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19.03.2017
Condor erwischt einen Sahnetag von Olaf Both




vs.


SC Condor – SV Curslack-Neuengamme 3:1 (3:0)

SC Condor: Kleinschmidt – Theis, Lüdemann, Anders, Künkel – Daudert, Klammer (75. Kauth) – Özalp, Iscan (82. Hoeling), Blunck (63. Martens) – Weiser
SV Curslack-Neuengamme: Babuschkin – Wulff, Spiewak, Schalitz, Keklikci – Papke, Wilhelm (75. Hoffmann) – Beldzik (46. Cetinkaya), Radic, Branco – Landau
Tore: 1:0 Iscan (11.), 2:0 Anders (17., FE), 3:0 Özalp (44.), 3:1 Landau (87.)
Schiedsrichter: Philip Roedig (Altona 93): Ließ sich durch das ständige Gerede der Curslacker nicht aus der Ruhe bringen. Manchmal ein wenig kleinlich, insgesamt aber sehr ordentlich.
Beste Spieler: Starke geschlossene Mannschaftsleistung aus der Iscan, Theis und Özalp noch etwas nach oben herausragten – 1. HZ keiner, 2. HZ Branco und Spiewak
Zuschauer: 80

Völlig konträr zum Wetter präsentierten sich die Hausherren im ersten Durchgang. „Hell“wach, trocken im Abschluss und heiß in der Spielanlage. Ohne Alexander Krohn, Raffael Kamalow, Kevin Mellmann, den gesperrten Özgür Bulut und den unter der Woche noch erkrankten Jannick Martens musste der SCC einige Umstellungen vornehmen. Auswirkungen auf das Spiel hatte dies heute aber nicht. Lars Lüdemann ging in die Innenverteidigung der Viererkette und Nico Weiser fungierte als einzige Sturmspitze. Von Beginn an spielte Condor ein wahnsinnig aggressives Pressing, zwang die Gäste so früh zu Fehlern im Spielaufbau und eroberte sich reihenweise Bälle. Auch der erste Aufreger des Spiels entstand so, nach einem Ballverlust kam der Ball zu Ibrahim Özalp und der zog sofort ab, jedoch fälschte Stjepan Radic seinen Schuss noch an den rechten Pfosten ab (9.). Die Führung dann nur zwei Minuten später. Gökhan Iscan bekam den Ball und zog aus locker 25 Metern aus halblinker Position ab. Sein Ball landete direkt im rechten Knick – was für ein Sonntagsschuss!


Gökhan Iscan jubelt nach dem 1:0 Foto: Hanno Bode

Mike Theis zog kurz darauf eine Flanke vor den Kasten von Gianluca Babuschkin, doch Michel Blunck verfehlte das Leder knapp. Der Ball war aber noch nicht aus der Gefahrenzone. Till Daudert schnappte ihn sich, zog von links in den Strafraum und wurde von Daniel Wulff gelegt. Elfmeter. Max Anders schnappte sich das Spielgerät und verwandelte souverän rechts unten zum 2:0 (17.). „Ausgerechnet Anders“, sagte Christian Woike nach dem Spiel. „Ich gebe bei jedem Standard vor, wer ihn ausführen soll. Heute waren aber alle etatmäßigen Elfmeterschützen nicht auf dem Platz. Zum Glück gucke ich bei Elfmetern eh nie hin“.


Gianluca Babuschkin ist machtlos beim Strafstoß von Max Anders Foto: Hanno Bode


U.a. alle drei Torschützen bejubeln das 2:0 von Max Anders Foto: Hanno Bode

Nach nunmehr 20 Minuten hatte man erstmals das Gefühl, dass sich doch zwei Mannschaften auf dem Platz befanden, zu sehr dominierten die Hausherren das Geschehen bis dahin. Erstmals eingreifen musste Sascha Kleinschmidt nach einer Flanke von Witalij Wilhelm, die Mike Beldzik knapp verfehlte und der Keeper wegfaustete (21.). Auch ein Kopfball von Sebastian Spiewak nach Freistoß von Wilhelm fand nicht den Weg auf das Gehäuse (22.). Chancen wurden danach Mangelware, das Spiel bestimmten aber weiterhin die Mannen vom Berner Heerweg. Der einzig wirkliche Torschuss der Gäste, der wohl auch so in der RAN-Datenbank Erwähnung gefunden hätte, war der von Jan Landau, der nach einer Flanke von André Branco in Kleinschmidt seinen Meister fand (40.).

Den Schlusspunkt einer wirklich ganz starken Condoraner Halbzeit, die immer gedanklich frischer und einen Schritt schneller als die Curslacker waren, setzte dann Özalp. Nach einer Ecke von Patrick Papke faustete Kleinschmidt die Kugel aus der Gefahrenzone, Lüdemann schlug sie nach vorne, wo sich Özalp im Kopfballduell an der Mittellinie gegen Wilhelm durchsetzte und alleine auf Tor zulief. Bei seinem Schuss war Babuschkin zum dritten Mal geschlagen. „Das war eigentlich das I-Tüpfelchen der ersten Halbzeit. Wir haben einen Zweikampf an der Mittellinie, da hat mal jemand gesagt, entweder der Ball oder der Gegner, das war hier ein Paradebeispiel. Der darf da niemals so durchlaufen“, meinte Torsten Henke nach dem Spiel.


Ibrahim Özalp erzielt das 3:0 Foto: Hanno Bode

Nach der Pause erlebten die 80 klatschnassen Zuschauer dann ein Spiel auf Augenhöhe. Condor musste nicht mehr viel nach vorne machen und Curslack kam mit der Umstellung auf 4-4-2 endlich in die Zweikämpfe, die zuvor noch alle verloren gingen. Spiewak mit einem Freistoß und einer der ganz wenigen Lichtblicke von Jan Landau, der den Ball zunächst mit der Brust mitnahm und dann volley – allerdings viel zu hoch – abschloss (48.). Cem Cetinkaya, zur Pause für Beldzik gekommen, konnte in der Offensive zusätzlichen Schwung verbreiten. Genau wie der Dauerregen plätscherte die Partie nun vor sich hin. Ein Schuss von Branco, der im zweiten Durchgang der auffälligste SVCN-Akteur war, strich knapp links über den Winkel (78.). Auch Martens, ebenfalls eingewechselt, versuchte sich noch nach Pass von Nico Weiser, doch Babuschkin war auf dem Posten (83.).

Als die Hausherren gedanklich schon mit einem 3:0 in der Kabine waren, klärte Kleinschmidt einen Rückpass in die Mitte genau auf den Kopf von Radic, dessen „Ablage“ direkt vor die Füße von Landau fiel, der mit seinem zweiten lichten Moment im Spiel den Anschlusstreffer einschob (87.). Ändern sollte dies aber nichts mehr, der SCC fährt einen hochverdienten Dreier ein und freut sich nächste Woche auf das Nachholspiel bei Vicky am Dienstag sowie ein weiteres Heimspiel gegen Buxtehude. Curslack, das zuletzt viermal in Folge als Sieger den Platz verließ, dürfte sich nicht allzu lange mit diesem Dämpfer befassen. Abhaken, Mund abputzen und die kurze Pause (das Spiel gegen Pinneberg ist auf den 04.04.17 verlegt worden) zur Regeneration nutzen, wird die Devise lauten.


Stimmen:

Torsten Henke (Trainer SV Curslack-Neuengamme):
Glückwunsch Condor, Glückwunsch Crille. Verdienter Sieg! Alle, die da waren, haben es ja gesehen. Die ersten 45 Minuten haben wir praktisch nicht statt gefunden und Condor war uns in allen Belangen überlegen. Von Beginn an laufstark, aggressiv und zweikampfstark. Zum Glück haben wir uns in der zweiten Halbzeit dann anders präsentiert und waren besser in den Zweikämpfen. Das war dann in etwa das, was wir uns von Beginn an vorgenommen haben. Ich muss aber auch anerkennen, dass Condor das hier in den ersten 45 Minuten wirklich hervorragend gemacht hat.

Christian Woike (Trainer SC Condor):
Danke natürlich für die Glückwünsche. Es ist da schwer, noch mehr dazu zu sagen. Ich habe auch einen verdienten Sieg gesehen. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir sehr sehr viel richtig gemacht. Wir haben wenig zugelassen, viele Ballgewinne provoziert und nach vorne gute Lösungen gefunden. Auch auf die Umstellung des Gegners in der Halbzeit haben wir uns gut eingestellt und eigentlich auch keine echte Chance zugelassen. Genau als ich dachte, es gab noch gar keinen Torschuss, legen wir dem Gegner einen auf und haben es wieder einmal nicht geschafft, zu null zu spielen.


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