitschke.

Wer in diesem Bericht die erste Halbzeit vermisst, macht im Übrigen einen Fehler. Es war ein ganz schlimmes Gebolze. Landau schoss per Drop-Kick aus 18 Metern knapp vorbei (32.), Mus köpfte über das Tor (38.). Das wars!



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