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09.04.2017
Niendorf joggt ins Unglück von Mirko Schneider

Dieses Heimspiel des
Niendorfer TSV
wird präsentiert von
Marcus Scholz


vs.


Niendorfer TSV – TuS Dassendorf 0:4 (0:3)

Niendorfer TSV: Kindler – Benn, Rohweder, Krüger (74. Hartwig), Sahs – Huneke, Kocadal – Ehrenberg, Wilhelm (64. Dieterich), Meyer – Trenel
TuS Dassendorf Gruhne – Lenz, Aust, Carolus – Thomas, Möller, Ladendorf, Kerschke (67. Steinfeldt) – Nägele (57. Cosgun), Kurczynski – von Walsleben-Schied (71. Dettmann)
Tore: 0:1 Kurczynski (3., Vorarbeit Ladendorf), 0:2 Nägele (39., Möller), 0:3 von Walsleben-Schied (44., Ladendorf), 0:4 Aust (70., Ladendorf)
Besonderes Vorkommnis: Gruhne (Dassendorf) hält Foulelfmeter von Kocadal (35.).
Schiedsrichter: Luca Jürgensen (Eintracht Norderstedt): souveräne Leistung, richtiger Elfmeterpfiff. Hätte Thomas für das Foul auch Rot zeigen können, nutzte aber seinen Ermessensspielraum.
Beste Spieler: keiner – Ladendorf, Schied, Aust
Zuschauer: 130.

Die Geschichte der Duelle zwischen dem Niendorfer TSV und der TuS Dassendorf ließ heute vor allem eines erwarten: eine packendes Partie und viele Emotionen am Spielfeldrand. Verantwortliche beider Clubs gerieten in den vergangenen Spielen öfter mal aneinander – und der NTSV erwies sich oftmals als sehr hartnäckiger Gegner, der dann und wann der TuS ein Bein stellte. Doch wenn dieses Duell heute eines nicht war, dann brisant.

Schon in der ersten Minute zeigten die Gäste, wohin die Reise gehen würde. Finn Thomas schickte Julian Kerschke mit einem feinen Diagonalball, der legte ab in die Mitte zu Kristof Kurczynski, welcher knapp verzog. Er traf den Ball dabei fast vollständig. Anders als in der nächsten Szene. André Ladendorf spielte Dassendorfs Angreifer den Ball in den Lauf und es folgte ein wahres Slapstick-Tor. Gleich zweimal wollten die Niendorfer klären und schossen den guten Kristof irgendwie im Sechzehner an. Er tankte sich durch, der Ball schien an ihm zu kleben, wollte vor Marcel Kindler abziehen, traf den Ball irgendwie, aber auf keinen Fall mit voller Wucht, doch die Kugel kullerte gemütlich in die kurze Ecke zum 0:1 (3.). Tja, wer kann, der kann! Nach einer Viertelstunde verpasste Marcel von Walsleben-Schied knapp das 0:2 – bevor die zwei Minuten anbrachen, in denen Niendorf offensiv wurde und die Chance verpasste, der Begegnung eine würzige Note zu verleihen.

Özden Kocadal setzte einen Drehschuss aus 14 Metern zwei Meter zu hoch an (34.), glänzte nichtsdestotrotz gleich darauf mit einem traumhaften Außenristpass auf Leon Meyer. Thomas traf diesen, als er gerade frei vor dem Tor abschließen wollte. Über eine Notbremse hätte man durchaus diskutieren können, obwohl noch ein Dassendorfer in der Nähe war. Lobenswert: Meyer lief trotz Wirkungstreffer am Fuß weiter, wolle zum Abschluss kommen. Es klappte nicht, er kam nicht mehr ins Gleichgewicht und Schiedsrichter Luca Jürgensen entschied richtigerweise auf Elfmeter. Die Ausführung dieses Strafstoßes rief bei einigen Zuschauern leider sogar Gelächter hervor. Kocadal hatte offensichtlich drei Gedanken auf einmal im Kopf, wurde zudem vermutlich irritiert durch einen viel zu früh in den Strafraum gelaufenen Mitspieler (stand bei der Ausführung fast neben Kocadal!) – und lupfte den Ball schwach, völlig ohne Tempo, halbhoch in die Mitte. Christian Gruhne war einfach stehengeblieben und fing die Kugel locker ab, hätte dazu glatt eine Mütze benutzen können (siehe Foto).


Gruhne kann den Elfmeter quasi im Stehen fangen. Foto: Alexander Knull

Im Gegenzug verlagerte der heute durchwachsen kickende Sven Möller mit einem feinen Diagonalball das Spiel auf die rechte Seite zu Pascal Nägele. Annahme, Dropkick, 2:0 (39.). Spiel gegessen, auch weil Marcel Schied einen herrlichen Angriff über links (Julian Kerschke flankte, Ladendorf zwang Kindler zu einer Glanzparade) einen Abpraller eiskalt zum 3:0 verwertete (44.).

In Hälfte zwei verflachte die Partie endgültig. Gruhne klärte gegen den schwachen Kevin Trenel weit außerhalb des Kastens (48.), aber selbst das war kaum eine echte Chance für den NTSV. Die Gäste verpassten zwei Tore durch Möller (51., Schuss aus 20 Metern, 72., alleine vorm Tor), als Kindler jeweils auf dem Posten war. Dafür köpften sie noch eines. Der unvermeidliche Ladendorf schleuderte den Ball per Einwurf von links in die Mitte und Gambias Nationalspieler Amando Aust köpfte aus dem Stand ohne Gegenwehr zum 4:0-Endstand ein (70.). Die spannende Frage, ob Dassendorf noch ein 7:0 und damit die Tabellenführung schafft, wurde nicht mehr ernsthaft erörtert, da in der Schlussphase quasi nichts mehr passierte. Brisanz? Vielleicht beim nächsten Mal.


Stimmen:

Peter Martens (Trainer TuS Dassendorf):
Das war eine souveräne Leistung von uns. Starkes Gegenpressing, hohe Laufbereitschaft, Trochancen, Tore. Ich bin rundum zufrieden. Niendorf hat es uns in der Vergangenheit oft sehr schwer gemacht. Wir haben kein einfaches Spiel erwartet. Dafür haben wir diese Aufgabe wirklich richtig gut gelöst. Nun haben wir, so wir denn im Pokal weiterkommen, ein knackiges Programm mit vier Spielen in acht Tagen. Da werden wir hauptsächlich regenerieren. Wir hoffen, es verletzt sich in den letzten Wochen keiner mehr. Aber unsere Physios werden, davon bin ich fest überzeugt, wie immer überragende Arbeit leisten.

Ali Farhadi (Trainer Niendorfer TSV):
Wir sind heute hauptsächlich nur hinterhergejoggt. Gerade in der ersten Halbzeit. Das ärgert mich. Auch das 1:1 hätte am Spielverlauf heute wohl nichts geändert. Vielleicht wäre dann eine kurzfristige Sicherheit ins Spiel gekommen. Mehr vermutlich nicht. Wir waren in diesem Spiel im Kopf nicht frisch genug, waren in den Zweikämpfen nicht nah genug dran, um Dassendorf zu gefährden. Kompliment an Dassendorf. Wenn sie so spielen wie heute, dann hast du gegen sie eben keine Chance. Dem Elfmeter trauere ich nicht hinterher. Özden Kocadal ist Manns genug. Er hat die Verantwortung übernommen und halt nicht getroffen. Aber wie gesagt: Das 1:1 hätte heute auch nicht viel geändert.


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