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19.03.2011
Nichts für die Geschichtsbücher von Mirko Schneider




SV Curslack-Neuengamme – Niendorfer TSV 2:0 (0:0)

SV Curslack-Neuengamme: Böse – Wulff, Blättermann, Figge, Kock – Höricke (57. Sander), Zöpfgen, Theetz, Möller (90+3. Schmidt) – Spill, Reincke (81. Veselinovic)
Niendorfer TSV: Tholen – Avarello (53. Natusch), Heysen, Kocadal, Herbert (70. Gehrke) – Prange, Möbius – Wilhelm, Semtner – Schwoy – Pedroso-Bussu
Tore: 1:0 Kock (50., Vorarbeit Reincke), 2:0 Spill (90+5., Vorarbeit Kock)
Gelb-Rote Karte: Prange (75., NTSV, wiederholtes Foulspiel)
Besonderes Vorkommnis: Tholen pariert Foulelfmeter von Spill (76.)
Teuscher (SC Eilbek) – lag meist richtig, Elfmeter und Platzverweis waren vertretbar
Beste Spieler: Kock, Möller - Heysen
Zuschauer: 148

Es war 15.27 Uhr am Gramkowweg, als einer meiner hochgeschätzten Kollegen von der schreibenden Zunft die bis dato alles entscheidende Frage stellte: „Wer hat mich überhaupt überzeugt, zu diesem Spiel zu gehen?“ Sorgsam grübelte er herum, um Lösungsansätze ehrlich bemüht. Was sich bis dahin auf dem Kunstrasen am Gramkowweg abgespielt hatte, war wirklich nicht dazu angetan, dem Hamburger Amateurfußball alle Ehre zu machen, auch wenn Curslacks Coach Torsten Henke später meinte, das erste Spiel nach seiner am Donnerstagabend auch formell vollzogenen Vertragsverlängerung habe „90 spannende Minuten“ geboten.

Die Gäste vom Sachsenweg begann stark, zwangen Böse durch einen Freistoß von Davide-Pedroso-Buss zu einer Parade (2.), setzten den Ball nach der anschließenden „PB“-Ecke in Person von Sebastian Semtner an den Pfosten (3.). Auf der anderen Seite rammte Sven Zöpfgen den überraschend als Rechtsverteidiger aufgebotenen Eduardo Avarello im Zweikampf zur Seite und schoss den Ball ans Außennetz und der agile Sven Möller scheiterte an Andre Tholen (25.). Ansonsten gab es vor allem viele Zweikämpfe, ein paar Nickligkeiten und wenig strukturiertes Spiel zu sehen. Und kurz vor dem Pausenpfiff eine hundertprozentige Chance durch Markus Schwoy, „die er sonst im Schlaf macht“ (Henke) – stattdessen aber über das Tor schoss.

Nach dem Wechsel besserte sich das Niveau der Partie jedoch ein wenig und die Frage meines Kollegen konnte zumindest nachträglich teilweise beantwortet werden, wenngleich es kein Spiel für die Geschichtsbücher wurde. Denn was man den Spielern vor der Partie zugetraut hatte, nämlich ein intensives Match UND einige Aufreger in den Strafräumen, stellte sich nun ein. Den Anfang machte diesbezüglich Christopher Kock mit solider Wertarbeit. Eine Freistoßflanke von Matthias Reincke faustete Andre Tholen direkt vor seine Füße und „Kocker“ knallte das Ding vom Sechzehner flach links unten rein.

Dies weckte unter anderem Schwoy, bis dahin auf dem Feld kaum existent. Mit einem feinen Fernschuss prüfte er Böse (61.), der das 1:1 verhindern konnte. Das 2:0 verhinderte dann der Schiedsrichter-Assistent, als Julian Sander nach seiner Einwechslung frei vor dem Tor Christian Spill bediente. Dieser schob ein, stand jedoch im Abseits (63.). In der nächsten Szene scheiterte Curslack wieder an seinem sportlichen Gegner. Möllers Schuss wurde Tholens Beute (70.).

Gerade, als die Niendorfer nun die Schlussoffensive einläuten wollte, schien das Spiel sich jedoch zu entscheiden. Daniel Prange legte Theetz im Sechzehner und sah die Gelb-Rote Karte, den fälligen Elfmeter aber vergab Spill mit der Schusstärke eines D-Jugend-Spielers und einer Zielgenauigkeit, die jeder Beschreibung spottete. Tholen parierte das Schüsschen ganz locker.

So also kam es doch zu Niendorfs Schlussoffensive, doch außer Hektik und einer kläglich vergebenen Chance von Semtner (84.) brachten die Gäste nicht viel zustande. Dafür überlupfte Spill in der fünften Minute der Nachspielzeit den aufgerückten Tholen mit einem feinen Heber und „krönte“ seine wirklich schwache Leistung mit dem 2:0. „Wir haben in der ersten Halbzeit ganz gut gespielt, aber in Hälfte zwei zu Beginn leider etwas den Faden verloren“, kommentierte NTSV-Trainer Ingo Glashoff, der sich bald entscheiden möchte, ob er das Angebot, im Jugendbereich des NTSV zu arbeiten, annimmt. Curslacks Trainer Henke freute sich hingegen über den „Ausgleich“ für letzte Woche: „Es hat sicher nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen. Letzte Woche bei unserem 0:2 beim USC Paloma sah das noch etwas anders aus.“


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