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02.04.2011
Meiendorf tut, was es zurzeit kann, gewinnt aber von Peter Strahl



Meiendorfer SV – Altonaer FC 93 1:0 (1:0)

Meiendorfer SV: Sävke – Mankumbani, Anders, Chau, Sterczyk – Sudbrak (80. Sara), P. Gasde, Cetinkaya (90. Hoffmann) – Güven (80. Gyasi), Mellmann - Roschlaub
Altonaer FC 93: Hinz (70. Hinterkopf) - Ansorge, Sall, Savelsberg, Kappler – Smereka, Clausen, Hinze (54. Albry) – Nadj, Akgül – Bektas (68. Rodrigues Oliveira)
Tore: 1:0 Roschlaub (15.)
Schiedsrichter: Eichhorst (Hildesheim), unauffällig und fast immer richtig
Beste Spieler: Sävke – Hinz
Zuschauer: 417

Über lange Zeit schien der Gedanke an eine Relegation der Meiendorfer, die über Jahre das Geschehen auf Hamburgs höchstem Level maßgebend beeinflusst hatten, undenkbar. Erste Anzeichen zwar, dass in dieser Saison einiges anders laufen könnte, machten sich bereits beim Saisoneröffnungsspiel bemerkbar. Später kam die Kunde, dass Coach Lutz Göttling sich zur nächsten Spielzeit dem Geschehen an der Hoheluft zuwenden wolle, und in deren Gefolge ließen auch namhafte Stützen der Gesellschaft an der B 75 Wechselabsichten verlauten. Als dann auch die Palomaten aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwachen schienen, die MSVer aber zuletzt zwei Niederlagen einstecken mussten, wurde die Lage plötzlich richtig ernst. Die Gelb-Schwarzen fanden sich unter dem Strich wieder und hatten überdies die bereits lange abgeschriebenen Wedeler im Nacken, die unter neuer Regie gleichfalls einen starken Aufwärtstrend erkennen ließen. So stellte sich also die Lage für die Noch-Göttlinger vor dem heutigen Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Altona dar. Der hatte zuletzt Curslack und Victoria ohne Punkte von der AJK entlassen, konnte den Schreiber im Mittwochsspiel aber nicht wirklich überzeugen.

Das kann er auch heute nicht, da die Einheimischen auf von ihnen gewohnte technische Feinheiten weitgehend verzichten, dafür aber kämpferische Elemente in den Vordergrund schieben. Denen haben die 93er in der ersten Halbzeit nicht allzu viel entgegenzusetzen. Nach einem Freistoß von Nils Roschlaub ohne Folgen und seinem eher missglückten Torschussversuch in der sechsten Spielminute folgt bereits nach einer Viertelstunde der alles entscheidende Treffer. Ein Freistoß von Max Anders von der rechten Seite und etwa 22 Metern landet präzise auf „Roschis“ Kopf und findet von dort seinen Weg ins Gästenetz. Auch danach ist von den 93ern nur wenig zu sehen. Für interessantere Szenen sorgen vielmehr die Platzherren. So mit einem Anders-Distanzknaller über die Latte (24.), einer Verwirrung in der Altonaer Abwehr stiftenden Hereingabe von Philipp Gasde, sowie einem Schuss aus der Drehung von Ömer Güven, der aber neben dem Ziel landet. Danach probieren es wieder Roschlaub, aber auch ohne Fortune. Zunächst in der 36. Minute nach einem Zuspiel von Dennis Sudbrak volley am langen Pfosten vorbei, unmittelbar danach aus noch besserer Position reichlich überweg. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff scheint ihm das heute fehlende Glück doch noch hold, allein sein Gewaltkick landete am Lattenkreuz.

Auch im zweiten Spielabschnitt versuchen es die Meiendorfer weiter. Sebastien Mankumbani kommt aber nicht an Keeper Oliver Hinz vorbei und Sudbrak schließlich bleibt nach einem Alleingang an einem gegnerischen Bein hängen. Schließlich und endlich scheinen sich auch die Gäste ihrer tabellarischen Verpflichtung bewusst geworden zu sein. Nach einer gefährlichen Aktion von Sebastian Clausen, die knapp neben dem Pfosten endet, ist es Sezgin Akgül, der zwei Gegner austeigen lässt, dann aber nicht an Tobias Sävke vorbeikommt, und auch Patrick Smereka muss dem excellenten MSV-Keeper seinen Tribut entrichten. Diese starken zehn Altonaer Minuten in den 50ern veranlassen nun auch den Condor-Pressesprecher Helmut Bielfeldt zur Festellung: „Meiendorf muss sich Sorgen machen!“. Das nachbarschaftliche Mitgefühl erweist sich aber sehr schnell als überflüssig, die Gästeaktionen als Strohfeuer. Gefährlicher da schon Gasde, der Abdou Sall den Ball vom Fuß nimmt, dann aber an Hinz scheitert. Stark auch dessen Widerpart, welcher erst beim dritten Nachfassen die von Tibor Nadj kommende Kugel mit seinen Armen umschließen kann. Hinz aber muss nach einem Zusammenprall mit einer bösen Knieverletzung, die im Krankenhaus näher untersucht wird, seinen Platz räumen. An seine Stelle tritt 20 Minuten vor dem Ende Maxiliam Hinterkopf (Ex-Oststeinbek), der jedoch vor keine größeren Probleme mehr gestellt wird, weil Sudbrak und Michael Sara ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Das tun aber auch Akgül und der eingewechselte Madjid Albry nicht, weil Sävke sich als unbezwingbar erweist.

Nun endlich scheint sich bei den Meiendorfern die Erkenntnis durchgesetzt zu haben, dass es sich nicht schickt, nach dem Motto „nach uns die Sintflut“ zu verfahren. Ihre kämpferische Einstellung an diesem Sonnabendmittag jedenfalls schien darauf hinzuweisen. So wurden sie auch belohnt, nicht nur mit drei Punkten, sondern gleichsam mit deren sechs. Denn wer konnte schon ahnen, dass Paloma in Hinschenfelde den Concorden den Vortritt lassen würde. Die AFCer werden aber auch nach den Sonntagspielen, weiterhin den zweiten Rang okkupieren, allerdings mit vier Spielen mehr als die sie verfolgenden Buchholzer.


Stimmen:

Thomas Seeliger (Trainer Altona 93):
Das war ein Grottenkick von unserer Seite. Dennoch werden wir weiter nach vorne schauen. Aber heute haben wir Glück gehabt, dass Meiendorf so viel an Chancen ausgelassen hat.

Lutz Göttling (Trainer Meiendorfer SV):
In der Tat hatten wir viele Möglichkeiten und hätten sogar bestraft werden können, weil wir sie ausgelassen haben. Jeder konnte sehen, dass die Mannschaft lebt, und ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle gemeinsam versuchen werden, die Klasse zu erhalten.


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