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25.11.2012
Tauben nehmen Halstenbek die Halle weg von Folke Havekost



vs.


USC Paloma – SV Halstenbek-Rellingen 1:1 (1:1)

USC Paloma: Jonas – Savelsberg, Drews, Dreyer, Sterczyk (71. Sulinski) – Liehr (82. Gyimah), Gottschalk (67. Wegner) - Chipenko, Franz, Albrecht – Körner
SV Halstenbek-Rellingen: Nagel (33. Asmus) – Rottstedt, Krabbes, Schöttke, Demirci – Matthiessen, Tunjic, Bahtiyar, Richert – Suntic (79. Agyei Antwi), Rodrigues Oliveira (67. Demir)
Tore: 1:0 Liehr (44.), 1:1 Richert (45.)
Schiedsrichter: Ralph Vollmers (FSV Geesthacht), diesmal in blauem Hemd, wie immer stark
Beste Spieler: Jonas – Krabbes, Richert
Zuschauer: 110

Brucknerstraße, acht Grad, Regen. Zum Anpfiff am Sonntagvormittag fielen zwar keine Tropfen mehr aus dem Barmbeker Himmel, aber die bisherigen Niederschläge hatten ihre Spuren (bzw. Pfützen) auf Palomas Grand hinterlassen. "Gestern habe ich noch mit Peter Nogly gesprochen, der hat gesagt: ‚Auf so einem Platz trete ich nicht mehr an‘", leitete HR-Trainer Thomas Bliemeister seinen Kommentar zu den 90 Spielminuten ein: "Wir sind angetreten, es war nicht einfach, daher bin ich mit dem Punkt auch zufrieden." Sein Gegenüber Marco Krausz ließ sich den Konter nicht entgehen: "Schade, dass ihr angetreten seid: Ihr hättet euch nicht quälen müssen und wir hätten die drei Punkte gehabt."

Am rhetorischen Schlagabtausch der Übungsleiter ließ sich ermessen: So richtig glücklich war keine Seite mit dem 1:1. In der ersten Hälfte sahen die Zuschauer wenig gute Chancen, dafür aber gleich drei Torhüter am Werk. Halstenbeks Derbyheld Danijel Suntic (13.) hob den Ball knapp am Paloma-Tor vorbei, auf der Gegenseite fand Miroslav Chipenko (28.) nicht den perfekten Abschluss, um die Tauben in Führung zu bringen. Nach 32 Minuten ein Schock für die Gäste: Morten Nagel musste in seinem HR-Ligadebüt den Platz zwischen den Pfosten schon wieder Räumen. Ein Kapselriss im Mittelfinger setzte den 20-Jährigen außer Gefecht, für ihn rückte der 39-jährige André Asmus ins Tor. "Grauenvoll, das Schlimmste, was uns passieren konnte", wertete Bliemeister den Ausfall des Nachwuchskeepers, "Asmus ist jetzt schon unser fünfter Torwart in der Saison. Aber wir sind natürlich dankbar, dass die alten Haudegen sich zur Verfügung stellen."

Nagels unglücklicher Einstand schien schon zum alleinigen Pausenthema zu werden, da überschlugen sich die Ereignisse. Max Liehr setzte sich im Strafraum hervorragend durch und markierte mit einem Drehschuss die USC-Führung. „Da haben wir ausnahmsweise nicht abgeschaltet, sondern gut nachgesetzt", freute sich Krausz über das 1:0.

Das Umschalten gelang jedoch nicht so rasch. Schon vor dem Pausenpfiff glichen die Gäste aus: Als die meisten Palomaten noch auf einen (berechtigten) Elfmeterpfiff zugunsten der Holsteiner warteten, nutzte Sascha Richert die Verwirrung im Strafraum (und die vorzügliche Auslegung der Vorteilsregel durch Ralph Vollmers) aus und netzte zum Ausgleich ein.

Nach dem Seitenwechsel nahm HR das Heft in die Hand, doch größere Gefahr vorm Tauben-Tor beschwor das Bliemeister-Team nur selten herauf. In der 64./65. Minute allerdings verhinderten nur etwas Glück und ein ganz starker Yannik Jonas die Gästeführung. Erst wehrte der Paloma-Keeper einen Richert-Schuss mit seinem linken Bein ab, rappelte sich schnell auf, um die dadurch veränderte Flugbahn des Balles zu stoppen, bevor dieser die Linie überschritt. Es gelang Jonas, nur um in der folgenden Szene beinahe doch wieder von Richert bezwungen zu werden. Doch ein Freistoß des HR-Torschützen von der Strafraumgrenze landete auf der Lattenoberkante.

"In der zweiten Halbzeit haben wir uns gegen die Qualität von HR gewehrt, da muss man auch mal diesen einen Punkt mitnehmen", kommentierte Krausz die Drangphase der Halstenbeker. In den Schlussminuten wurde die Begegnung wieder offener, und HR-Veteran Asmus konnte sich mit einer Faustabwehr gegen einen Schuss von Oskar Sulinski (84.) auszeichnen. "Da wird er nicht unruhig oder nervös, das macht seine Erfahrung", sagte Bliemeister, dessen Team durch den Altonaer Sieg am Nachmittag doch noch aus dem Teilnehmerfeld für die Hamburger Hallenmeisterschaft rutschte. "Wir legen Wert auf Punkte, und 28 Punkte in der Hinrunde sind sehr, sehr zufriedenstellend", verdeutlichte Bliemeister nach Abpfiff prophylaktisch (und in Anbetracht der Torhütersorgen), dass sein Seelenheil nicht vom Besuch der Alsterdorfer Sporthalle im Januar abhänge: "Nicht, dass ich Claus Reitmaier mit seinen 48 Jahren noch in der Halle ins Tor stellen muss ..."


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