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28.02.2014
Ein HUFCer erlegt junge Mümmelmänner nahezu im Alleingang von Peter Strahl



vs.


Hamm United FC – MSV Hamburg 5:1 (4:1)

Hamm United FC: Graudenz – Amoateng, Seron, Harrsen, Göpel (70., Habte) – Römhild (85., Ramelow), Kaynar, Meier, Hodolli – Kunkel, Schirosi (65., Asante)
MSV Hamburg: Walther – Blohm, Gök (78., Peukert), Ohmsen, Thomsen (46., Rohde) - Sa Borges Dju, Lubinski, Hanke, Braesen – Sakarya (78., Hafiz), Juckel
Tore: 1:0 Schirosi (16.), 2:0 Schirosi (29.), 2:1 Juckel (30., FE), 3:1 Schirosi (40., FE), 4:1 Schirosi (41.), 5:1 Meier (81.)
Besonderes Vorkommnis: Juckel piekt Foulelfmeter überweg (42.)
Schiedsrichter: Kulawiak (SC Teutonia 10), drei nicht unabdingbare Foulelfmeter innerhalb von zwölf Minuten haben absoluten Seltenheitswert, im Übrigen Schwamm über ihn und seine Assistenten
Bester Spieler: Der alles überragende Alessandro Schirosi
Zuschauer: > 100

Wie zu hören ist, unterhalten beide Vereine eine engere Freundschaft. Dennoch ist es an diesem Freitagabend erst das sechste Punktspiel in der bald zehnjährigen gemeinsamen Clubgeschichte, das beider Ligateams zusammenführt. Während in der Bezirksligaebene der Saison 2008/2009 beide Meetings noch remis endeten, waren 2011/2012 auf Landesligalevel sowie im Hinspiel jeweils die HUFCer erfolgreich.

Dass heute ein weiterer Erfolg dazu kommen könnte, ist bereits in der Auftaktphase erkennbar, in welcher sich die Parkbespieler bereits überlegen zeigen, jedoch noch den eindeutigen Tordrang vermissen lassen. Allerdings nur eine Viertelstunde lang. Denn dann schon ist es Alessandro Schirosi, der sich auf rechts durcharbeitet und mit sattem Flachschuss seine Farben in Führung bringt. Danach können sich die Gäste nicht ganz ohne Glück weitere dreizehn Minuten über die Zeit retten bis der Schütze des Führungstreffers zu einem Freistoß aus gut 25 Metern ansetzt und ihn flach mit äußerster Präzision wiederum rechts unten in die Maschen setzt. Ein Schuss wie von der Schnur gezogen. Doch im Gegenzug mal die MSVer mit dem Ergebnis, dass einer von ihnen sich zwar nicht auf dem Boden der Tatsachen, sondern auf dem des Strafraumes wiederfindet. Der oberligaerfahrene Matthias Juckel lässt sich das Elfergeschenk nicht entgehen und lässt Samuel Graudenz mit seinem Knaller unter das Quergestänge chancenlos. Danach wieder Schirosi mit einem weiteren Ruhenden Ball, den aber Florian Walther noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken kann. In der 40. ist es Oliver Kunkel, der von Juckel touchiert, im Strafraum die Balance verliert und erstaunt den Pfiff und Fingerzeig von Referee Kulawiak wahrnimmt. Schirosi hingegen darf sich wiederum in die Torschützenliste eintragen. Eine Minute danach sogar zum vierten Mal, als er mit einem Lupfer Keeper Walther das Nachsehen gibt. Juckel hingegen scheint den dritte Strafstoß dieses Matches eher als unverdientes Geschenk anzusehen, denn er setzt ihn über das Ziel.


Zweikampf im aufziehenden Nebel: Emre Gök (l.) und Christian Meier. Foto: Hanno Bode

Im zweiten Spielabschnitt geht es allerdings gemächlicher zu. Einen superb gespielten Schirosi-Freistoß setzt Simon Harrsen knapp per Kopf über die Latte und Gleiches macht gegenüber Serkan Sakarya in Minute 62. Danach muss der vierfach Treffsichere mit einer Knieblessur dem aktiven Spielgeschehen entsagen, was die Mümmelmannsberger präsenter werden lässt, ohne dass sie sich aber eine wirkliche Chance erspielen können. Die haben aber auch die Schulz-Eleven nicht mehr zu verzeichnen, denn deren 5:1 beruht auf einer Einzelleistung von Christian Meier, der am Ende eines 35-Meter-Sprints zwei Mitläufern und Keeper Walther keine Eingreifmöglichkeit lässt.

Für die Hammer war das nun schon der siebte Drei-Punkte-Erfolg in Serie. Richtig unheimlich. Doch ob diese auch noch am kommenden Spieltag, wenn der Pflichtbesuch beim Spitzenreiter in Buxtehude absolviert ist, Bestand haben wird? Die Gelb-Schwarzen aber dürfen Cordi empfangen. Vielleicht klappt es dann wieder besser?



Auch, wenn er nicht danach aussieht: Der "Held des Tages" Alessandro Schirosi. Foto: Hanno Bode


Stimmen:

Kenny Lorenzen (Trainer MSV):
In der ersten Halbzeit waren wir einfach grottenschlecht. Wir wollten hier körperlich präsent sein, aber haben uns absolut den Schneid abkaufen lassen. Es war keine Zweikampfführung zu sehen und genau so wenig ein Spielsystem. Was wir uns vorgenommen haben, war aber vielfach im zweiten Spielabschnitt zu sehen. Da haben wir so gespielt, wie wir eigentlich das ganze Spiel gestalten wollten. Nun müssen wir also versuchen, uns die heute nicht erspielten drei Punkte irgendwo anders zu holen.

Uli Schulz (Trainer HUFC):
In der ersten Halbzeit haben die Jungens ein tolles Spiel aufgezogen, das muss man einfach mal sagen. Natürlich hätte noch der eine oder andere Treffer mehr fallen können. Aber bei dem schweren Boden hier ist das nicht über die gesamten 90 Minuten möglich. Wir haben auch viele junge Leute eingesetzt, und ich meine, dass wir uns auf einem guten Weg befinden.


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