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14.02.2014
Battle of the Acker - HUFC erntet Sieg gegen Lohbrügge von Olaf Both



vs.


Hamm United FC – VfL Lohbrügge 4:1 (1:1)

Hamm United FC: Graudenz – Amoateng, Deron, Harrsen, Göpel – Buchholz (72. Meier), Kaynar (78. Asante) – Hodolli (78. Ramelow), Römhild – Kunkel, Schirosi
VfL Lohbrügge: Nennhaus – Bernstein (46. Luakthaisong), Höricke, Göttmann, Santelmann – Cengiz (78. Bezbradica), Adden – Pallasch, Winter, Özcerkes – Illmer
Tore: 1:0 Harrsen (19.), 1:1 Winter (39.), 2:1 Kunkel (57.), 3:1 Kaynar (60.), 4:1 Schirosi (61., FE)
Besondere Vorkommnisse: Nennhaus hält FE von Kunkel (42.); Schiedsrichter Wöllmer verletzte sich am Knie (53.), Assistent Maximilian Ermisch (ebenfalls FC Süderelbe) leitete fortan die Partie und SR-"Rentier" Andreas Bandt vom ETV (zufällig im Publikum anwesend) übernahm an der Linie.
Schiedsrichter: Tim Wöllmer (FC Süderelbe, ab 53. Ermisch): Bis zu seiner Verletzung unauffällig. Der erste Strafstoß (42.) war allerdings fragwürdig.
Beste Spieler: Hodolli, Kunkel, Schirosi – Nennhaus
Zuschauer: 140

„Endlich“, werden sich heute viele gedacht haben. Das erste „Heimspiel“ im Hammer Park. Seit dem 12. Mai des vergangenen Jahres durfte hier nicht mehr gespielt werden, da eine neue Drainage verlegt wurde. Nachdem die Anlage eigentlich wieder nutzbar sein sollte, sackte der Boden ab. Die notwendigen Nachbesserungen sind nun abgeschlossen und der Platz wieder frei gegeben. Die Meinungen über die Bespielbarkeit des grün-braunen Untergrundes waren jedoch einhellig. „Unfassbar! Da investiert die Stadt 250.000 Euro in die Sanierung, der Platz wird ein dreiviertel Jahr nicht bespielt und heraus kommt dann so ein Acker“, sagte zum Beispiel Jörn Heinemann. Auch Uli Schulz meinte nach dem Spiel, das man auf dem Kunstrasen wohl besser klar gekommen wäre.

In der Tat sah das schon beim Warmmachen komisch aus. Hoch gespielte Bälle klatschten auf den Rasen, ohne erkennbar von diesem wieder abzuprallen. „Der Rasen ist an einigen Stellen so weich, dass die Bälle fast liegen bleiben“, sagte ein Spieler vor dem Spiel beim Gang in die Kabine. Doch beide Mannschaften mussten mit den Bedingungen klar kommen und beide nahmen den Kampf an.


Oliver Kunkel schwebt lieber über dem "Rasen" als ihn weiter zu beackern. Foto: Hanno Bode

Beim heutigen Gast hingegen hatte man dazu noch ganz andere Probleme. Eine Passkontrolle in der Geschäftsstelle ergab unvollständige Angaben bei diversen Spielern. Die Auflage, das man „bis zum“ 14. Februar alle fehlenden Daten/Papiere nachreichen müsse, wurde wohl falsch interpretiert. Es hätte wohl eher „vor dem“ 14. Februar heißen müssen. Damit war die heutige Nachreichung nicht fristgerecht und die Sperre wurde vollzogen. Gespielt wurde dann aber auch noch...

Daniel Buchholz hatte die erste Chance des Spiels, sein Ball war jedoch zu harmlos, um wirklich für Gefahr zu sorgen. Anders dagegen beim Versuch von Muhamet Hodolli, der Tino Nennhaus erstmals zu einer guten Tat zwang, als er nach einer kurzen Ecke einen Flachschuss ansetzte. Insgesamt war die Anfangsviertelstunde von dem Versuch der Kontrahenten geprägt, mit dem Geläuf in Einklang zu kommen, was wahrlich nicht einfach war. Felix Römhild brachte dann einen Freistoß in den Sechzehner, den Simon Harrsen mit einer schönen Körperdrehung mitnehmen konnte und an Nennhaus zur Führung vorbei schob. Wer nun dachte, dass das Spiel nun den „erwarteten“ Verlauf nehmen würde, sah sich getäuscht. Hamm hatte zwar die deutlich klareren Chancen, die Elf von Peter Martens jedoch wehrte sich nach Kräften.

Nach einem tollen Solo von Alessandro Schirosi bediente dieser Oliver Kunkel, der bei seinem Schuss in den kurzen Winkel am Pfosten scheiterte (23.). Der am heutigen Tage beste Akteur auf dem Feld, Hodolli, konnte kurz darauf ebenfalls einen Ball nur knapp nicht im kurzen Winkel unterbringen. Hasan Cengiz hatte dann die erste echte Möglichkeit auf Seiten der Gäste, doch Samuel Graudenz hatte keine Mühe mit dem Ball (32.).

Nachdem die Geächteten durch zwei weitere schöne Vorarbeiten von Hodolli zwei erneute Kunkel-Chancen hatten (33., 37.), schlugen die Lohbrügger eiskalt zurück. Einen wirklich sehenswerten Pass von Malte Adden konnte Florian Winter zum dann doch etwas überraschenden Ausgleich ins rechte untere Eck einschieben. Kurz vor der Pause pfiff Tim Wöllmer dann einen Elfmeter für die Hausherren. Was er genau gesehen hat, ist nicht bekannt. Aus guter Position konnte der Schreiberling kein Foul erkennen, ein eventuelles Handspiel beim Grätschen wäre möglich gewesen, wurde jedoch nicht vom Unparteiischen angezeigt. Kunkel jedenfalls wusste seine Chance nicht zu nutzen und scheiterte am gut aufgelegten Nennhaus.

Nach dem Wechsel dann eine kuriose Szene. Schiedsrichter Wöllmer hielt sich zunächst das Knie und fiel dann vor Schmerzen um. Es scheint wohl, das er sich ein Band im hinteren rechten Knie gezerrt oder gar gerissen hat. Gute Besserung von dieser Stelle aus! Man beriet sich kurz und der im Publikum anwesende Schiedsrichter Andreas Bandt (ETV) bot sich an, an der Linie auszuhelfen. SRA Maximilian Ermisch übernahm nun die Leitung und nach knapp zwölf Minuten Unterbrechung konnte die Partie fortgesetzt werden.


Ercan Kaynar freut sich mit Simon Harrsen über seinen Treffer. Foto: Hanno Bode

Danach überschlugen sich die Ereignisse auf dem Platz. Zunächst gab es eine Doppelchance für Schirosi und Hodolli (54.), nur drei Minuten später dann die erneute Führung. Kunkel musste nach einer mustergültigen Hodolli-Flanke nur den Kopf hinhalten. Fast im direkten Anschluss gab es dann einen Hammer Doppelpack. Zunächst verwandelte Ercan Kaynar einen 22-Meter-Flachschuss (60.) nach einer Rückgabe von der Grundlinie und als man eigentlich gerade erst mit dem Wiederanpfiff der Partie rechnete, zeigte Ermisch auch schon erneut auf den Punkt. Diesmal schnappte sich der starke Schirosi die Kugel und versenkte sicher.

Die Gastgeber waren scheinbar mit dem Ergebnis zufrieden und kamen kaum noch zu zwingenden Torszenen, auf der Gegenseite musste Graudenz immerhin noch einmal ins Spielgeschehen eingreifen (68.). Für Gefahr sorgten dann nur noch zwei Freistöße von Schirosi. Zunächst zirkelte er auf den kurzen Pfosten und traf das Außennetz (73.) und zwang dann kurz vor dem Ende noch Nennhaus zu einer weiteren guten Parade (89.).

Am Ende bleiben drei Punkte verdient im Hammer Park, man muss jedoch erkennen, dass es spielerisch auf diesem Untergrund schwer ist, seine Stärken auszuspielen.

Stimmen:

Peter Martens (Trainer VfL Lohbrügge): (war heute sehr kurz angebunden)
Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben heute alles gegeben und toll gefightet.

Uli Schulz (Trainer Hamm United FC):
Ich denke mal, das es keine gute Entscheidung war, auf diesem Rasen zu spielen. Leider hat das Geläuf dem Gegner ein wenig in die Karten gespielt, da wir unser druckvolles Spiel nicht ausspielen konnten. Dennoch hat sich meine Mannschaft hier gut präsentiert. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden, vor allem aber auch mit der Entwicklung der Mannschaft.


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