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28.05.2012
Victoria gewinnt den Cup zum vierten Mal - Patschinski macht den Unterschied von Peter Strahl



TuS Germania Schnelsen - SC Victoria 1:2 (1:0)

TuS Germania Schnelsen: Grubba – Ferck (85. Özbek), Schulz, Mandic, Demirici – Thießen, Kamalow - M. Tunjic, Nadler, Rahn – J.Tunjic
SC Victoria: Schau – Brück, Rabenhorst, Helmer, Lauer – Stilz – Schulz (54., Vierig), Hoose (87., Trimborn), Cetinkaya, Goldgraebe - Patschinski
Tore: 1:0 J. Tunjic (17.), 1:1 Patschinski (60.), 1:2 Patschinski (69.)
Schiedsrichter: Bandt (Eimsbütteler TV), einfach schade, dass er aufhören muss (dafür sicherte er sich 3 Stunden nach dem Abpfiff das Trikot des Doppeltorschützen "Patsche")
Beste Spieler: Ferck, Thiessen, J. Tunjic – Schau, Stilz, Patschinski
Zuschauer: 4.443

Die fast vier und einhalb Tausend hatten gut daran getan, an diesem herrlichen Pfingstmontag an die Hoheluft zu pilgern, um dem 29. Hamburger Endspiel um die nunmehrige Oddset-Stele von Lotto Hamburg beizuwohnen. Denn die Begegnung zwischen dem aktuellen Oberligameister und künftigen Regionalligisten SC Victoria und den drei Plätze dahinter eingelaufenen Schnelsener Germanen zählte zum Besten, was ein Endspiel seit dem 7:0 des FC St Pauli gegen den Meiendorfer SV im Jahre 2006 zu bieten hatte. So jedenfalls die Erinnerung des Schreibers.

Bereits nach fünf Minuten sorgt Cem Cetinkaya für gehobene Stimmung auf dem Hohelufter Geläuf, als er ein Zuspiel von Andreas Brück an Tormann Tobias Grubba, aber auch am langen Pfosten, vorbei um weniges weiter leitet. Neun Minuten später macht er es per Kopf und kurzer Distanz noch genauer, aber diesmal steht das Alu seinem Erfolgserlebnis entgegen. Mit derartigen Widrigkeiten braucht Jürgen Tunjic sich jedoch nicht auseinander zu setzen. Aus kürzester Distanz setzt er full power eine Hereingabe von rechts hoch in die blau-gelben Maschen und versetzt die Vicky-Defensive ins Staunen (17.). Noch damit beschäftigt, lässt sie auch Stephan Rahn nach Zuspiel von Björn Nadler zum Schuss kommen. Allein der Ex-Pokalheld lässt beim Abschluss seine einstige Präzision vermissen. Der Schuss des wieselflinken Rick Ferck hingegen landet genau in den Armen von Goalie Christian Schau genau so wie der Knaller von Dennis Thiessen aus 25 Metern nach 40 Minuten. Fast mit dem Halbzeitpfiff muss sich Schau erneut eines Kopfballs von J.T. nach einer Nadler-Hereingabe erwehren.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts sind noch keine Anzeichen zu erkennen, dass göttlingische Sätze in der Kabine einen Effekt gehabt haben. Nico Patschinskis Abschluss ist mehr ein Schüsschen denn ein Schuss, Fercks Kick hingegen landet erneut in den schauschen Armen. Dann aber die 60. Minute: Ein Querpass von Benjamin Hoose landet bei Patschinski, der einen Gegenspieler aussteigen lässt und alsdann die Vorlage aus halbrechter Position professionell und unhaltbar für Grubba unter das Quergebälk setzt. Unhaltbar scheint auch kurz darauf der von Nadler ins lange obere Eck gezirkelte Ball zu sein, doch der germanische Keeper fliegt und fliegt und vermag schließlich die Kugel noch um das Gebälk zu drehen. Einfach superb. Ein richtig schönes Zusammenspiel in der 69. Minute: Roger Stilz im dritten Drittel auf Hoose, der wieder auf den spielenden Co, welcher schließlich Patschinski mit einem satten Volley die Führung ermöglicht. Doch an deren Bestand kommen Zweifel auf, da Jürgen Tunjic drei Widersacher ausspielt und aus der Drehung abzieht. Zum Bedauern der Thomforde-Auswahl endet die Schussbahn aber knapp neben dem Ziel. Im Gegenzug kommt der eingewechselte Jan Vierig nicht an Grubba vorbei. Zum Ende der Schnelsener Schlussoffensive ist es Mladen Tunjic, der Torhüter Schau nochmals fordert, mehr aber nicht zu erreichen vermag.

Es war ein wirklich tolles Spiel, das auch andersrum hätte ausgehen können. Doch belohnt wurde schließlich der Mutige, der als einziger Hamburger Amateurklub die in der Regionalliga verborgenen Risiken auf sich nehmen will. Das sollte Grund genug sein, den Spielausgang als nicht ungerecht zu betrachten oder ihn zu bedauern. Nun noch ein attraktiver Gegner in der ersten Runde des DFB-Pokals (Auslosung am 23. Juni) und an der Hoheluft kann der nächsten Saison mit Freude entgegen gefiebert werden.


Der SC Victoria bejubelt seinen vierten Pokalsieg (1990, 2007, 2010, 2012)


Stimmen:

Lutz Göttling (Trainer SC Victoria):
Der Spielverlauf war eng, aber es war ein tolles Spiel vor einer wunderbaren Kulisse. Es fing eigentlich ganz gut an für uns mit zwei sehr guten Möglichkeiten für Cetinkaya. Statt aber selbst zu treffen, gerieten wir in Rückstand. Danach stimmte bei uns fast nichts mehr und Rahn hätte sogar das 2:0 auf dem Fuß. Die Abstimmung fehlte, wir stellten uns einfach doof an und mussten zudem noch viel Laufarbeit leisten. In der Halbzeit haben wir dann umgestellt und mit Patschinski hatten wir einfach einen sensationellen Goalgetter, der aus wenig sehr viel macht. Das war wohl der entscheidende Unterschied. Die letzten fünf Minuten hat uns der Gegner nochmals unter Druck gesetzt, doch wir haben diesen überstanden und den Sieg glücklich nach Hause fahren können. Es war aber schon ein ganz tolles Fußballspiel bei einer Temperatur, die das Spielen nicht leicht machte.

Klaus Thomforde (Trainer TuS Germania):
Glückwünsche an Victoria zum Double. Auch wir hatten uns viel vorgenommen, und konnten auch vieles von dem umsetzen. Sehr gut war auch, dass wir mit einem 1:0 in die Halbzeitpause gehen konnten. Auch danach hatten wir noch eine Möglichkeit, doch dann kam plötzlich Patschinski und machte den Ausgleich. Er kommt eben aus der ersten Liga und, wenn er eine Chance bekommt, macht er sie auch rein. Darin bestand heute der kleine Unterschied. Meiner Truppe muss ich aber dennoch ein Kompliment machen, allen voran meinem Kapitän Jürgen Tunjic, der bereits nach fünf Minuten unglücklich umknickte. Ich finde, das Spiel hatte keinen Verlierer verdient. Wir sind zwar enttäuscht, fühlen uns aber dennoch als zweiter Sieger. Das war ein sehr ordentliches Spiel bei außergewöhnlich guten Rahmenbedingungen. So kann es weitergehen.


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