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02.12.2014
Rückblick: Geschenke, offene Tore und Zeit, sich zu besinnen von Marius Meyer



Die Weihnachtsmärkte sind geöffnet, der erste Adventssonntag liegt hinter uns, die ersten Türen am Adventskalender durften geöffnet werden. Das geht natürlich auch an den Kickern in Hamburgs höchster Spielklasse nicht vorbei. Ein Hauch von Glühwein lag in der Luft, der die Zuschauer auf den Plätzen wärmte, während ihre Vereine sich diesen erst einmal verdienen mussten oder aber aus Frust über schlecht gelaufene Spiele den Glühweinstand aufsuchten.

Für Buxtehude dürfte sich der Samstag allerdings angefühlt haben, als wäre der Weihnachtsmann mit der Rute gekommen. Über 90 Minuten haben sich die Gastgeber bemüht, artig zu sein und aus dem Spiel etwas Zählbares mitzunehmen, doch zum Ende hin entschied Schiedsrichter Björn Krüger, dass Buxtehudes Dennis Maschmann nicht brav genug gewesen sei und pfiff ein vermeintliches Handspiel, so dass in der fünften Minute der Nachspielzeit ein Handelfmeter fällig war, den Altonas Benjamin Lipke zum Last-Minute-Sieg der Gäste verwandelte.

Für Halstenbek-Rellingen dürfte das letzte Oberliga-Auswärtsspiel in diesem Jahr eine vorgezogene Weihnachtsfeier gewesen sein. Mit dem Sieg gegen Rugenbergen kann ihnen – die theoretische Möglichkeit eines zweistelligen Sieges der Verfolger aus Pinneberg ausgenommen – die Tabellenführung zum Jahresende kaum noch genommen werden. Es fühlt sich also schon jetzt wie Weihnachten an. Für die Geschenke war vor allem Enrik Nrecaj zuständig, der es in der ersten Hälfte gleich dreimal im Gehäuse der Gastgeber klingeln ließ. Nachdem Nrecaj vom Platz war, ließ es Jan-Marc Schneider ein weiteres Mal klingeln, sodass es am Ende 4:1 für die Gäste stand.

Ein jeder wünscht sich, dass die Weihnachtszeit eine versöhnliche Zeit ist, in der möglichst unter dem Baum nicht gestritten wird. Ein versöhnlicher Heimspiel-Abschluss war es auch für den USC Paloma. Nach der Hinrunde standen lediglich 14 Punkte auf dem Konto der Tauben, so gelang gegen Schnelsen der Befreiungsschlag. Nach dem 2:0 von Visar Galica per Foulelfmeter in der 53. Minute fühlte sich das Team von Marco Krausz allerdings bereits etwas zu früh versöhnt, in der 55. Minute folgte die Strafe im wahrsten Sinne auf dem Fuße. Und zwar auf dem von Filip Pavlovic zum 1:2 aus Sicht der Germanen. Die Chance zum Ausgleichstreffer aber konnte das Team nicht mehr nutzen, sodass der USC Paloma mit diesem Sieg dem Keller zunächst einmal entfliehen konnte.

Besinnlich soll es zugehen. Das weiß man auch in Elmshorn, deren Trainer Florian Gossow sich zwar schon zum Ende der Hinrunde mit dem Abstieg abgefunden hat. Dennoch heißt das ja aber nicht, dass Besinnung unmöglich ist. So besinnt sich das Team darauf, die Saison nicht kampflos runterzuspielen, sondern auch weiterhin aktiv zu versuchen zu punkten. Ein kampfbetontes Spiel auf der Otto-Koch-Kampfbahn in der Nordheide wurde somit auch am Ende mit einem Punkt belohnt, mit dem die Gäste zufrieden wieder nach Hause konnten, um den Rest des Adventssonntages in besinnlich-besonnener Stimmung ausklingen zu lassen.

Meiendorf gastierte kürzlich noch im Land der Baumschulen und entführte dort einen Punkt. Und wo Weihnachten ist, darf natürlich auch der Baum nicht fehlen. Um unter den Baum noch ein paar Punkte legen zu können, ging die Reise nach Niendorf, der Plan allerdings ging nicht auf. Auf heimischem Grund wollte der Niendorfer TSV keine Geschenke verteilen und tat dies auch nicht. Ein dreifacher Tim Schumacher besiegelte das Schicksal der Meiendorfer Gäste, die mit langen Gesichtern den Heimweg antraten und dabei keinen erfreulichen Grund mitnahmen, den Abend mit einem Glühwein ausklingen zu lassen. (Spielbericht: http://www.hafo.de/news/fullnews.php?id=5534)

Während man es in Meiendorf trotz der Niederlage in Niendorf noch ruhig angehen kann, brennt der Baum in Fünfhausen bereits lichterloh. Trotz erkennbarer Aufwärtstendenz bei den Gastgebern des SC Vier- und Marschlande reicht ein Punkt nicht aus. Das dürfte auch für die Gäste aus Süderelbe gelten, die sich im Moment in der Abwärtsbewegung finden und damit das Gegenstück zum Saisonverlauf der Gastgeber bilden. In Fünfhausen trafen sie sich sozusagen in der Mitte vor dem brennenden Baum und versuchten beide, das Feuer zu löschen. Trotz aller Bemühungen auf beiden Seiten war der Versuch nicht recht von Erfolg gekrönt, sodass man beiden Mannschaften mit auf den Weg geben muss, vorsichtiger mit dem Feuer zu spielen.

In Curslack hat man pünktlich zur Weihnachtszeit sogar eine Tribüne aufgebaut, damit man sich auch mal setzen und zur Ruhe kommen kann, um der Hektik des Alltags zu entfliehen. Der Spielplan aber sah vor, dass man der Tribüne „tschüß“ sagt und nach Pinneberg reist. Trainer Michael Fischer konnte zwar nur mit Müh und Not eine einigermaßen gesunde Mannschaft für seinen Verein auflaufen lassen, aber auch in dieser Besetzung konnte das Team vor nicht einmal 100 zahlenden Zuschauern den nächsten Dreier einfahren. Hendrik Boesten sorgte bereits in der 12. Minute für das 1:0, nach der Pause köpfte Steffen Maaß in der 50. Minute das 2:0. Zwar konnte Dominic Ulaga für Curslack zwischenzeitlich den Anschlusstreffer erzielen, nach dem 3:1 durch Konrad Fey in der 87. Minute aber war der Anschluss nur noch Ergebniskosmetik. Trotz der Niederlage wollte sich Curslack-Trainer Torsten Henke aber nicht aus der Ruhe bringen lassen und in vorweihnachtliche Hektik verfallen, schließlich möchte er seiner jungen Mannschaft auch Zeit zur Entwicklung geben.

Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gab es indes von Thiemo Kieckbusch für Condor-Trainer Christian Woike. Die Mannschaft, die in dieser Saison das Unentschieden für sich gepachtet hat, konnte nun bereits das zweite Spiel in Folge gewinnen. Eine unglaubliche Serie, wenn man den Saisonverlauf des Vereins so anschaut. Schön war es nicht, das Spiel, aber effektiv. Die Einwechslung von Kieckbusch für Pascal El-Nemr in der 67. Minute war dabei ein Glücksgriff, denn er erzielte in der 80. Minute auch das einzige Tor der Partie.

Zu einer unüblichen Anstoßzeit am Sonntagabend um 18 Uhr fand das Spitzenspiel und Verfolgerduell zwischen der Victoria und den Dassendorfern statt. Spätestens hier wurde nun auch in der Oberliga ganz offiziell die Weihnachtszeit eingeläutet, als die Spieler beider Mannschaften mit Weihnachtsmannmützen auf den Platz liefen. Stolze 403 Zuschauer schenkten dem SC Victoria einen warmen Empfang und einen Zuschauerrekord für diese Saison. Die sahen dann auch ein Spiel, das mit Fug und Recht als Spitzenspiel gelten kann. In einem umkämpften Spiel auf hohem Niveau gab Christian Gruhne den Pechvogel, der einen missglückten Abschlag direkt auf Marius Ebbers spielte, der es sich nicht nehmen ließ, den Siegtreffer für die Victoria zu markieren. Welch’ schöner Ausklang des ersten Adventssonntag für die Spieler der Victoria, welch’ ärgerlicher Abschluss für die Dassendorfer.

Noch einen Spieltag haben wir für dieses Jahr vor uns, die Spannung bleibt weiterhin erhalten.


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