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15.03.2014
Kämpfende "Scalafisten" entführen Punkt beim Primus von Olaf Both




vs.


TuS Dassendorf – SC Alstertal-Langenhorn 1:1 (1:0)

TuS Dassendorf: Gruhne – Goldgraebe (88. Warmbier), Bogunovic, Hamdan, Murrins – Herber (74. Ahmadi), Buchholz – Adewumni, Atug, Jeremias – Agyemang (89. Gomes)
SC Alstertal-Langenhorn: Möhring – Gollasch, Jami, Tatsis, Harder (85. Depers) – Drescher (73. Makome-Mabouba), Azadeh – Owusu (46. Lüth), Sellhorn, Demirbaga – Bauer
Tore: 1:0 Buchholz (45. +2), 1:1 Depers (90. +2)
Schiedsrichter: Marco Kulawiak (SC Teutonia 10): Gute Leistung! Einer der Assistenten hatte jedoch einige unglückliche Entscheidungen (drei Mal Abseits, einmal Einwurf fürs falsche Team)
Beste Spieler: Buchholz, Atug – Gollasch und geschlossene Mannschaftsleistung
Zuschauer: 114

Dassendorf-Trainer Jan Schönteich fand lobenswerte, tolle und klare Worte im Trainerwort des heutigen Stadionheftes ( http://www.tus-dassendorf-liga.de/trainerwort.html) , unter anderem zu meckernden und raunenden „Fans“ aber auch über die verletzen Leistungsträger aka die Denisse. Die folgende Passage ließ den Verfasser dieser Zeilen aber sehr schmunzeln und damit zu der gewagten Überschrift verleiten: „...die sympathischen Scalisten (Scalaner? Scalaer? Scalafisten?...)“ - das Lesen der Zeilen jedenfalls lohnt sich.


Die "Scalafisten" vor der Schlacht. Foto: Olaf Both

Die TuS machte zu Beginn das Spiel, kam mit dem ersten Angriff bereits zum Torerfolg, der jedoch nicht die Anerkennung des Schiedsrichter-Assistenten fand. Schönteich und auch Co Thomas Hoffmann waren vieles – unter anderem ziemlich genau auf Augenhöhe des Geschehens – aber absolut nicht einverstanden mit dieser Entscheidung. Auch in der Folge war SCALA zwar stets gut gestaffelt, konnte aber einige wenige Torchancen in der Anfangsphase nicht verhindern. So hatten Beytullah Atug per Fernschuss und Eric Agyemang erneut die Führung auf dem Stiefel.

Die Gäste fanden danach immer besser ins Spiel und lieferten sich einen ebenbürtigen Kampf. Eine Riesenchance auf den Führungstreffer vergab dann Jendrik Bauer, der eine schöne Ecke von Levent Demirbaga nur Zentimeter am rechten Pfosten vorbei köpfte (22.). Die Partie selbst war ansehnlich, beide Defensivverbände standen jedoch bombensicher.

Zwei Minuten Nachspielzeit zeigte der gute Unparteiische Marco Kulawiak an und als alle gedanklich schon mit dem 0:0 in die Kabine gingen, zirkelte Deniz Herber, der heute fast alle Standards ausführte, den Ball perfekt auf Ronny Buchholz. Dieser scheiterte zunächst am glänzend reagierenden Christoph Möhring, den Abpraller bekam er aber wieder direkt auf den Fuß und verwertete sicher. Glückliche, aber nicht unverdiente Führung.

Der zweite Durchgang war dann lange Zeit schwere Kost. Man konnte ein wenig das Gefühl bekommen, dass die Gastgeber das Spiel „über die Zeit bringen“ wollten. Die wenigen Chancen waren nicht wirklich erwähnenswert. Nach ziemlich genau zwei Dritteln der Gesamtspielzeit machte der Aufsteiger dann ernst. Zunächst kam Steve Harder nur knapp zu spät, um eine gute Flanke von Demirbaga zu verwandeln. Sechs Minuten vor dem Ende musste dann der starke Buchholz auf der Linie klären, nachdem Miche-Joel Makome-Mabouba einen Freistoß von Alexandros Tatsis über selbige drücken wollte. Mit dem letzten Wechsel kurz zuvor hatte Scalafisten-Coach Nico Peters auf 3-4-3 umgestellt, um den verdienten Punkt doch noch zu entführen.

Dies sollte sich lohnen! In der 92. Minute war es der gefühlt fünfte Standard der letzten nicht mal zehn Minuten für die Gäste, der den Torerfolg bringen sollte. Meisam Azadeh zog den Ball vor das Tor, aus dem Gewühl schoß Bauer, Christian Gruhne parierte sensationell, doch der Ball fiel vor die Füße des gerade eingewechselten Rihards Depers, der keine Mühe hatte, die Kugel zu versenken. Der Torschütze konnte von keinem seiner Mitspieler gefangen genommen werden bis kurz vor dem eigenen Sechzehner, die Reservisten streckten die Fäuste in die Luft, SCALA im Freudentaumel.

Für einen weiteren Schmunzler sorgte Peters nach der Pressekonferenz. Als Liga-Manager Matthias Albrecht ein nettes „Hoffentlich bis nächste Saison“ mit auf den Weg geben wollte, konterte er: „Wenn ihr nicht absteigt“. Am Ende waren sich alle einig, dass die Gäste heute verdient einen Punkt mit nach Hause nahmen.


Stimmen:

Nico Peters (Trainer SC Alstertal-Langenhorn):
Ich bin durchaus euphorisch nach diesem Punkt gegen den Tabellenführer. Ich denke, das war auch verdient, meine Mannschaft hat gerade in der ersten Hälfte unheimlich diszipliniert gespielt, wir haben versucht, ins Mittelfeld-Pressing zu kommen, das haben wir zum größten Teil sehr sehr gut gemacht. Wir haben versucht, da vorne die Tormaschine von Dassendorf ein Stück weit auch im Raum gut zu verteidigen, auch das ist uns gut gelungen. Insofern ist das erste Hälfte alles aufgegangen bis der Gegentreffer dann mit dem Halbzeitpfiff kam. Das war natürlich ärgerlich. Das da so frei geköpft werden konnte ist vielleicht auch manchmal nicht zu verhindern gegen solche Riesen, schlimmer ist, dass der gleiche Mann den Ball dann auch einschieben kann. Das werden wir am Montag analysieren. Zweite Hälfte haben wir unheimlich viel investiert und wollten dann auf biegen und brechen den Punkt auch haben, ganz egal, ob wir dann das Tor noch kassieren. Ob du nun 1:0 gegen eine Mannschaft wie Dassendorf verlierst oder 2:0, das macht den Kohl auch nicht fett. Wir haben alles nach vorne geworfen und einer der eingewechselten Spieler hat dann noch genetzt. Toll.

Jan Schönteich (Trainer TuS Dassendorf):
Ich bin da ein bisschen weniger euphorisch, wie man sich wohl herleiten kann. Ich kann meinem Kollegen folgen, also das ist total verdient, das finde ich auch. Wir haben leider in der zweiten Halbzeit das Fußballspielen eingestellt und haben es überhaupt nicht hinbekommen, stringent auf das zweite Tor zu spielen, was ich mir nicht erklären kann. Was mich dann aber so richtig ärgerlich stimmt ist, dass der Ausgleich so spät fällt. In diesem Fall gleicht sich das natürlich aus, weil wir es in der ersten Halbzeit auch so gemacht haben. Noch wütender bin ich aber über die Tatsache, dass wir heute schon das vierte Gegentor in der Rückrunde nach einer Standardsituation bekommen haben. In der ersten Halbserie haben wir glaube ich nicht ein Tor nach einem Standard bekommen! Aus dem Feld schießt im Moment keiner Tore gegen uns - nur gegen Rugenbergen haben wir glaube ich eines aus dem Spiel bekommen - und Standards kann man eigentlich besser verteidigen, als wir das tun. Wenn das dann noch spielentscheidend wird, ist das natürlich ärgerlich. Es war nicht der Plan, hier SCALA auseinander zu spielen. Wir haben die auch überhaupt nicht unterschätzt, die haben das eben gut gemacht und die sind auch gut. Dass wir nicht so konnten, wie wir wollten, ist tatsächlich der Qualität von SCALA geschuldet, das haben die tatsächlich gut gemacht. Dennoch müssen wir das Ding natürlich nach Hause kriegen, auch wenn es dann vielleicht unverdient gewesen wäre.


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