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23.03.2014
Niendorf kann doch noch verlieren von Peter Strahl

Dieses Heimspiel des
Niendorfer TSV
wird präsentiert von
Marcus Scholz

vs.



Niendorfer TSV – FC Elmshorn 0:1 (0:1)

Niendorfer TSV: Melzer – Prange, Kocadal, Schumann, Benn – Ganchev (46. Pedroso-Bussu), Huneke, Laas (69. Heysen) – Utz, Streubier (46. Meier) - Patschinski
FC Elmshorn: Springer, Ansorge, Scheidt, Trefzger, Sottorf – Böwig – Sarpong, Ziller, Kaetow (58. Werning), Eggert (53. Ruser) – D'urso (77. Schümann)
Tore: 0:1 Eggert (29.)
Gelb-Rote Karte: Utz (79., wdh. Foulspiel), Prange (84., wdh. Foulspiel)
Schiedsrichter: Roedig (Altonaer FC 93), bis zu den ein wenig überzogenen Platzverweisen, beanstandungsfrei
Beste Spieler: Benn - Ziller
Zuschauer: ca 100

Seit acht Spielen in Folge (5-3-0) ungeschlagen, einschließlich der gesamten Rückrunde, wollten die Niendorfer im zehnten Jahr der Präsenz auf Hamburgs Spitzenlevel ihre Bestmarke aus der Saison 2009/2010 einstellen. In jener Spielzeit schafften sie es nämlich, neunmal (5-4-0) hinter einander nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Allerdings folgten anschließend 14 sieglose Partien (0-7-7), doch sind derartige in der aktuellen Spielzeit nicht mehr zu befürchten. Schließlich stehen den "Hüllmännern" nur noch neun Begegnungen ins Haus. Zur Rekordeinstellung soll an diesem Nachmittag der amtierende Meister herhalten, dem just sein Trainer Reza Khosravinejad abhandenkam. Wie die "Elmshorner Nachrichten" zu vermelden wussten, habe der Perser am Freitagabend nach dem Abschlusstraining seinem Boss Helge Melzer per SMS seinen Abschied vom Amt mitgeteilt.

Doch zunächst sieht es nicht danach aus, als vermissen die Elmshorner ihren vormaligen Übungsleiter, schließlich ist Herr Melzer in persona in der Coachingzone zu sehen. Die Gäste sind es dann auch, die für das erste Raunen im Publikum sorgen, da nach bereits vier Spielminuten Frederic Sarpong das Leder an den langen Pfosten setzt. Fünf Minuten später ein langer Ball von Alexander Laas auf Simeon Ganchev, allein was von dessen Kopf kommt, bereitet Goalie Ole Springer keinerlei Probleme. Auf der anderen Seite landet ein von Patrick Ziller getretener Ruhender Ball in der NTSV-Mauer. Während Ebenezer Utz ein Zuspiel von Nico Patschinski über das Quergebälk setzt, bedarf es für René Melzer im heimischen Kasten keiner großen Anstrengungen, um dem Schuss von Jan-Henrik Paetow nach einem Querpass von Sarpong die Gefährlichkeit zu nehmen. Nach knapp einer halben Stunde bereits das "Tor des Tages": Dafür verantwortlich zeichnet Pascal Eggert, der aus 18 Metern einen Freistoß unter die Querlatte ins Netz knallt. Ein Treffer, welcher alleine das Eintrittsgeld wert ist. Bis zum Pausenpfiff nur noch erwähnenswert, Ziller knapp neben und Utz unter Patschinki-Assistenz ebenso über das Ziel.


"Oben ohne" - Patrick Scheidt (l.) im Luftkampf gegen Davide Pedroso-Bussu. Foto: Joe Noveski, www.noveski.com

Im zweiten Spielabschnitt verliert das Match zunehmend an Tempo, so dass Elmshorns Präside seine Spieler auffordert, "mehr zu arbeiten". In der 65. Minute mal ein viel versprechend beginnender Spielzug beim eingewechselten Davide Pedroso-Bussu über Patschinski zu Utz, wo dann aber auch bereits Endstation ist. Während ein "Header" von Jannik Ruhser auf dem Tornetz landet erweist sich der einstige Goalgetter Patschinski bei einem hohen Ball von Tim Heysen über Springer hinweg als erheblich zu entschlusslos. In der 80. Minute endlich mal wieder etwas Aufregendes: Utz will dem gefällten Yannick Sottorf wieder auf die Beine helfen, seine Unterstützung aber scheint auf Referee Philip Roedig zu ungestüm zu wirken, so dass "Utzi" einer zweifachen Gelben Karte und folglich Rot entgegen sehen muss. Peripher aber kann dabei endgültig geklärt werden, dass Roedig der erste Fünftlevel-Referee seit Michael Springborn ist, der für die Farben der 93er von der AJK antritt. Die größte Chance des Spieles aber steht noch aus: Die bietet sich dem Gäste-Substituten Christian Schümann zwei Minuten vor dem "final whistle". Allein vor Keeper Melzer im Ballbesitz agiert er jedoch viel zu unbeholfen.

Die drei gewonnenen Punkte lassen die vormaligen Rasensportler tabellarisch um einen Platz in die obere Tabellenhälfte avanzieren, während die Sachsenwegler ihren Nachbarn aus Bönningstedt dort den Vortritt lassen müssen.


Stimmen:

Helge Melzer (Mann für Alles in Elmshorn):
Der Sieg ist insgesamt verdient. Allerdings war es von beiden Seiten kein besonders gutes Spiel. Vieles in der Mannschaft sah noch ein wenig krampfhaft aus. Kämpferisch ging ihr Spiel aber weitgehend in Ordnung, aber am Spielerischen muss noch gearbeitet werden. Die drei Punkte waren mir aber wichtig, schließlich hatten die Niendorfer einen Lauf. Die beiden Gelb-Roten Karten sind relativ spät gefallen. Ich glaube nicht, dass sie das Ergebnis noch beeinflusst haben. So bin ich mit dem Ergebnis auch durchaus zufrieden. Das Tor aber fand ich überragend. Wir wussten auch, dass Eggert so etwas kann. Die Trainer-Entscheidung halte ich im Übrigen für nachvollziehbar. Er scheint sich selbst zu sehr unter Druck gesetzt zu haben. Möglicher Weise hat er die Anforderungen an einen Oberliga-Coach auch nicht ganz richtig eingeschätzt. Er ist aber trotzdem ein lieber, netter Kerl und ich werde in der nächsten Woche mit ihm einen Tee trinken gehen.

Frank Hüllmann (Trainer Niendorf):
Wir haben heute einfach zu wenig dafür getan, um unsere Serie fortzusetzen. Gefühlsmäßig hatte ich den Eindruck, dass die Elmshorner das Spiel mehr gewinnen wollten als meine Mannschaft. So war wenigstens der Eindruck von draußen. Deshalb haben sie das Spiel dann auch erfolgreich beeenden können. Das Freistoßtor war richtig toll.


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