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06.10.2013
Acker entscheidet Spiel von Andre Matz



vs.


Bramfelder SV – SC Alstertal-Langenhorn 2:2 (0:0)

Bramfelder SV: Tabor – Schulz (58. Müller), Simon, Sendel, Breitung (66. Löw) – Henning, Petrekovic-Loncar – Perz, Meyer (72. Yasar), Zdravkovic - Azaizi
SC Alstertal-Langenhorn: Pohl – Gollasch, Bischoff, Tatsis, Harder – Drescher, Molder – Makome, Tewes (87. Depers), Hallenga (68. Azadeh) - Bauer
Tore: 0:1 Tatsis (55., FE), 0:2 Makome (63.), 1:2 Yasar (82.), 2:2 Sendel (90.+1)
Schiedsrichter: Neitzel (Eintracht Norderstedt), ein tadelloser Leiter der Partie
Beste Spieler: Petrekovic-Loncar, Zdravkovic – Gollasch, Drescher
Zuschauer: 100

Auf hafo hatten wir vorher die Partie mit 4:1 getippt. Zu deutlich für SCALA-Trainer Oliver Kral, der aber versprach, diesen Tipp als Motivation in die Mannschaftsbesprechung einfließen zu lassen. Dabei war der Tipp doch gar nicht so weit hergeholt – SCALA mit sieben Niederlagen in Folge, Bramfeld noch ohne Sieg. Warum nicht heute?

Ja, das war ganz einfach zu beantworten: Bramfeld war schlecht. Trainer Hardy Brüning weiß auch, dass die Sicherheit der letzten Saison, als seine Elf viele unerwartete Punkte zu Beginn der Saison sammelte, derzeit nicht gegeben ist. Seine Mannschaft präsentierte sich harmlos und mutlos.
Chancen hatten nur die Gäste in der Form von Jendrik Bauer. Die beste in der 29. Minute, als er Keeper Patrick Tabor fast getunnelt hätte. Aber eben nur fast.
Bramfelds einzige Sturmspitze Mohebeddine Azaizi blieb glück- und chancenlos.

Aus der Kabine kam nur SCALA frisch erholt. Die Mannschaft wollte jetzt unbedingt die Serie der Niederlagen brechen und war auf gutem Wege: Als Michel Makome im Sechzehner von Ronny Sendel gefoult wurde, trat nicht etwa Jendrik Bauer an, nein, diesmal war es Alex Tatsis. Ein verbaler Einwurf eines Zuschauers („Bitte nicht Bauer!“) zeigte, dass in die Elfmeter-Qualitäten des Torjägers nicht mehr so viel Vertrauen gesetzt wurde. Bauer hatte zuletzt vom Punkt kein Glück.
Oliver Kral wandte sich vor der Ausführung des Elfmeters ab, ging zur Bande. Dort stand sein ehemaliger Mitspieler aus alten Tagen, Patrick Kraus. Kral spähte schließlich doch mit einem Auge zum Strafstoß und sah, dass Tatsis traf und umarmte freudestrahlend den Glücksbringer.


Oliver Kral und der Elfmeter seiner Mannschaft

Als Michel Makome nach schönem Antritt zum 2:0 traf, schien der Sieg den Gästen nicht mehr zu nehmen. „Sie wissen wahrscheinlich selbst nicht, wie sie den Punkt geholt haben“, sagte Jendrik Bauer nach dem Spiel über den BSV. Recht hatte der (am heutigen Tage) glücklose Stürmer. Mit dem eingewechselten Ali Yasar bekam die Partie etwas mehr Schwung. Zunächst lieferte er den Pass zu einem Abseitstor von Azaizi, dann traf er selbst. Ronny Sendel hatte einen Eiinwurf weit in den Strafraum der Gäste geworfen, Florian Simon verlängerte und Yasar war mit dem Kopf zur Stelle. Kollektives Zusehen der Gästeabwehr erleichterte den Treffer.

Als schließlich die erste Minute der Nachspielzeit lief, schlug der berüchtigte „Acker Ellernreihe“ zu. Carsten Henning hatte einen Freistoß nach vorne gebolzt, Ronny Sendel viel zu weit vor dem gegnerischen Tor auf das Tor geköpft. Doch das Unglaubliche geschah: Sendels (Kuller-)Ball flog auf Keeper Lorenz Pohl zu (Marke Rückpass), prallte aber nicht auf sondern „glitt“ unter dem Keeper hindurch zum 2:2 ins Netz. Was für ein Patzer des Schlussmannes, den Oliver Kral aus der zweiten Mannschaft geholt hatte, da Christoph Möhring gesperrt und Morten Zimmermann krank waren.
Doch Pohl wurde von allen in Schutz genommen, inkl. des eigenen und gegnerischen Trainers.

Oliver Kral saß noch lange nach Schlusspfiff alleine auf der Trainerbank und wurde von Kraus getröstet. Der Trainer fand später auch tröstende Worte für den Unglücksraben Pohl: „Es gibt niemanden bei uns, der ihm den Kopf abreißt. Keiner hat in der Kabine hat seinen Frust an ihm ausgelassen. Es gab stattdessen aufmunternde Worte. Und das finde ich auch ganz, ganz wichtig. Er kommt schließlich her und hilft uns. Es ist jetzt schwer nach dieser Enttäuschung die richtigen Worte zu finden. Meine Jungs wollten hier heute den Hebel umlegen. Jetzt wir müssen versuchen das Positive in die nächsten Partien mitzunehmen.“


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