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11.11.2010
Kein Jubel beim Jubiläumsmatch von Peter Strahl


präsentiert:



SV Rugenbergen – Wedeler TSV 2:0 (1:0)

SV Rugenbergen: Schultz – Obe, Vollmer, Schmidt, Heidebrecht – Frost, von Bastian (82. Scheibe), Brehmer, Dirksen (68. Kowsko)– Freundt (74. Miessner), Grabow
Wedeler TSV: Omerhodzic – Köksal, Gezer, Cords, Appiah – Dora, Ngalula, Algan, Kranich – Dönmez, Kuzmanov (64. Kayin, 67. Cetinkaya)
Tore:: 1:0 Dirksen (11.), 2:0 Dirksen (65.)
Schiedsrichter: Ladiges (FC St Pauli), die Unbilden der Witterung sowie die vielen offenen und versteckten Fouls auf beiden Seiten stellten ihn vor große Probleme, die er aber einigermaßen ordentlich löste
Rote Karte: Dönmez (50., grobes Foulspiel)
Gelb-Rote Karte: Dora (89., wdh. Foulspiel)
Beste Spieler: von Bastian, Dirksen - Omerhodzic
Zuschauer: 100

Da die Bönningstedter am kommenden Wochenende eine Exkursion in die Niederlande zu ihrem Ehrenmitglied Nico-Jan Hoogma unternehmen wollen, hatten sie die Elbstädter bereits zum Saisonbeginn um die Vorverlegung des Spiels auf diesen Donnerstagabend gebeten. Allerdings war der Termin höchst ungeeignet, um mit ihren Gästen in angemessener Weise das Silberjubiläum zu begehen, obwohl es das 25. Punktspiel der Ligavertretungen beider Vereine in ihrer gemeinsamen Fußball-Historie werden sollte. Zweimal auf höchstem, zehnmal auf dem zweiten und zwölfmal auf dritten Level waren sie bislang gegen einander angetreten, doch vermutlich wird keine dieser 24 Partien solange gedauert haben wie diese, welche erst nach gut zwei¼ Stunden beendet war. Auch zwei Platzverweise, wobei die Gäste sogar noch einen weiteren forderten, werden eher zu den Seltenheiten gehört haben, genauso wie das missliche Wetter mit Schauern, Böen und Regenfällen. Von einem liebevollen aufeinander Zugehen, wie aus solchem Anlass üblich, war jedenfalls an diesem Abend nahezu nichts zu bemerken. Vielleicht wäre alles anders verlaufen, gäbe es in den Clubs, wie ehedem, noch Statistiker. So blieb die Kenntnis von diesem Ereignis allein dem Berichterstatter vorbehalten.

Der dann auch nur wenig Ansehnliches auf dem Rasen zu sehen bekommt, wie in der sechsten Minute eine Wedeler Hereingabe, die von Daniel Brehmer per Kopf so abgelenkt wird, dass Tormann Dennis Schultz mit ihr seine liebe Mühe hat. Fünf Minuten später bereits der erste Treffer für die Platzherren. Dennis von Bastian tritt aus etwa 25 Metern von rechts einen Freistoß wuchtig in den 16er, wo Christian Dirksen hochsteigt und technisch vollendet einlocht. Weniger eindrucksvoll hingegen Artur Frost, der an der Strafraumgenze über den Ball tritt und auch einige Minuten danach die Hereingabe von Anton Freund vor dem leeren Gehäuse nicht erreicht. Der Tabellenletzte erweist sich in der Vorwärtsbewegung als recht einfallslos, steht aber hinten ganz ordentlich, so dass allein ein Flachschuss von Brehmer in der 38. Minute noch der Erwähnung bedarf, dem sich aber Sinanudin Omerhodzic gewachsen zeigt.

Fünf Minuten nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit ein unentschuldbarer Ausraster. Tamer Dönmez, eigentlich ein superber Techniker, dem bis dahin überhaupt nichts gelungen war, säbelt nach weitem Anlauf einen Rotbehemdeten von hinten um und wird folglich vom Platz geschickt. Danach wird die Überlegenheit der "Palapieser" noch offenkundiger, Freund setzt eine Frost-Flanke an den Pfosten, und in der 65. Minute ist es erneut Dirksen, der ein Zuspiel von rechts über die Linie setzt. Doch statt mit seinen zwei Treffern zufrieden zu sein und die Sache ruhig angehen zu lassen, steigt er bei einem Zweikampf mit dem kurz zuvor eingewechselten Müslüm Kayin überhart ein. Dieser fällt dabei so unglücklich mit der Schulter auf den Boden, dass es einer halbstündigen Unterbrechung bedarf, bis der Spieler per Quickborner Unfallwagen auf einer Bahre vom Geläuf getragen werden kann. Danach verflacht das Match im Matsch nun vollends, und alle Beteiligten ersehnen allein noch den Schlusspfiff. Auch die zweite Mannschaft, die eigentlich um 21:15 Uhr mit ihrem Training beginnen sollte, nun aber nicht auf den Rasen darf, dafür aber Tartanbahn-Runde laufen muss. Ebenso natürlich die durchgepusteten und durchnässten Zuschauer sowie, nicht zu vergessen, die Vertreter der Pflicht bewussten schreibenden Zunft, die sich auch einen angenehmeren Abend als diesen vorstellen konnten.

Diese drei Punkte lassen die Heimmannschaft nach Punkten zunächst zu Victoria (!), Niendorf und Schnelsen aufrücken, während ihre Besucher weiterhin die Rote Laterne behalten, allerdings noch zwei Hängepartien aufweisen. Nur in der heutigen Form wird es für sie schwer werden, in absehbarer Zeit aus dem Kellerloch herauszukommen.

Punktspiel-Statistik aus der Sicht des Gastgebers:
25 Spiele – 10 Siege – 6 Remis – 9 Niederlagen – 51:59 Tore


Stimmen:

Frank Pagenkopf (Trainer Wedeler TSV):
Ich war schon stinksauer über das erste Tor, das meine Mannschaft zugelassen hatte. Wir hatten eine klare Zuordnung, die nicht beachtet wurde. Dann wieder über Tamer Dönmez, der seiner Mannschaft einen Bärendienst erwiesen hat. Das war eine Frechheit von ihm. Vom Schiedsrichter hatte ich nicht das Gefühl, dass er die Waagschale auf etwa eine Höhe gehalten hat. Davon hat sich die Mannschaft aber viel zu viel beeindrucken lassen. Die Leistung meiner Elf war jedenfalls heute deutlich zu wenig.


Ralf Palapies (Trainer SV Rugenbergen):
Ich hoffe, dass die Verletzung des Spielers sich als nicht so schlimm erweisen wird, wie es zunächst aussah. Ich meine, dass war ein verdienter Sieg für uns. Wir haben so gut wie nichts zugelassen und in der zweiten Halsbzeit auch was herausgespielt. Wir müssen aber zulegen, wenn es um das Ausnutzen von Torchancen geht. Wir haben den sehr wichtigen Sieg mit einer disziplinierten und engagierten Mannschaftsleistung geholt.


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