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25.04.2011
Standards besiegeln Cordi's Schicksal von Andreas Killat


präsentiert:


SC Concordia – Meiendorfer SV 1:2 (0:1)

SC Concordia: Ahmadi – Asante-Sefa, Ngole, Stepat, Marx (90. Paulsen) – Yasar, Aydin (77. Messaoudi) – Behrends, Marcinkiewicz (65. Sobek), Franz – Bambur
Meiendorfer SV: Sävke – F. Gasde, Anders, Chau, Sterczyk (70. Gyasi) – P. Gasde – Mellmann, Sara (77. Hoffmann), Güven (7. Mankumbani) – Roschlaub, Cetinkaya
Tore: 0:1 Roschlaub (3.), 0:2 Mellmann (68.), 1:2 Yasar (84., FE)
Schiedsrichter: Patrick Schult (SC Osterbek): Gut!
Beste Spieler: Ngole – Chau, Mellmann, Roschlaub
Zuschauer: 203

Manchmal ist Fußball nur Nebensache, denn der junge Mahir Jernane, hoffnungsvolles Talent beim SC Concordia, musste kürzlich den Tod seiner Mutter verkraften. „Seither kommt er nicht mehr auf die Beine, ist mental einfach nicht mehr in der Lage, Fußball zu spielen“, so ein bestürzter Gerd Angelbeck. Heute stand Jernane zwar wieder im Kader bzw. auf dem Spielberichtsbogen, war jedoch erneut nicht vor Ort. „Wir können ihm nur unsere Hilfe anbieten und hoffen, dass er sich wieder fängt“, setzt Angelbeck auf die „schönste Nebensache der Welt“ als wirkungsvolles Ablenkungsmittel.

Auch der Rest der Cordi-Truppe schien zu Beginn der Partie leider nicht ganz bei der Sache zu sein, obwohl die kürzliche 0:6-Pokalpleite gegen den MSV eigentlich Warnung genug gewesen sein müsste, als es schon nach 15 Minuten 0:3 stand. Bereits die erste Ecke in der dritten Minute nutzten die Gäste nämlich zur frühen Führung: Kevin Mellmann servierte maßgeschneidert auf Nils Roschlaub und der köpfte dank des zögerlichen Herauslaufens von Keeper Shahin Ahmadi aus fünf Metern fast unbedrängt ein (3.). Zum Glück für die Gastgeber setzten die Gäste nicht konsequent nach und so entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Concordia hatte mehr Ballbesitz und ließ das Leder auch gut laufen – doch zu Torchancen führte dies nicht. Erst kurz vor der Pause kam für Torhüter Tobias Sävke Gefahr auf, doch den Schuss von Martin Marcinkiewicz klärte Lukas Sterczyk auf der Linie (43.).

In der zweiten Hälfte vergaben Roschlaub - mit einem strammen Schuss aus 14 Metern halblinker Position (59.) - und Mankumbani mit einem Pfostentreffer (63.), nach überflüssigem Herauslaufen von Ahmadi, zunächst die mögliche Vorentscheidung, bevor Mellmann mit einem Freistoß aus 18 Metern durch die Mauer hindurch (leicht abgefälscht) doch das erlösende 2:0 erzielte (68.). Nach einem weiteren Freistoß von Roschlaub, den Ahmadi nach vorne prallen ließ, staubte Cetinkaya gar zum vermeintlichen 3:0 ab (82.), aber der umsichtige Schiedsrichter Patrick Schult bzw. sein Assistent Klaus Dräger entschieden auf Abseits („Niemals“, schimpfte Göttling). So keimte mit dem verwandelten Foulelfmeter (Anders hatte Bambur zu Fall gebracht) von Ali Yasar sechs Minuten vor dem Ende noch mal kurz Hoffnung im Lager der Schwarz-Roten auf, aber - bezeichnend für die fehlende Durchschlagskraft im Sturm – die Marienthaler erspielten sich keine einzige Gelegenheit zum Ausgleich mehr.

Meiendorf kann damit ziemlich sicher für die Oberliga planen. Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen (binnen neun Tagen) schob sich die Göttling-Elf jetzt schon auf Platz 13 vor und hat nun wieder Kontakt zum Mittelfeld, während Cordi leise „Servus“ sagt…


Stimmen:

Lutz Göttling (Trainer Meiendorfer SV):
Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der spielerischen Leistung allerdings nicht. Aber das ist natürlich auch den vielen Spielen in den letzten Wochen geschuldet und den schlechten Platzverhältnissen, da ist einfach kein Kombinationsfußball möglich. Das Ergebnis geht in Ordnung. In der ersten Halbzeit war es ausgeglichen mit je zwei Gelegenheiten auf jeder Seite, in der zweiten Hälfte hatte Cordi dann bis auf den Elfmeter keine Torchance mehr. Mit unserem Pfostenschuss und das angebliche Abseitstor von Cetinkaya hätten wir am Ende auch höher gewinnen können, aber ich bin wie gesagt zufrieden. Wir haben in der Rückrunde bisher fleißig gepunktet und sind im Pokal noch dabei, es läuft wieder ganz ordentlich.

Andreas Führer (Trainer SC Concordia):
Wir waren heute nicht die schlechtere Mannschaft, beide Gegentore durch Standards sind extrem ärgerlich. Nach dem frühen 0:1 kamen natürlich Erinnerungen an das Pokalspiel auf, aber das haben meine Jungs gut verarbeitet. Wir hatten zwar kaum zwingende Torchancen, wurden aber auch nicht an die Wand gespielt. Heute hätten uns nur drei Punkte geholfen. Schade.


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