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25.05.2012
Niendorf punktet gegen Paloma problemlos von Peter Strahl

Dieses Heimspiel des
Niendorfer TSV
wird präsentiert von
Marcus Scholz


Niendorfer TSV – USC Paloma 2:0 (0:0)

Niendorfer TSV: Tholen – Natusch, Heysen, Mensah, Adomah – Schumacher, Schwoy, Kocadal, Herbert (82., Slotty) – Wilhelm (46., Brameier), Koberger (84., Möbius)
USC Paloma: Koch – Savelsberg, Drews, Francke, Schröder (82., Jelting)– Graf, Chipenko, Gottschalk, Albrecht – Gyimah (14., Lohfeldt), Galica
Tore: 1:0 Koberger (50.), 2:0 Heysen (70.)
Gelb-Rote Karte: Drews (5., Foulspiel, SR-Kritik)
Schiedsrichter: Zibull (SV Heidgraben), die Dezimierung der Gäste nach bereits fünf Minuten erschien höchst überflüssig und ließ Fingerspitzengefühl vermissen.
Beste Spieler: Schwoy - Koch
Zuschauer: etwa 150

Zum Saisonabschluss am Sachsenweg war klar: Drei Punkte mussten noch her, um im finalen Tableau 55 Zähler aufweisen zu können und damit die bisherige Bestmarke einer NTSV-Auswahl auf fünften Level aus der Aufstiegssaison 2004/2005 um ein Pünktchen zu übertreffen. Ein besonderes Anliegen war dies nicht für Trainer Frank Hüllmann, der vor gut einem Jahr an der Brucknerstraße gefeuert wurde, sondern auch für André Tholen und Tobias Herbert, die aus der Niendorfer Jugend stammen und auch beim Aufstieg vor neun Jahren schon dabei waren. Den Gästen hingegen waren ihre Wünsche bereits erfüllt worden. Zunächst durch ihren dramatischen 3:2-Erfolg gegen Vier- & Marschländer am vergangenen Freitag, danach am Dienstag und Mittwoch durch die Entscheidungen von Sport- und Verbandsgericht in Sachen Oststeinbek.

Die Zufriedenheit über die Geschehnisse der jüngsten Vergangenheit ist dann auch den Besuchern von Beginn an anzumerken. Keine ihrer Aktionen besitzt Hand und Fuß und der Platzverweis von Sven Drews bereits nach knapp fünf Minuten tut ein Übriges. Aber auch die Turner und Sportler treten nicht übermäßig in Erscheinung. So legt der für Ruhende Bälle, ob links oder rechts, ob hinten, in der Mitte oder vorne, zuständige Markus Schwoy, so scheint es wenigstens, noch die meisten Meter auf dem sattgrünen Rasen zurück. So ist eine geschlagene halbe Stunde lang nichts zu bemerken, was auch nur in die Nähe einer Torchance rücken könnte. Auch danach sind es einzig zwei lange Bälle auf Tim Schumacher, die die Aufmerksamkeit der Observanten erfordern. Im Falle eins aber ist Tormann Marco Koch eine zehntel Sekunde vor "Schumi" am Kunststoffrund und sieben Minuten vor der Pause erfolgt dessen Abspiel in die freie Mitte zu unpräzise. Richtig nervend hingegen eine Gruppe von etwa zehn jungen Paloma-Unterstützern, die mit ihren eintönigen und nur wenig witzigen, zurückhaltend ausgedrückt, Gesängen sogar noch die "Nord-Kaoten" übertrumpfen, weil sie über ein batterieverstärktes Megafon verfügen. Doch der wunderschöne Sommerabend tröstet über so Manches hinweg.

In der zweiten Halbzeit aber wird es dann doch ein wenig ansehnlicher und den Krachmachern geht mehr und mehr die Luft oder Lust aus. Denn nach 50 Minuten wird ein Steilpass von Ole Natusch auf Benjamin Brameier zu Tim Koberger weiter geleitet, der alsdann mit einem konzentrierten Kick die Führung erzielt. Ein Freistoß aus seitlichen 20 Metern von Marcel Gottschalk hingegen landet in Tholens Armen und ein solcher von Schwoy, aber mittig getreten, streicht über die Latte. Ebenso ein Lupfer aus 5 Metern des völlig unbedrängten Schumacher. Stark hingegen ein Kopfball von Tim Heysen nach einer Schwoy-Corner, der nur um Weniges sein Ziel verfehlt. Schwoy ist es auch, welcher danach Koberger gleich zweimal in Folge mustergültig bedient, der dann auch beim zweiten Versuch keine Mühe hat, den vor seinen Fuß gespielten Ball im Netz zu versenken. Visar Gallica hingegen tritt auf der anderen Seite seinen Freistoß genau in die tholenschen Arme und Schumacher touchiert lediglich das Außennetz. Auch zum Lachen ist schließlich etwas dabei: Als Tobias Herbert ausgewechselt werden soll und Assi Ali Farhadi "Tobi" ruft, kommt Koberger ("Kobi") an die Seitenlinie. Zwei Minuten später aber muss auch er vom Platz, um Timo Möbius zu weichen, welcher den Verein aus beruflichen Gründen verlässt. Schade nur, dass "Möbi" mit seinem Prachtschuss zwei Minuten vor dem "final whistle" gegen den prächtig reagierenden Koch nicht der dritte Treffer des anschließend noch feuchtfröhlichen Abends gelingt.

Nicht wenige Spieler von hüben und drüben gratulieren sich nach den 90 Minuten gegenseitig. Hatten sie doch schließlich alle zum Abschluss der Serie 2011/2012 ihr Erfolgserlebnis, wenn auch unterschiedlicher Art. Glückwunsche an beide Seiten auch vom Schreiber.



Punktspiel-Statistik ab 1945 aus der Sicht des Gastgebers:
30 Spiele – 11 Siege – 4 Remis – 15 Niederlagen – 36:49 Tore.


Stimmen:

Marco Krausz (Trainer USC Paloma):
Da war heute mehr drin. Das hat man in der zweiten Halbzeit gesehen, in der uns mehr gelang als in der ersten. Zunächst jedenfalls schien mir die Mannschaft bereits in der Sommerpause zu sein. Ich bin doch ein wenig enttäuscht und mit dem Spielverlauf überhaupt nicht zufrieden. Das sage ich ganz offen.

Frank Hüllmann (Trainer Niendorfer TSV):
Wir haben heute hoch verdient gewonnen. Die Gelb-Rote Karte in der vierten Minute war natürlich bitter für den Gegner, aber das geht mich nichts an, auf jeden Fall aber gut für uns. Danach haben wir das Spiel ordentlich kontrolliert und ganz souverän runter gespielt. Natürlich war das nicht der beste Oberliga-Fußball, den es hier gibt. Aber wir haben unser Ziel mit den 55 Punkten erreicht. Darüber freue ich mich sehr.


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