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30.09.2011
Schnelle Außen und sichere Mitte: Die Eintracht spielt Sasel schwindelig von Henrik Diekert


präsentiert:


Eintracht Norderstedt – TSV Sasel 2:0 (1:0)

Eintracht Norderstedt: Kindler – Siedschlag, Ribeau, Hengelbrock, Trefzger – Koch, Browarczyk – Lindener (79. Kummerfeld), Meyer (85. Schuhmann), Ljubisavljevic – Sa Borges Dju (67. Scharkowski)
TSV Sasel: Sander – Herklotz, Jakubowsky, Paasch, Pick – Kiesewetter – Wohlers (81. Sbou), Yamrali, Rodrigues Oliveira, Zankl (81. Gelübcke) - Alavanda
Tore: 1:0 Ljubisavljevic (29.), 2:0 Sa Borges Dju (65.)
Schiedsrichter: John David Ladiges (FC St. Pauli): Keine Probleme mit der Leitung einer fairen Partie.
Beste Spieler: Browarczyk, Ljubisavljevic - Keiner
Zuschauer: 150

Zehn Großchancen spielte sich Eintracht Norderstedt gegen den TSV Sasel heraus. Spektakuläre aus dem Spielgeschehen ebenso wie glückliche nach Standardsituationen. Die Gäste mit Riesenglück, am Ende nur zwei Buden gefangen zu haben.

Sasel stellte vor der Partie die schwächste Defensive der Oberliga (22 Gegentore in neun Spielen), nur einer von sechs Punkten wurde auf fremdem Platz geholt. Dass Norderstedt im Mittelfeld der Tabelle rumdümpelt liegt auch nicht an der hervorragend harmonierenden Viererkette, sondern der Abschlussschwäche. 14 Tore wurden in neun Spielen erzielt, ein mittelprächtiger Wert für den Regionalliga-Anwärter. So gehörte die erste Norderstedter Offensiv-Aktion auch einem Innenverteidiger: Matthias Ribeau schaltete sich nach vorne mit ein, nahm Anlauf, und schoss aus 20 Metern knapp vorbei. Schiedsrichter John David Ladiges hatte Holger Sander noch mit den Fingerspitzen am Ball gesehen. Milos Ljubisavljevic köpfte nach der anschließenden Ecke über das Tor. Eine viertel Stunde gespielt.

Fünf Minuten später setzte Sasels Niko Kiesewetter eine Direktabnahme knapp über das Lattenkreuz. Eine von ganz wenigen guten Szenen der Gäste. Die meiste Zeit ließen sie sich von Norderstedts pfeilschnellen und technisch versierten Außen Steven Lindener und Ljubisavljevic Knoten in die Beine spielen. Dazu endete beinahe jeder Befreiungsschlag auf den Schlappen von Browarczyk und Philipp Koch im Zentrum.

Bis zum 16-Meter-Raum glitt der Ball phasenenweise elegant durch die Norderstedter Reihen, nur über die Torlinie, wollte er nicht. In der 22. Minute parierte Sander erst einen Schuss von Ivan Sa Borges Dju, dessen anschließenden Fallrückzieher klärte Maximilian Paasch auf der Linie. Brotlose Akrobatik im Altweibersommer.

Als Vollstrecker vorerst gescheitert, als Vorbereiter dafür kurze Zeit später glänzend: Sa Borges Dju und Ljubisavljevic hebeln mit einem Doppelpass Sasels Hintermannschaft aus und letztgenannter hämmert zum überfälligen 1:0 in die Maschen (29.). Zehn Minuten später steht Ribeau knapp im Abseits, als er eine Flanke seines Innenverteidiger-Kollegen Hengelbrock ins Tor köpft.

Die Gäste kehren schon nach acht Minuten aus der Halbzeit zurück, nur um direkt kalt erwischt zu werden. Sa Borges Dju köpft eine Flanke von Browarczyk wenige Sekunden nach Wiederanpfiff über das Tor. Fünf Minuten später Sasels größte Chance: Hengelbrock tritt über den Ball, Jaques Rodrigues Oliveira ist auf und davon, schießt aber überhastet drüber. Doppelte Unfähigkeit. Zwei Minuten drauf leistet Ribeau sich einen ähnlichen Bock, kann seinen Fehler aber ausbügeln. Anschließend steht Norderstedt Defensive wieder sicher. „Wir müssen aus unseren Möglichkeiten mehr machen. Die Norderstedter sind genau so jung wie wir, aber die hatten mehr Willen. Ich nehme keinen meiner Spieler von der Kritik aus, egal ob jung oder alt“, schimpfte Andreas Reinke über die liegengelassenen Möglichkeiten.

Dafür schwimmt die Saseler: Meyer in Messi-Manier von der Mittellinie bis zum Elfmeterpunkt, Sander hält klasse (57.). Keine Minute danach köpft Marcus Pick einen Ribeau-Schuss von der Linie, ehe Meyer eine Siedschlag-Flanke über das Tor köpft (62.).

Chancen der Gastgeber im Minutentakt. Und nun darf auch Sa Borges Dju jubeln. Ljubisavljevic mit einem großartigen Solo, überläuft die halbe gegnerische Verteidigung (vor allem Pick macht einen indisponierten Eindruck), legt quer und Sa Borges Dju schiebt ein. Des Stürmers erster Liga-Treffer nach acht Pokal-Toren gegen unterklassige Gegner. „Für Ivan ist das glaube ich das wichtige im Leben, ein Tor zu schießen. Ich freue mich für ihn, er hat auch sonst gut gespielt“, lobte Andreas Prohn nach Abpfiff.

Das Ding war gelaufen, die Chancen von Hengelbrock (71., verunglückte Flanke die Sander stark pariert) und Koch (86., aus 16 Metern knapp vorbei) sollen dennoch Erwähnung finden. So wie Sasels Möglichkeit zum Ehrentreffer: Nach einem Bock von Felix Schuhmann umkurvt Kiesewetter Marcel Kindler zwar, schießt aber dennoch vorbei (88.).

Andreas Reinke zeigte sich nach dem Spiel „maßlos enttäuscht“: „ Ljubisavljevic ist ein guter Mann, aber wie der durch meine Leute durchläuft... Bitter für uns.“ Andreas Prohn hatte dafür wenig am Auftritt seiner Elf auszusetzen: „Wir sind vor dem Tor noch zu verspielt. Daran wird gearbeitet. Ansonsten ein verdienter Sieg.“



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