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28.03.2016
Pokal: Altona erfüllt die Pflichtaufgabe von Andreas Killat




Viertelfinale


vs.


TSV Neuland – Altona 93 0:1 (0:1)

TSV Neuland: Blanck – Baptista, Ceylan (71. Labus), Manaz, Johannsen – Naucke, Veloso Cande – Gorris, Gonzalez Tobar (79. Greve), Schumillas – Durmaz (74. Hellmig)
Altona 93: du Preez – Balzis, Körner, Buchholz, Lipke – Pfeifer – Niemeyer, Brisevac, Moslehe (67. Aug) – Kranich (87. Segedi), Brügmann (90.+1 Shields)
Tore: 0:1 Kranich (20.)
Schiedsrichter: Joscha Tetzlaff (Viktoria Harburg): War sichtlich nervös und wollte es besonders gut machen. Neun (!) Gelbe Karten in einem fairen Spiel waren da wirklich übertrieben. Aber insgesamt eine solide Leistung.
Beste Spieler: Johannsen, Gorris – Aug
Zuschauer: 602

Auf der Torwartposition sind die Neuländer vom Pech verfolgt, so stand es gestern in der „Mopo“ zu lesen ( http://www.mopo.de/sport/lokalsport/im-pokal-auf-asche-neuland-fuer-altona-23788572). Da wussten der Kollege Folke Havekost und die TSV-Verantwortlichen allerdings noch nicht, dass es sogar NOCH schlimmer kommen sollte. Der extra neu verpflichtete Tom Pöhls (siehe Mopo-Story) brach sich nämlich vorgestern im Abschlusstraining die Hand, so dass auf einmal Max Blanck, eigentlich nur der Ersatz-Ersatz-Keeper des Ersatz-Torwarts, den Kasten hüten musste.

Bei äußerst stürmischem Süd-Ost-Wind (mit zum Teil orkanartigen Böen) fing der Oberligist stark an und hätte nach schönem Querpass von Kemo Kranich schon nach 50 Sekunden durch Felix Brügmann in Führung gehen müssen. Doch der 23jährige Stürmer zimmerte das Leder aus drei Metern (!) über das leere Tor. Auch Kranich selbst (nach Niemeyer-Flanke) brachte das Leder zunächst nicht im Tor unter, weil „Keeper No. 5“ stark reagierte (11.). Doch dann klappte es doch noch: Ali Moslehe, der auf diesem Boden sichtlich Mühe hatte, seine technischen Möglichkeiten voll auszuspielen, drosch von der linken Eckfahne eine „Kerze“ auf den zweiten Pfosten, wo „der Kranich“ seine Luftraumbeherrschung zeigte und aus kurzer Distanz zum 0:1 einköpfte (20.).


0:1 - Salih Manaz irritiert wohl Keeper Max Blanck; der Kopfballtreffer von Kemo Kranich sitzt

Altona verpasste es jedoch, nachzusetzen und den Gegner müde zu spielen. Stattdessen zeigte der Bezirksligist, warum er bis ins Viertelfinale gekommen war: Erst prüfte Kapitän Malte Johannsen Joshua du Preez (23.), dann nagelte Jefferson Gonzalez Tobar einen Freistoß aus 20 Metern an den Pfosten (41.). Glück für den AFC.

Auch nach der Pause über weite Strecken eine eher mäßige Vorstellung der Algan-Elf. Kaum kreative Ideen und nur selten Distanzschüsse (bei dem Wind und dem Torwart wäre das mal einen Versuch mehr wert gewesen). „Du kriegst den Ball auf diesem Boden einfach nicht unter Kontrolle und kannst ihn kaum drei Meter geradeaus spielen“, bat Benni Lipke hinterher fast schon entschuldigend um Nachsicht. So hatten die Gäste Glück, als Schiri Tetzlaff ein Handspiel von Ricardo Balzis im Strafraum nicht ahndete (62.). Da hat es schon für weniger (Hand-)Elfmeter gegeben…

Altona wurde sichtlich nervös, wollte sich hier auf keinen Fall blamieren und unbedingt eine Verlängerung vermeiden. Die hatte Sascha Gorris sozusagen auf dem Fuß: Nach feinem Lupfer über Chris Pfeifer hinweg strich sein anschließender Schuss jedoch knapp über den Kasten (72.). Der Underdog hatte also seine Möglichkeiten, nutzte sie aber eben nicht. Und auch Altona gelang es trotz deutlicher Feldüberlegenheit nicht, selbige in weitere Tore umzumünzen. Nick Brisevac, am Karfreitag noch Hattrick-Torschütze gegen Türkiye, scheiterte diesmal dreifach: Erst mit einem harmlosen Kullerball (64.), dann mit einem satten Knaller fast von der Seitenaus-Linie (79.) und schließlich auf Zuspiel von Kranich aus vier Metern völlig frei vor dem Tor (85.). Am letztlich verdienten (Pflicht-)Sieg änderte dies jedoch nichts, auch wenn die Hausherren mit etwas mehr Glück durchaus einen Treffer hätten erzielen können.


Stimmen:

Berkan Algan (Trainer Altona 93):
Das war kein Leckerbissen. Aber ganz ehrlich: Bei diesem Wind und diesem Boden war das auch nicht zu erwarten. Hier hattest Du null Ballkontrolle. Es war ein typisches „Drecksspiel“. Mund abputzen und fertig. Wir hatten hier heute nur eine Aufgabe: Herkommen und gewinnen. Das haben wir geschafft und sind im Halbfinale – und das ist ein großer Erfolg.

Tomas Kurt (Trainer TSV Neuland):
Wir haben hier einen großen Kampf abgeliefert, dem Favoriten Paroli geboten und zweitweise auch einen richtig guten Ball gespielt. Wir hatten ja sogar unsere Möglichkeiten für ein Tor. Besser kann man es fast gar nicht machen.



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