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07.05.2017
Landesliga Hansa: Raubvögelchen kochen Tauben ab von Olaf Both


präsentiert:



vs.


USC Paloma – SC Condor II 2:3 (0:1)
USC Paloma: Voß – Metzger (46. Hilbig), Hartung, Krause, Dreyer – Schiemann, Istrefi, Evers (46. Bein), Mandelkau – Ulaga, Both (67. Lemos-Lala)
SC Condor II: Malik – Asan, Windisch, Behrends, Weber – Gordon (68. Lenuck), Camara, Bodenstedt, Kubik – Kröger (54. Facklam), Andersson (82. Gögge)
Tore: 0:1 Kubik (22.), 1:1 Bein (52.), 1:2 Weber (62.), 2:2 Schiemann (85., FE), 2:3 Facklam (86.)
Schiedsrichter: Jouri Savitchev (Norderstedter SV): Erste Halbzeit sehr stark, leider im zweiten Durchgang nicht mehr so souverän und mit einigen unglücklichen Entscheidungen. Hätte Hartung für seine Attacke an Andersson zwingend Gelb zeigen müssen (78.), der Elfmeter war jedoch berechtigt.
Beste Spieler: Voß – Andersson, Camara
Zuschauer: 100

Die Zuschauer an der Brucknerstraße fühlten sich heute pudelwohl. Das lag jedoch lange Zeit nicht am Spiel des USC, sondern zum größten Teil am traumhaften Frühsommerwetter (auf der Sonnenseite fühlte es sich wie im Backofen an) und ein wenig auch an forsch aufspielenden Gästen. Die Offensivaktionen der Gastgeber im ersten Durchgang sind in nur einem Satz zusammengefasst (etwas ausführlicher wurde da Steffen Harms, siehe u.a. Stimmen zum Spiel). Eine Ecke von Dominic Ulaga köpfte Torsten Hartung per Aufsetzer auf den Kasten von Paul Malik, doch der ließ die Pfosten besetzen und so konnte der Ball von einem Abwehrspieler geklärt werden (6.). Alles andere in diesen ersten 45 Minuten spielte sich im Mittelfeld oder vor dem Gehäuse von Sebastian Voß ab.

Einen schönen Pass von Patrick Gordon verstolperte Torben Kröger noch (8.), auch einen Flachschuss vom starken Yannik Andersson konnte Voß parieren (21.). Nach einer Flanke von der rechten Seitenlinie verpasste zunächst der heute ganz starke „Staubsauger“ Issufi Camara mit der Hacke, doch nichts wird so heiß geschossen, wie es serviert wird. Am langen Pfosten stand Kim Kubik und versenkte die Kugel eiskalt flach links aus 13 Metern zum 0:1 (22.). Wiederum nur zwei Minuten später versuchte sich Kröger mit einem Seitfallzieher aus 16 Metern, traf den Ball jedoch nicht perfekt.

Die Minusleistung der Hausherren im ersten Durchganges krönte Ulaga (der nach einem falschen Einwurf von Metzger (30.) noch frustriert „wir spielen hier mit 9 Mann“ brüllte!) mit einem Katastrophenpass direkt in die Füße von Kröger, dessen Versuch quer zu legen jedoch auch nicht gerade für einen Preis nominiert werden wird (41.). „Ich bin es Leid, mich da vor die Jungs zu stellen. So ein Verhalten wie in der ersten Halbzeit will ich nicht mehr sehen. Das kotzt mich an“, fand Steffen Harms dann auch (noch mehr) deutliche Worte zum Auftritt seiner Schützlinge im ersten Durchgang.

Zur Pause wechselte der USC gleich zwei Mal. Während hinten auf Dreierkette umgestellt wurde, war bis zum Ende nicht deutlich erkennbar, wie die neue Formation weiter vorne ausgerichtet war (Schiemann auf der sechs, davor war es ein ständiges Wechselspiel). Immerhin war das Spiel jetzt eines mit 22 Teilnehmern. Hartung mit einem wuchtigen Kopfball, doch wieder wurde der Ball auf der Linie geklärt (48.). Keine 60 Sekunden später legte Andersson von links quer zu Gordon, aber erneut war Voß abgebrüht zur Stelle. Auch wenn Paloma jetzt mit einer anderen Körpersprache agierte, der Ausgleich kam dennoch überraschend. Max Krause mit einer langen Flanke von der Mittellinie links in den Strafraum, Jannik Dreyer mit einer starken Kopfballablage und Tom Bein per Kopf zum 1:1 (52.).

Direkt danach kamen die Gastgeber erneut in Teufels Küche. Wieder der überragende Voß mit einer Glanzparade nach Fernschuss von Andersson (56.). Kurz darauf Kevin Weber mit einem Zauberpass auf Gordon, der wurde jedoch geblockt. Ecke vom gerade eingewechselten Dennis Facklam, Weber selbst drehte sich in den Ball rein und erwischte ihn wohl mit dem Rücken – unhaltbar für Voß und die erneute Führung für Condor (62.). Denny Schiemann setzte dann Julian Hilbig in Szene, doch Malik spielte „Grill den Hilbig“ und begrub das Leder unter sich (66.).

Zum Ende hin entwickelte sich, dank Voß und der miesen Torausbeute der Farmsener, ein offener Schlagabtausch. Andersson mit scharfer Flanke vors Tor, Weber mit der Hacke und Voß mit dem Fuß (72.). Puh, knapp! Kopfball Hartung – an die Latte (75.). Erneut Hartung, der einen Ball bringen wollte und dabei von Malik gelegt wurde, Schiedsrichter Jouri Savitchev wartete kurz den Vorteil ab und pfiff daraufhin Elfmeter. Auch wenn von Condor-Seite wütende Proteste folgten, das war wohl korrekt. Schiemann behielt die Nerven und verwandelte links unten zum glücklichen Ausgleich (85.).

Dann ging es schnell. Anstoß SCC, der Ball kam zu Weber, der sah vorne Facklam starten und der ganz abgebrüht mit dem „perfekten Winner“. 2:3 keine 60 Sekunden nach dem Ausgleich. Zum Ende hin musste weiterhin nur Voß seinen Kasten sauber halten. Zunächst scheiterte Kubik nach Flanke vom eingewechselten Jonas Göbbe (90.) und in der Nachspielzeit auch Joker Tom Lenuck. Nicht auszumalen, wie es heute ohne Sebastian Voß hätte ausgehen können! Am Ende sagte Robin Hüttig noch, dass man „verdient dort oben“ steht. Also „dort, wo uns vor der Saison niemand erwartet hat“. Zurecht! Und auch wenn es heute nur um die Goldene Ananas ging, sagt Hafo: Prost! Und „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“.

Hier noch das Facebook-Video vom Siegerkreis: https://de-de.facebook.com/SCCondor2/videos/1366355513448804/


Stimmen:

Robin Hüttig (Trainer SC Condor II):
Insgesamt war das heute ein gutes Spiel von meinen Jungs. Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten Paloma ein bisschen aus dem Spiel nehmen. Alles in allem war das ein verdienter Sieg auch wenn es am Ende noch mal ein wenig knapp wurde, weil wir da Paloma seine Stärken haben ausspielen lassen.

Steffen Harms (Trainer USC Paloma):
Glückwunsch an Condor. Auch ich denke, dass der Sieg absolut verdient war. Ich habe meinen Jungs eben gesagt, man bekommt immer das, was man verdient. Und mit unser Leistung heute haben wir diese Niederlage absolut verdient. Wir müssen zur neuen Saison unbedingt diese zwei Gesichter abstellen. Wenn unsere Führungsspieler oder die, die es sein wollen, so voran gehen und nichts von dem umsetzen, keine Leidenschaft ins Spiel bringen, dann braucht man auf dem Niveau kein Fußball zu spielen. Zum Glück haben wir schon oft genug gezeigt, dass wir es auch besser machen können. Wenn wir Konstanz erlangen, werden wir solche Spiele hoffentlich nur noch ganz selten sehen.


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