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22.02.2014
Arbeitssieg am Gramkowweg von Olaf Both



vs.


SV Curslack-Neuengamme – SV Blankenese 2:1 (1:1)

SV Curslack-Neuengamme: Böse – Pettersson, Sobczyk, Metzler, Wilhelm – Carolus, Zöpfgen – Mahrt (79. Barlak), Landau, Pohlmann (61. Kurczynski) – von Hacht (83. Schraub)
SV Blankenese: Hencke – Martin Groth, Rutz, P. Schemmerling, Marcel Groth – Weidner (79. Kühl), Peters (69. Vasilijevic) – Vierig, Hinz, N. Schemmerling (46. Wieckhoff) - D'Agata
Bes. Vorkommnis: Lopez (Trainer SVB) der Bank verwiesen wegen Reklamierens (91.)
Tore: 1:0 Zöpfgen (19.), 1:1 D'agata (34.), 2:1 Kurczynski (73.)
Schiedsrichter: Stephan Timm (SC Egenbüttel): Machte sich auf beiden Seiten wenig Freunde. Den einen pfiff er zu kleinlich, den anderen zu unausgeglichen. Neutral gesehen machte er jedoch eine ordentliche Partie.
Beste Spieler: Carolus, Metzler – D'Agata, Hencke
Zuschauer: 112

Die Voraussetzungen hätten unterschiedlicher nicht sein können. Auf der einen Seite die 9-0-0 Serie mit 30:0 Toren, auf der Anderen eine 1-0-7 Serie mit 9:29 Toren. Marschroute vorgegeben könnte man meinen. Das im Fußball nichts vorhersehbar ist, hat ein anderer Club aus Hamburg heute bewiesen, was eventuell ein Grund für die spärliche Kulisse am heutigen Tag am Gramkowweg war.

Den Hausherren merkte man sofort an, das man das heutige Duell nicht auf die leichte Schulter nehmen wollte. Ballbesitz war konsequent als Primärziel erkennbar. Die Gäste hingegen waren anfangs voll und ganz darauf fixiert, hinten nichts gefährliches zuzulassen, was auch sehr gut gelang. Und so waren es auch die Blankeneser, die sich die erste Chance des Spiels heraus arbeiteten. Der agile Gianluca D'Agata zog einen Eckball direkt auf den Kopf von Marcel Groth, dessen Kopfball war jedoch zu hoch angesetzt (9.).

Doch langsam kam auch der Gastgeber in der Offensive besser ins Spiel. Eine brandgefährliche Flanke von Christopher Mahrt musste nur eine Minute später der gut aufgelegte Claus Hencke fast am Sechzehner wegfausten, da hinter ihm Marcel von Hacht einschussbereit gewesen wäre. Mahrt, der heute fast alle Standards trat, auch wenn SCVN-Trainer Torsten Henke andere Ansagen machte, war es auch, der den Eckball vor dem Führungstreffer ausführte. Den Ball selber konnte Hencke noch abwehren, doch er landete direkt vor dem Fuß von Sven Zöpfgen, dessen Schuss zwar noch von Frithjof Peters abgefälscht wurde, doch sein Geschoss wäre auch so eingeschlagen.

Auch im Anschluss hatten die Curslacker Mühe, sich weiter als bis zirka zehn Meter vor des Gegners Strafraum zu kombinieren. Zu sicher stand der gesamte Defensivverbund der Mannen von Daniel Lopez. Diese trauten sich im Verlauf der ersten Hälfte immer mehr zu. D'Agata war es dann schließlich, der Frederic Böse's Serie nach 867 Minuten beendete. Nach einem schönen Flachpass von Jan Vierig konnte er das Spielgerät im Gehäuse unterbringen. Henke ärgerte sich zurecht über die Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten.


Philipp Schemmerling im Zweikampf mit Philip Pettersson. Foto: Hanno Bode


Symptomatisch für die Partie zwei Szenen fast in direkter Abfolge. D'Agata kam auf Seiten der Gäste mit einem tollen Solo bis in den Sechzehner, war aber am Ende zu eigensinnig, auf der Gegenseite setzte sich Philip Pettersson schön auf Außen durch und flankte scharf in die Mitte, ohne einen Abnehmer zu finden. Zum Ende des ersten Durchganges noch gleich zwei Szenen. Zunächst schlenzte Jan Landau mustergültig auf den langen Pfosten, traf jedoch selbigen (43.), kurz darauf scheiterte Marcel von Hacht mit seinem Kopfball nach starker Vorarbeit von Rinik Carolus an der Höhe des Gehäuses (45.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Vierländer noch einmal den Druck. Alexander Pohlmann (51.) und erneut Landau (52.) verzogen jeweils knapp rechts. Doch insgesamt war das Offensivspiel zu hektisch. Viele Bälle wurden leichtfertig hergegeben, allerdings auch zu einem großen Teil nur kurz darauf wieder zurückerobert. Nach etwas mehr als einer Stunde gab es einen der vielen Freistöße des heutigen Tages. Henke mahnte an der Linie zu Ordnung und erahnte, was kommen könnte. In der Tat war der von Peters getretene Standard brandgefährlich und konnte nur mit viel Glück zur Ecke geklärt werden (63.).

Es war aber ein weiterer „Wachmacher“ in diesem Spiel, in welches kurz zuvor der in der Vorbereitung nicht immer anwesende Kristof Kurczynski kam. Der SVCN zog nun ein wahres Powerplay auf, ohne jedoch wirklich Torgefahr auszustrahlen und nicht ohne von kleinen Nadelstichen der Gäste gestört zu werden. Landau hatte dann den gedankenschnellen Pass auf dem Fuß, sein Zuspiel fand in perfekter Manier Kurczynski und der vollstreckte eiskalt (73.).

Keine 120 Sekunden später gab es erneut durch einen Freistoß für Blankenese in guter Position einen dieser Nadelstiche. Marcel Rutz konnte aber Timo Wieckhoff's Flanke nicht verwerten. „So ein überflüssiger Freistoß, wir sind aber auch dusselig heute“, fluchte der Coach an der Seite. Seinen beiden letzten Einwechselspielern gab er dann auch explizit noch einmal „kein Foul“ mit auf den Weg.

Symbolisch war auch noch ein Angriff aus der 83. Minute, als sich Landau, von Hacht und Kurczynski nach einem Carolus-Zuspiel wunderbar die Kugel bis vor den Strafraum kombinierten um dann am finalen Pass zu scheitern. Kurz bevor Schiedsrichter Stephan Timm die Begegnung beendete, musste Gäste-Coach Daniel Lopez noch hinter die Bande, da er sich im Laufe der Partie mehrfach bemerkbar gemacht hatte und dem Unparteiischen dies am Ende ein wenig zu viel des Guten war.

Unter dem Strich hat heute die bessere und auch die reifere Mannschaft gewonnen, dies auch nicht unverdient. Man muss allerdings den Kampfgeist und die starke Defensive der Blankeneser loben. Mit solch einer engagierten Leistung sollte man erhobenen Hauptes in die nächsten Partien blicken.


Stimmen:


Daniel Lopez (Trainer SV Blankenese):
Direkt nach dem Spiel ist es natürlich schwierig. Ich glaube, das wir heute gegen eine richtig gute Fußballmannschaft ein gutes Spiel geliefert haben und hätte mir für unsere Mannschaft gewünscht, das wir am Ende etwas mitnehmen. Dass das nicht geklappt hat, hatte Gründe, nicht zuletzt die Qualität des Gegners. Wohl dem, der so einen Stürmer einwechseln kann. Aus meiner Sicht hätten wir einen Punkt hier verdient erkämpft. Schlussendlich kann ich aber mit einer Niederlage hier leben, auch wenn es im Moment noch etwas weh tut. Nach Curslack zu fahren und zu sagen wir gewinnen dort wäre wohl auch ein wenig euphorisch, aber vieles von dem, was wir uns vorgenommen haben, hat auch so geklappt.


Torsten Henke (Trainer SV Curslack-Neuengamme):
Wir sind natürlich froh, das wir hier heute gewonnen haben. Das war sicherlich von der Leistung her nicht so, wie wir uns das vorstellen. Letztendlich war das hier heute ein Arbeitssieg, auch in der ersten Halbzeit. Gut, wir haben dann irgendwann das 1:0 gemacht, haben dann aber nicht konsequent und entschlossen genug nachgesetzt, dadurch dann ein Gegentor kassiert, das kann immer mal passieren. Vor der Halbzeit haben wir dann eine Phase gehabt, wo wir Druck gemacht haben und uns Torchancen erarbeitet haben aber die eben nicht nutzen konnten. In der zweiten Halbzeit wollen wir dann natürlich unbedingt den Sieg klar machen, da wir unter allen Umständen mit einem Sieg in das neue Jahr starten wollten. Da ist natürlich die Gefahr da, das man auch mal Konter bekommt. Da war auch unter anderem noch ein Freistoß beim Stand von 1:1 scharf auf unser Tor zuflog und was im Fußball möglich ist, sieht ja auch gerade da oben auf der Leinwand (Anm.: Es lief das heutige HSV Spiel und zu dem Zeitpunkt stand es 2:0). In sofern haben wir dann zum richtigen Zeitpunkt dann mit Kristof das 2:1 gemacht. Wie gesagt, ein Arbeitssieg. Aber nebenbei ein ganz wichtiger. Es war der zehnte Sieg in Folge und da freuen wir uns sehr drüber. Danke schön.


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