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09.04.2017
Fazit des Tages: Kein schönes Fußballspiel aber immerhin schönes Wetter von Olaf Both




vs.


SC Condor – FC Türkiye 2:2 (0:2)

SC Condor: Kleinschmidt – Lüdemann, Krohn, Künkel – Daudert, Klammer – Theis (66. Flores), Mellmann, Iscan (76. Bulut), Özalp – Weiser (76. Kamalow)
FC Türkiye: Braun – Pettersson, Mustafov, Dieckmeyer (58. Aydin), Taflan – Löw, M. Barlak, D. Barlak, Kaya – Yapici, Pohlmann (11. Kenou)
Tore: 0:1 Mustafov (39.), 0:2 Löw (45. +1), 1:2 Mellmann (50.), 2:2 Weiser (62.)
Schiedsrichter: Dennis Voß (TuS Dassendorf): Sah heute nicht immer glücklich aus, musste Condor nach klarem Foul von Pettersson an Weiser einen Elfmeter geben (10.).
Beste Spieler: Lüdemann – Yapici
Zuschauer: 118


„Da gehören ja immer zwei Mannschaften dazu“, meinte Christian Woike nach dem Spiel zum Kommentar, es sein kein schönes Fußballspiel gewesen. In der Tat war es heute schwierig, gegen tief stehende und eher auf "Spiel zerstören" bedachte Gäste das Spiel zu machen. So spielte sich in den Strafräumen auch zunächst wenig ab, der tiefe Rasen (Zitat Max Weiß „als ob es die ganze Nacht geregnet hat“) war ebenfalls nicht förderlich für schnelles Kombinationsspiel. Der erste Aufreger (neben einigen verbalen Scharmützeln auf den Trainerbänken) war dann aber ein richtiger. Philip Pettersson brachte Nico Weiser klar im Strafraum zu Fall (10.), doch die Pfeife des Unparteiischen Dennis Voß blieb stumm. Keine 60 Sekunden später der nächste Versuch des SCC. Kevin Mellmann mit einem Flachpass von rechts und Ibrahim Özalp mit dem rechten Fuß gegen den den Lauf von Tobias Braun, doch dessen Fuß stand gerade noch so im Weg (11.).

Was folgte war viel Leerlauf. Einzig ein Fernschuss von Cassian Klammer nach einer Ecke von Gökhan Iscan war noch erwähnenswert (26.). Erstmals gefährlich vors Tor kam Türkiye nach 37 Minuten. Sascha Kleinschmidt mit einer etwas verunglückten Faustabwehr auf Michael Löw, dessen Versuch konnte Kleinschmidt zwar verlangsamen, doch Lars Lüdemann musste ihn schlussendlich auf der Linie klären. Zwei Minuten darauf flankte Serhat Yapici die Kugel von der rechten Eckfahne auf den zweiten Pfosten und Bilyal Mustafov hatte keine Mühe zur glücklichen Führung einzuschieben. Mit der letzten Aktion der Halbzeit duplizierten sich die Ereignisse, nur der Schütze war ein anderer. Diesmal Freistoß (sehr geschickt vom Schützen herausgeholt) an der rechten Seitenlinie von Yapici, Kopfball am langen Pfosten von Löw – 0:2. „Aus wenig viel gemacht, alles richtig gemacht“, feixte FCT-Coach Weiß beim Gang in die Kabine.

Aus dieser wieder erschienen war Condor das deutlich präsentere Team. Özalp mit einem Kracher an die Latte, der Abpraller kam zu Mellmann und der staubte locker ab zum Anschlusstreffer (50.). Bezeichnend für Türkiye im zweiten Durchgang der Solo-Lauf von Löw. Alleine mit drei Metern Vorsprung beginnend zog er von dannen, um zunächst einen sinnlosen Haken zu schlagen, dann von zwei Verteidigern fast eingeholt zu werden um dann mit dem Fuß in den Rasen zu treten und den Ball sanft dem Gegner zu übergeben (61.). Unfassbar! Als wäre dies ein weiterer Weckruf folgte der Ausgleich auf dem Fuße. Weisers Schuss konnte zunächst noch geblockt werden doch der Ball fiel ihm wieder auf den Schlappen und er drosch das Leder halbhoch rechts unhaltbar ein (62.).

Bis zum Ende war Condor zwar optisch überlegen, stand jedoch – zumindest nach Meinung des Assistenten auf der Trainerseite – gefühlte zwölf Mal im Abseits, verpasste es also, den Deckel drauf zu packen und einen Dreier mitzunehmen. Türkiye hingegen hatte noch zwei Halbchancen. Einen Schuss von Mekan Barlak faustete Kleinschmidt diesmal sicher weg (73.) und eine Ecke von Yapici segelte an Freund, Feind und Pfosten knapp vorbei (75.). Insgesamt eine Partie auf mäßigem Niveau mit vielen kleinen Fouls und wenigen gelungenen Spielzügen. Aber das Wetter war toll!


Stimmen:


Max Weiß (Trainer FC Türkiye):
Am Ende zählt nicht, ob es verdient oder unverdient war. In der ersten Halbzeit haben wir viel von dem gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Im zweiten Durchgang meinte ich zu meiner Mannschaft, dass wir die ersten 20 Minuten überstehen müssen weil Condor jetzt richtig Druck machen wird. Leider haben wir genau dort das Spiel aus der Hand gegeben. Ist natürlich traurig, auwärts eine 2:0 Führung aus der Hand zu geben. Das war kein schönes Fußballspiel aber immerhin schönes Wetter.


Christian Woike (Trainer SC Condor):
Dieser eine Punkt ist mindestens verdient aus meiner Sicht. Da liegst du nach zwei Standards hinten, wenn wir den berechtigten Elfmeter bekommen, geht das Spiel hier sowieso ganz anders aus. In der zweiten Halbzeit war das dann ein Spiel auf ein Tor. Leider haben wir es versäumt, das Dritte zu machen. Ich denke daher schon, dass wir dem Sieg am Ende näher waren, trotzdem müssen wir nach einem 0:2 natürlich mit dem einen Punkt zufrieden sein. Über die erste Halbzeit müssen wir intern noch sprechen, das war nicht gut, das war nicht souverän genug.


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