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03.08.2013
Rugenbergen mit Traumstart von Andreas Killat


vs.


SV Rugenbergen – Meiendorfer SV 4:1 (3:0)

SV Rugenbergen: Schultz – Rühmann (46. Voorbraak), Güvenir, Schmidt, Lohrke – Beese, Melich (60. Scholz) – Munzel, Jurkschat, Worthmann – Haase (89. Albry)
Meiendorfer SV: Sävke – Kankam (36. Sbou), Hoffmann, Drast, Bernhardt – G. Subasic, Niemeyer – Facklam, Hercog, Sutt (54. Hinz) - Cosovic
Tore: 1:0 Jurkschat (4., FE), 2:0 Worthmann (28.), 3:0 Haase (35.), 3:1 Cosovic (67.), 4:1 Scholz (90.)
Schiedsrichter: Martin Pfefferkorn (SC Urania): Fehlerfrei. Sehr gute Vorteilsauslegung und absolut unauffällige Spielleitung.
Beste Spieler: Beese, Jurkschat, Worthmann – Sävke
Zuschauer: 119

Der SVR-Sportplatz an der Ellerbeker Straße erstrahlt geradezu in neuem Glanz, alles wirkt heller und freundlicher, da einige Bäume und Büsche der Kreissäge zum Opfer fielen. Hinter den Trainerbänken gibt es nun außerdem eine gemütliche „Kuschelbank“ (siehe Foto), die zum Verweilen einlädt. „Da sitzen immer die Mädels von unserer 2. Herren“, verriet Team-Manager Andreas Lätsch.


Die romantische Kuschelbank mit „weiblichem“ SVR-Logo

Auch die Bönningstedter präsentierten sich vom Anpfiff weg in frischem Glanz. „Wir wollen unser schnelles Kurzpassspiel weiter etablieren“, lautet das Credo von Übungsleiter Ralf Palapies – und sein Team machte ernst! Die Gäste aus Meiendorf standen meist nur staunend drei Meter vom Gegenspieler weg. „Wir sind immer erst losgelaufen, wenn der Gegner den Ball schon wieder weitergespielt hat“, stöhnte MSV-Trainer Matthias Stuhlmacher und musste mit ansehen, wie die Partie schon zur Halbzeit entschieden war. Keeper Tobias Sävke holte Sven Worthmann von den Füßen, „Harry“ Jurkschat verwandelte sicher (4.). Diese beiden waren auch die Protagonisten des nächsten Treffers: Worthmann passte aus dem Mittelfeld auf Jurkschat, der auf dem linken Flügel problemlos am erschreckend schwachen Abdul Sheriff Kankam vorbei sprintete (!) und dann scharf nach innen passte. Der Vorlagengeber war zwischenzeitlich mitgelaufen und brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten: 2:0 (28.).

Nach feiner Vorarbeit von Kevin Beese stand Pascal Haase frei vorm Tor – brachte aber nur einen harmlosen Kullerball zu Stande (34.). Während einige Zuschauer noch spotteten, bügelte Haase seinen Fauxpas umgehend aus: Aus zwölf Metern halbrechter Position „zimmerte“ er diesmal das Leder ins lange Eck (35.). Hätten Worthmann (30.) und Jurkschat (40.) nicht noch Hundertprozentige liegen gelassen – es wäre ein Debakel für den MSV geworden. Doch auch so war der Drops gelutscht, bei tropischen Temperaturen schalteten Melich & Co. zwei Gänge zurück und gestatteten den Gästen zu Beginn der zweiten Halbzeit einige Chancen. Neuzugang Youssef Sbou tauchte frei vorm Kasten auf, aber Dennis Schultz hielt glänzend (55.). Dann versuchte es Hannes Niemeyer aus 25 Metern mit einem listigen Heber, der an das Lattenkreuz knallte (60.). „Aufwachen“, polterte Palapies, doch jetzt war der Anschlusstreffer fällig: Marcin Hercog mit Zuckerpass auf Meris Cosovic, nur noch 1:3 (67.). Damit hatten die Schwarz-Gelben allerdings ihr Pulver verschossen. Die Hausherren macht nun wieder ernst und hatten in der Schlussphase gegen die entblößte Abwehr noch eine ganze Reihe allerbester Torchancen. Innerhalb weniger Minuten scheiterten Max Scholz (70.), Haase (74.) und Worthmann (79.) freistehend an Sävke, der trotz des unnötigen Patzers beim Foulelfmeter bester MSV-Akteur war. Den Schlusspunkt setzte schließlich Stürmer Max Scholz, der aus dem 130 KM entfernten MTV Dannenberg an die Ellerbeker Straße wechselte und nach schöner Vorarbeit von Jurkschat zum 4:1 vollstreckte (90.).

Punktspielbilanz aus Sicht des Gastgebers seit 1949: 9 Spiele, 3 Siege, 3 Remis, 3 Niederlagen, 14:18 Tore

2007/08: 1:3 / 1:5 Hamburg-Liga
2010/11: 2:2 / 2:1 Oberliga Hamburg
2011/12: 1:0 / 1:1 Oberliga Hamburg
2012/13: 2:2 / 0:3 Oberliga Hamburg
2013/14: 4:1 / --- Oberliga Hamburg

Stimmen:

Matthias Stuhlmacher (Trainer Meiendorfer SV):
Ein völlig verdienter Sieg für Rugenbergen, die uns in allen Belangen überlegen waren. Wir haben in der ersten Halbzeit Schlafwagenfußball gespielt, es hätte auch 6:1 ausgehen können. Man hatte das Gefühl, dass hier jeder nur so ein bisschen sein Trikot spazieren trägt. Wir haben die Gegenspieler nur auf 4-5 Meter Entfernung „gedeckt“ und sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen. Aber so verrückt das klingt: Mit viel Glück wäre nach der Halbzeit sogar ein 3:3 möglich gewesen. Das wäre zwar nicht verdient gewesen, aber mitgenommen hätten wir es trotzdem. Das Positive heute ist: Es kann nur besser werden! Demnächst habe ich neun bis zehn Spieler, die neu zum Kader dazu kommen.

Ralf Palapies (Trainer SV Rugenbergen):
Bis zum 3:0 hat meine Mannschaft wirklich ganz hervorragend gespielt, sehr sehr ansehnlicher Fußball. Danach waren wir etwas zu nachlässig, hätten die Sache eigentlich schon zur Halbzeit noch klarer gestalten müssen. In der zweiten Halbzeit kam die Geschichte mit dem Pferd, das nur so hoch springt, wie es muss. Insgesamt aber ein sehr guter Auftakt für uns.


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