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09.04.2012
Pokal: Der Underdog ist weiter! von


Das Viertelfinale im ODDSET-Pokal wird Ihnen präsentiert von der Liga-Mannschaft des TuS Osdorf


TuS Osdorf – GSK Bergedorf 3:2 n.V. (2:0, 2:2)

TuS Osdorf: Imbusch – Karaca, B. Blume, Herbrand, Massoud – Abdul, Bonewald, B. Krause, Hassani (119. Zorzi) – T. Krause (108. Soebagio), S. Blume
GSK Bergedorf: Lejic – Aliev (80. Trako), Warmbier, Bogdanov, Au – Rangelov (26. Arslan), Kiraz (89. Cakmak) - Sabir, Salif, Al-Jilani - Lyubenov
Tore: 1:0 Hassani (14.), 2:0 S. Blume (30.), 2:1 S. Blume (50., Eigentor), 2:2 Al-Jilani (73.) , 3:2 S. Blume (102.)
Rote Karte: Sabir (96., Beleidigung des Gegenspielers)
Schiedsrichter: Marco Kulawiak (SC Teutonia 10): ein insgesamt guter Leiter einer umkämpften und schwer zu leitenden Begegnung. Mit einer falschen Eckball- und Einwurfentscheidung unmittelbar vor dem 2:2 und 3:2, doch da beide Mannschaften dabei jeweils einmal benachteiligt wurden, herrschte ausgleichende Gerechtigkeit. Der Platzverweis von Sabir war berechtigt, übersah aber zudem vorher eine Tätlichkeit von Kiraz (60.)
Beste Spieler: S. Blume, B. Krause, T. Krause, Bonewald – Au, Salif
Zuschauer: 266 Zahlende

Schlag auf Schlag ging es sowohl für den TuS Osdorf als auch für den GSK aus Bergedorf am Osterwochenende. Die Gäste aus Hamburgs Osten bezwangen am Karfreitag den favorisierten Landesliga-Hammonia-Zweiten SV Lurup auf eigener Anlage mit 5:3 nach Verlängerung. Einen Tag später kassierte Osdorf beim TSV Sparrieshoop im Nachholspiel der Bezirksliga West mit 2:3 die erste Pleite in der Saison 2011/2012 überhaupt. Wie würde die erfolgsverwöhnte Mannschaft darauf reagieren? „Ich bin überzeugt, dass wir das Spiel gegen GSK gewinnen werden. Die Jungs sind dermaßen sauer auf sich selbst und die unnötige Niederlage und werden dementsprechend auftreten“, war sich Liga-Obmann Cemil Yavas sicher. Trainer Peter Wiehle hatte zumindest leichte Bauchschmerzen aufgrund der kurzen Pause zwischen den beiden zu absolvierenden Spielen und war verärgert über den Kontrahenten aus Sparrieshoop. „Ich finde es unsportlich, wenn man einer Mannschaft helfen kann und trotzdem einer Spielverlegung nicht zustimmt.“

Spitzenreiter der siebten Liga gegen einen Abstiegskandidaten aus der sechsten Liga. Nicht nur aufgrund dieser Konstellation versprachen sich die Gastgeber zumindest ein Duell auf Augenhöhe und hofften auf einen weiteren Pokalerfolg in der Festung Blomkamp. Für diejenigen, die dem TuS noch keinen Besuch bei einem Heimspiel abstatteten, sei gesagt, dass es sich bei dem Platz um einen engen, aber gut bespielbaren Grandplatz handelt. Die Zuschauer sind recht nah dran am Geschehen und bei einer Kulisse von über 300 Guckern kam eine tolle Pokal-Atmosphäre zustande. Auch für den Hafo-Schreiber war es eine Premiere, die er trotz des weiten Heimweges nicht bereute. Zum Spiel: GSK zunächst mit mehr Ballbesitz und dem Versuch seine spielerischen Vorteile zu nutzen. Erst einmal hieß aus aus der Gäste-Sicht einem Rückstand hinterherlaufen. Ein klasse Zuspiel von Torben Krause auf Sascha Blume, der an GSK-Goalie Darko Lejic scheiterte. Beim Abstauber war Ziyed Hassani gedankenschneller als Ivo Aliev und traf aus kurzer Distanz – 1:0. Zwischendurch GSK mit leichtem Aufbäumen und nur eine Viertelstunde später erneut im kollektiven Tiefschlaf in der Defensive. Melvin Bonewald spielte auf der linken Seite flach zu Sascha Blume der vor dem zu weit entfernten Joe Warmbier zum 2:0 traf. Prächtige Stimmung am Blokamp, das Halbfinale in Sichtweite. Und GSK? Bis zum Seitenwechsel keine spürbare Leistungssteigerung bei der Mannschaft von Trainer Durak Demir, die ihre Probleme mit dem Platz und dem kompakt stehenden Gegner hatte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte GSK den Druck. Im Abwehrverbund standen die Bergedorf nun wesentlich stabiler, vor allem Hendrick Au zeigte auf der linken Außenverteidigerposition eine bärenstarke Leistung. Teamkollege Eray Salif gehörte neben Au zu den besten Gästespielern und fiel speziell durch gefährlich getretene Eckbälle und Freistöße auf. Einen Freekick von der linken Strafraumgrenze brachte der Bulgare erneut scharf vor das Gehäuse, wiederum war Sascha Blume zur Stelle, diesmal traf er jedoch ins eigene Netz – 2:1. Bergedorf nun mit deutlichen Vorteilen, Osdorf hatte kaum noch Entlastungsangriffe. So war es die logische Folge und überaus verdient, dass der im zweiten Durchgang stärker werdende Mohamed Al-Jilani mit Hilfe des Innenpfostens den Ausgleich markierte – 2:2. Aufgrund der Spielentwicklung und der weiter anhaltenden optischen Überlegenheit des Landesligisten roch es inzwischen mehr und mehr nach Auswärtssieg.

Sascha Blume prüfte bei einem der wenigen Osdorfer Angriffe Lejic (75.), Al-Jilani wurde vier Minuten später auf der Gegenseite im letzten Moment am Torerfolg gehindert. Das waren sie, die letzten Möglichkeiten in der regulären Spielzeit. Es ging in die Verlängerung. Dort erwies Botan Sabir den Bergedorfern einen Bärendienst. Nach einem schmerzhaften Foulspiel an ihm ließ er sich zu einer verbalen Entgleisung hinreißen. Dumm nur, dass Schiedsrichter Marco Kulawiak gar nicht mehr weghören konnte und ihn des Feldes verwies. Ab diesem Zeitpunkt war es vorbei mit der Druckphase des GSK. Es folgte ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für die Platzherren. Eckball Torben Krause, Sascha Blume steht am kurzen Pfosten und köpft ein – 3:2. In der verbliebenen Spielzeit – auch Torwart Lejic stürmte teilweise mit – verpasste Atanas Lyubenov mit einem Schuss aus der Drehung um Haaresbreite den Ausgleich. Es blieb beim 3:2. Aufgrund der kämpferisch starken Leistung kein unverdientes Resultat für den Bezirksligisten, die nun im Halbfinale am heimischen Blomkamp auf einen Oberligisten treffen. „Gegen wen wir spielen, ist eigentlich egal. Es sind alles attraktive Gegner. Bei uns zu Hause ist für uns alles möglich“, so Yavas und Coach Wiehle verlagerte das Interesse gleich wieder auf die Liga. „Dort müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Der Pokal ist nur ein Zubrot.“ Auf Seiten der Gäste haderte Übungsleiter Demir mit seinen Schützlingen. „Wir sind an der Charakterlosigkeit einiger Spieler gescheitert. Glückwunsch an den TuS Osdorf, denen ich viel Erfolg im Pokal-Wettbewerb wünsche.“ Ein zusätzliches Ärgernis gab es noch beim GSK. Sturmführer Ibrahim Kilic wurde von Schiedsrichter Kulawiak die Teilnahme am Spiel verwehrt. Kilic war für sechs Spiele gesperrt worden und hatte die Sperre nach Meinung der GSK-Verantwortlichen mit dem Duell gegen Lurup abgesessen. Trotzdem war er im Online-Passwesen als gesperrt markiert und durfte nicht auflaufen. GSK wollte Kilic trotz Protestgefahr einsetzen, doch Kulawiak wiedersprach mit dem Argument, dass gesperrte Spieler nicht mitwirken dürften.


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