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24.07.2010
Pokal: Curslack siegt doppelt von Andreas Killat







ODDSET-Pokal, 1. Runde



NCG FC Hamburg – SV Curslack-Neuengamme 1:9 (1:4)

NCG FC Hamburg: Denken Sie sich 11-15 Namen aus...
SV Curslack-Neuengamme: Nennhaus – Flick, Blättermann, Schmidt (46. Andrade) , Sander – Papke (46. Wulff), Zöpfgen –Mahrt (69. Theetz), Möller – Spill, Reincke
Tore: 0:1 Blättermann (7.), 0:2 Spill (11., FE), 0:3 Reincke (20.), 0:4 Möller (23.), 1:4 Agou (26.), 1:5 Wulff (58.), 1:6 Theetz (70.), 1:7 Reincke (79.), 1:8 Spill (82.), 1:9 Theetz (87.)
Besondere Vorkomnisse: Der Anpfiff erfolgte mit zehnminütiger Verspätung, da NCG nicht in der Lage war, den Spielbericht mit Namen zu füllen...
Schiedsrichter: Patrick Satzinger (SC Concordia): Ein paar mehr Gelbe Karten zu Beginn der Partie für die übermotiviert zu Werke gehenden Nigerianer wären angebracht gewesen
Beste Spieler: Kizito, Agou – Möller
Zuschauer: 60

Nigerian Community Germany Football Club Hamburg: Allein der Name des neugegründeten Vereins macht schon Laune. Wer etwas mehr über NCG wissen möchte, dem sei übrigens diese Seite empfohlen: http://blog-trifft-ball.de/gentlemen-we-cannot-play-here/#more-1349. Kuriose Geschichten hatte die heutige Partie jedenfalls genug zu bieten.

CN-Ligaobmann Ferdinand Clausen berichtete den anwesenden Journalisten vor dem Anpfiff, dass die Partie schon gewonnen sei, da der Verband bereits vorgestern mitgeteilt habe, dass die Gastgeber es versäumt haben, beim HFV alle erforderliche Pässe/Dokumente einzureichen. Nach Rücksprache mit dem im Urlaub weilenden Torsten Henke traten die Curslacker aber trotzdem – quasi als Freundschaftsspiel – in Dulsberg an. Kurios: Der angesetzte Schiedsrichter Patrick Satzinger wusste von diesen Vorfällen nichts, ihm hatte der Verband nicht Bescheid gesagt: „Deswegen leite ich dies hier als ganz normale Pokalpartie“, so seine Worte. Doch „normal“ war heute fast gar nichts, denn die Hausherren brachten es auch nach fast einer Stunde nicht fertig, den Spielbericht mit Namen zu füllen. Denn anscheinend kennen weder Trainer Bernd Ecker, noch sein „Präsident“ ihre eigenen Spieler namentlich! So lief Curslacks Obmann Clausen höchstpersönlich aufs Spielfeld und bat kurz vor dem Anpfiff die NCG-Kicker, die sich gerade warm machten, sich eigenhändig mit ihrem Namen in den Spielbericht einzutragen...

Formell standen nun also irgendwelche unleserlichen Namen im Formular, von Pass-Nummern und Geburtsdaten jedoch war nichts zu sehen. Spätestens jetzt dämmerte wohl auch dem Schiedsrichter, dass es sich heute nur um einen Freundschaftskick handeln kann. Schon die taktische Aufstellung erwies sich für den NCG-Trainer als äußerst schwierig, in der Kabine wurde per Handabstimmung ein Innenverteidiger gesucht! Die Henke-Elf ließ sich jedenfalls von diesen Vorkommnissen nicht beirren und machte von Beginn an Dampf. Nach Freistoß von Matthias Reincke köpfte Marco Blättermann aus ca. 20 Metern (!) zum Führungstreffer ein (7.) und ein paar Minuten später war die – am grünen Tisch eh schon entschiedene Partie – auch auf dem staubigen Grand gelaufen: Christian Spill verwandelte einen Foulelfmeter (11.), Reincke vollstreckte zum 0:3 (20.) und Neuzugang Sven Möller, heute auffälligster Akteur bei den Gästen, machte alles klar (23.).

Für Trainer Ecker Grund genug, seinen Torwart auszuwechseln und Nwanko Kizito zu bringen. Der hatte vor dem Spiel todesmutig auf einen 3:1-Sieg getippt und machte seine Sache wirklich sehr gut, ohne ihn wäre es garantiert zweistellig geworden. Für das Highlight des Tages aus Sicht der Community-Kicker sorgte dann Ekke Agou, der einen kapitalen Aussetzer von Marcel Schmidt zum Ehrentreffer nutzte (26.). Insgesamt machten die nigerianischen Dulsberger (fast) alle einen athletisch guten Eindruck und es war zu erkennen, dass solide Grundtechnik vorhanden ist. Zu bemängeln sind die etwas ungestümen Zweikämpfe, unter denen besonders Reincke mehrfach zu leiden hatte. Unfair war die Begegnung jedoch dennoch nicht.

Im zweiten Abschnitt vergab allein Spill mehrere Hundertprozentige, doch die mitgereisten Fans waren sicher: „Gegen Bergedorf macht er die alle rein“. Dafür besorgte Daniel Wulff (per Kopfball im zweiten Versuch) den fünften Treffer und der erst 15 Sekunden zuvor eingewechselte Marco Theetz, dem man ein viel zu enges Trikot verpasst hatte, markierte ebenfalls per Kopf das 1:6 (70.). Reincke, Spill und nochmals Theetz schraubten das Ergebnis noch auf „alle Neune“, aber der zehnte Treffer wollte nicht mehr fallen.


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