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06.03.2016
Ghetto am Sachsenweg von Andre Matz

Dieses Heimspiel des
Niendorfer TSV
wird präsentiert von
Marcus Scholz


vs.


Niendorfer TSV – TuS Dassendorf 0:1 (0:0)

Niendorfer TSV: Kindler – Benn, Kocadal, Rohweder, Rückold – Krüger, Schröder – Windhoff, Yapici (75. Schumacher), Aydin - Buttler
TuS Dassendorf: Lenz – Warmbier, S. Atug, Aust, Brudler – B. Atug (59. Steinfeldt) – Nägele, Dettmann, Zmijak (67. Rikspun) – Möller – Agyemang (90. Koops)
Tore: 0:1 Möller (87.)
Schiedsrichter: Markus von Glischinski (SC Eilbek), guter Leiter der Partie
Beste Spieler: Benn - Warmbier
Zuschauer: 160


Pascal Nägele und Fukan Aydin

86. Minute. Tim Krüger foult Dassendorfs eingewechselten Dimitrij Rikspun. Es gibt Freistoß aus etwa 20 Metern. Sven Möller tritt an und verwandelt mit Hilfe des Niendorfer Pfostens. Keeper Marcel Kindler war dran, doch der Pfosten spielte mit ihm und dem Ball Pingpong und landete im Netz.

Im ersten Durchgang hatte Dassendorf mehr vom Spiel ohne ein gutes Spiel zu zeigen. Von Niendorf war nach Vorne nichts zu sehen. Das änderte sich im zweiten Durchgang, in dem Niendorf in Person von Johann Buttler zwei Riesenchancen hatte. Einmal rette Stanislaw Lenz im Tor der TuS einmal zögerte Buttler zu lange und der Ball wurde ihm abgenommen. Schlecht. Da war mehr drin und verursachte auch großes Haareraufen bei dem ein oder anderen NTSV-Fan.

In der Schlussphase war Niendorf alles nach vorne. Ein Freistoß vor das Dassendorfer Tor wollte Keeper Lenz klären, traf seinen Mitspieler Seythmus Atug am Kopf und selbiger ging zu Boden. Der Ball gelangte zu Niendorfs Schlussmann Marcel Kindler, der am Mittelpunkt den Ball wieder vor das Tor drosch. In dieser Situation hätte wohl keine Mannschaft der Welt den Ball, wie von Dassendorfer Seite gefordert, ins Seitenaus gespielt. Es entwickelte sich zwischen diversen Personen an den Trainerbänken ein teilweise lautstarker Schlagabtausch, bei dem Jan Schönteich (TuS) und der verletzt ausgewechselte Serhat Yapici (NTSV) von Dritten zurückgehalten werden musste. Was genau, das wird vielleicht in der Mopo oder der Bild stehen, dann die beiden Herren Havekost und Ackermann waren sprichwörtlich "mittendrin". Jan Schönteich sagte später Richtung Farhadi: "Schlechter Verlierer!"

Wir lassen jetzt die Trainer sprechen. Die Zitate sind so auf "Band" aufgezeichnet:

Ali Farhadi (Trainer Niendorfer TSV):
Wir haben keine Viertelmillion um uns eine Meisterschaft kaufen zu können. Dassendorf macht es auf ihre Art und Weise gut. Wenn sie damit leben können, ist das stark. Was da von der Bank abläuft hat kein Niveau. Das gehört nicht in diese Liga, das gehört in keine Liga, das gehört in ein Ghetto wo sich die Jungs immer wieder bekabbeln müssen. Ich finde, der Respekt unter den Trainer ist von Dassendorfer Seite nicht gegeben. Das ist seit Jahren so. Ich bin echt enttäuscht. Ich dachte, dass sich das mit Peter Martens ändern würde, aber es ist schlimmer geworden. Wahrscheinlich hat er das auch nicht im Griff. Hoffi und Jan sind ja zwei Chaoten an der Seite. Aber für alles eine Karte zu fordern und beleidigend zu werden, das gehört sich nicht. Es hat kein Niveau. Jeder Pfiff wird kommentiert, jeder Zweikampf wird kommentiert. Das sind auch alles noch gute Fußballer, Jan, Hoffi, alle wie sie da sind. Ich weiß nicht, wo die Gehirn gelassen haben. Ich glaube, sie lassen es irgendwo und dann gehen sie mal am Wochenende zum Fußballplatz. Das ist für mich hirnlos und das gehört sich nicht. Ich bin von mir selbst enttäuscht, dass ich darauf reagieren musste. Wir müssen uns nicht auf das Niveau von Dassendorf herab begeben. Ich bin Papa, ich hab einen Sohn und ich erkläre ihm immer, dass man ruhig und besonnen ist. Aber darum bringe ich ihn auch nicht zu solchen Spielen mit. Wenn du gegen Dassendorf spielst, dürfen keine Kinder im Stadion sein. Das ist echt bitter. Wir haben doch beide geile Fußballer in den Reihen und eigentlich musst du das doch nicht auf das runterfahren. Aber was willst du dagegen machen? Ist auch schön, dass sie so viel Geld haben. Ich wünsche ihnen einen Lottogewinn, dann haben sie noch mehr. Aber bitte alles auf einem Level wo man sagen kann: "Geiles Match schlag ab, Glückwunsch zur Meisterschaft, habt ihr stark gemacht." Mal gucken was die sagen. Ich bin ganz gespannt. Sie benehmen sich wie Bayern München, gespielt haben sie aber wie Lurup.


Marcel Kindler kann es nicht fassen. Der Freistoß von Sven Möller passte zum 0:1

Peter Martens (Trainer TuS Dassendorf):
Es war ein Drecksspiel was wir aufgrund der ersten Halbzeit nicht unverdient gewonnen haben.
Die Rumschreierei am Ende war unnötig. Ich kann nicht nachvollziehen warum das passieren musste. Yapici hatte die eine oder andere unsaubere Aktion. Darüber haben sich der eine oder andere aufgeregt und dann kommt so ein Blödsinn zustande. Ich finde es überhaupt nicht schön, wenn sich bei einem Fußballspiel irgendwelche Beleidigungen an den Kopf geworfen werden. Völliger Unsinn. Und ich war daran gänzlich unbeteiligt, um das nochmal zu erwähnen. Es ist unnötig, passiert aber manchmal in der Hektik, die da ist. Kann vorkommen, muss aber nicht. Niendorf sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen und eher an die eigene Nase fassen. Ich habe mich da ziemlich rausgehalten, aber wenn man (Ali Farhadi) solche Bemerkung macht, dann zeigt das eigentlich auch das Niveau das man hat. Grundsätzlich sollte er sich um sein eigenes Niveau kümmern, dann hat er genug zu tun. Da hat er wirklich genug mit zu tun, wenn man eigene Spieler für Fouls lobt, dann sollte man sich an die eigene Nase fassen und nicht über andere urteilen. Da hat er genug mit seiner Mannschaft und mit seinem nahem Umfeld auf der Bank zu tun. Da ist er gut beraten, wenn er sich dem auch widmet. Wenn man sich um seine eigenen Leute kümmert, dann hat man auch nicht soviel Zeit sich um andere zu kümmern. Das wäre schon recht zielführend.


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