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07.11.2010
Nichts mehr zu sehen von der zeitweiligen Niendorfer Euphorie von Peter Strahl

Dieses Heimspiel des
Niendorfer TSV
wird präsentiert von
Marcus Scholz


Niendorfer TSV – SC Condor 0:1 (0:0)

Niendorfer TSV: Tholen – Heysen, Prange, Kocadal, Griesch – Möbius (77. Jakobs) - Semtner, Schwoy, Wilhelm (83. Herbert), Natusch (59. Avarello) - Pedroso-Bussu
SC Condor: Kleinschmidt - Lüdemann. Pawletta, Rohbaqsh, Krohn – Abshagen, Neumann, Werwath, Grudzinski (85. Eren)- da Silva Flores (90. Gymiah), Griese (73. Niemann)
Tore: 0:1 Krohn (68., Foulfelfmeter)
Schiedsrichter: Henkel (VfL Lohbrügge), Irritationen aufkommende Szenen hielten sich diesmal in Grenzen
Beste Spieler: Heysen, Griesch – Abshagen, Grudzinski
Zuschauer: 120

So wie deren Tabellenplatz ähnelten sich auch die Spielweise und –stärke beider Mittelfeld-Teams. So kam dann auch, was kommen musste und in der hafo.de-Vorschau bereits annonciert war. Gegenseitige Neutralisation mit nur wenig attraktivem Fußball, was die wenigen Zuschauer offensichtlich an den heißen Kaffee in der Halbzeitpause mehr denken ließ als sich für das Match zu begeistern.

Das Interessanteste im ersten Spielabschnitt ist dann auch in der Tat die Betrachtung der taktischen Spielweise der Platzherren. Allein ihre 4-1-4-1-Formation gestattet ihnen in den ersten 45 Minuten keine einzige Torchance. So müssen folglich Distanzschüsse von Ole Natusch (zweite Minute) und Davide Pedroso-Bussu fünf Minuten später und eine Viertelstunde danach, die aber alle ihr Ziel verfehlen, das Einzige bleiben, was das große weiße Blatt des Betrachters für das erste Spieldrittel zu füllen geeignet ist. Danach und einem P-B-Freistoß in die Mauer scheinen sich die Niendorfer wenigsten als gute Gastgeber versuchen zu wollen. Denn in der 32. spielt Schlussmann André Tholen zunächst ohne Not Malte Griese den Ball vor die Füße. Allein der Condoraner, zutiefst erstaunt ob dieser Gabe, rutscht aus. Nur wenig später leitet Mike Griesch per Kopf einen Gegenstoß derer vom Berner Heerweg – vielleicht noch der dortigen angenehmen Zeiten eingedenk? – in die Wege, den nur Daniel Prange durch entschlossenen Einsatz unterbinden kann. Fast in den Pausenpfiff hinein die erste wirkliche Chance, aber Griese verzieht nach einer Markus-Schwoy-Flanke zunächst den Ball und danach sich in die Kabine.

Im zweitem Spielabschnitt sind es Tim Heysen, der am Ende eines beherzten Solos nur das Außennetzt trifft, und Söhren Grudzinski, der an Tholen nicht vorbeikommt. Auch Daniel Prange vermag einen Schwoy-Freistoß lediglich über das kleinschmidtsche Quergebälk zu setzen. Doch unerwartete Folgen hat in der 63. Minute ein Ruhender Ball aus 25 Metern von Grudzinski. Hoch in eine im Strafraum versammelte Spielertraube getreten verleitet er Sebastian Semtner im Eifer des Gerangels Defensivmann Lars Lüdemann von den Beinen zu holen, was Pfeifenmann Christian Henkel zu einem von ihm geliebten großen Auftritt verhilft. Seinen unnachahmlichen Fingerzeig auf den bewussten Punkt nutzt Alexander Krohn unhaltbar zum Siegtreffer. Denn sowohl Lüdemann in der 72. als auch Carlos da Silva Flores – wieder einmal vergaß der Schreiber ihn zu fragen, ob er auch mit dem alleinigen "Flores" einverstanden sei - zwei Minuten vor dem Abpfiff scheitern am Längs- respektive Quergebälk.

Der so erworbene "Dreier" lässt die Ehlert-Auswahl um zwei Plätze im Tableau auf Rang 6 avancieren, die Niendorfer hingegen bleiben auf der zehnten Position, haben aber bereits 15 Spiele absolviert und müssten nun eigentlich in Meiendorf mal wieder punkten. Keine leichte Aufgabe, zumal der letzte Erfolg bereits fünf Spiele zurückliegt, und die Göttlinger sich gerade im Aufwind zu befinden scheinen.

Punktspiel-Statistik aus der Sicht des Gastgebers:
20 Spiele – 7 Siege – 3 Remis – 10 Niederlagen – 36:34 Tore


Stimmen:

Meik Ehlert (Trainer Condor):
In der ersten Halbzeit wollten wir erst einmal abwartend spielen, weil Niendorf schließlich eine spielstarke Mannschaft hat. Das haben wir anständig gemacht. Große Torchancen gab es für Niendorf insgesamt nicht. In der zweiten Halbzeit haben wir uns den Sieg dann auch verdient, obwohl das 1:0 ein wenig glücklich war.

Ingo Glashoff (Trainer Niendorf):
Ich habe nie behauptet, dass wir jetzt durchstarten wollen. Von einer Euphorie hat immer nur die Presse gesprochen. Eigentlich war das ein typisches 0:0-Spiel, dem keine Mannschaft großartig ihren Stempel aufdrücken konnte. Doch dann kam der Elfmeter, zu dem ich nicht sagen kann, wer wen da gezogen hat. Danach war es schwer, gegen einen kompakten Gegner noch den Ausgleich zu erzielen. Positiv aber war, dass die Mannschaft auf einem so schweren Rasen nicht aufgegeben hat. Wir werden auch weiterhin konstruktiv arbeiten, um am kommenden Sonnabend in Meiendorf bestehen zu können.



Wer noch Fotos zu diesem Spiel betrachten möchte, der sei auf folgenden Link hingewiesen: http://www.wgenat.debr>


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