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07.05.2017
Eine Demonstration der Stärke von Andreas Killat


präsentiert:


vs.


SC Condor – TuS Dassendorf 1:5 (1:2)

SC Condor: Lund – Theis, Lüdemann, Krohn, Bulut – Mellmann, Daudert (77. Blunck), Künkel – Iscan – Weiser (46. Flores), Martens (60. Özalp)
TuS Dassendorf: Gruhne – Warmbier, Lenz, Carolus – Thomas, Dettmann, Aust, Kerschke (66. Steinfeldt) – Nägele, Möller (77. Suratman) – von Walsleben-Schied (72. B. Atug)
Tore: 1:0 Weiser (7.), 1:1 Warmbier (18.), 1:2 Möller (21.), 1:3/1:4 von Walsleben-Schied (51./62.), 1:5 Steinfeldt (74.)
Schiedsrichter: Martin Pfefferkorn (SC Urania): Mit Licht und Schatten. Erste Halbzeit sehr kleinlich (auch im Umgang mit den Trainern), danach deutlich souveräner.
Beste Spieler: Weiser – aus einem insgesamt sehr starken Team ragten noch leicht heraus: Kerschke, Warmbier, Thomas
Zuschauer: 180

Wie sagte FCB-Trainer Carlo Ancelotti im Spätherbst so schön, als es beim Rekordmeister von der Isar überhaupt nicht rund lief: „Im April, wenn es drauf ankommt, dann sind meine Spieler in Höchstform und wir gewinnen die wichtigen Spiele“. Nun, für Bayern München galt das bekanntermaßen nicht, doch Hattrick-Meister Dassendorf zeigte heute mal wieder, warum der Titel in den letzten Jahren (und wohl auch diese Saison) am Wendelweg landete: Auf den Punkt fit, mental stark und mit unbändigem Einsatz und großer Leidenschaft zum Sieg.

Dabei begann die Partie für den Favoriten mit einem Schock: Nach einer Art Pressschlag zwischen Till Daudert und Amando Aust auf Höhe der Mittellinie verschätzte sich Marcel Lenz erst gehörig und blieb dann wie versteinert stehen. Nico Weiser nahm die Einladung dankend an, startete einen 40-Meter-Sololauf und überwand Keeper Christian Gruhne mit einem Flachschuss zum 1:0 (7.). „Da hatte ich ehrlich gesagt schon ein etwas mulmiges Gefühl“, meinte TuS-Coach Thomas Hoffmann hinterher, „denn bisher hatten wir in dieser Saison noch nie einen Rückstand gedreht“. Doch heute war alles anders. Das gesamte Team zeigte eine überragende Körpersprache und spielte nun richtig groß auf.


Joe Warmbier (am Boden) gegen Lars Lüdemann. Foto: André Matz

Der angeschlagen ins Spiel gegangene Sven Möller mit einem „Doppelpass“ mit Joe Warmbier (als kurz ausgeführter Eckball) und anschließender Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Lenz zurück ins Zentrum und dort dann Marcel von Walsleben-Schied an die Unterkante der Latte köpft (14.). Das hätte er schon sein können, der Ausgleich. Der fiel dann knapp vier Minuten später: Wieder Ecke Möller, diesmal auf den kurzen Pfosten und Warmbier mit einem traumhaften Kopfball als Bogenlampe ins lange Eck zum 1:1 (18.). Herrlich gemacht „und nicht zu verteidigen“, wie Woike anerkennend meinte.

Weiter Vollgasfußball – und der Doppelschlag: Nach einem Eckball für die Hausherren (!) kontert der Meister die Raubvögel mit traumhaften Tempo und spielerischer Klasse aus: Finn Thomas treibt die Kugel zuerst voran, übergibt dann auf Julian Kerschke, der bis zur Eckfahne durchstartet und punktgenau auf dem mitgelaufenen Möller flankt, der „nur noch“ seinen Schädel hinhalten muss: 1:2 (21.). Szenenapplaus am Berner Heerweg, so einen Spielzug hat man lange nicht gesehen. Nur 30 Sekunden später sogar die „Triple-Chance“ zum 1:3, doch Nägele schoss freistehend zu unpräzise, so dass Keeper Sven Lund, der den privat verhinderten Sascha Kleinschmidt vertrat, parieren konnte (siehe Foto).


Nägele mit der Riesenchance zum 3:1, aber Lund reagiert stark. Foto: Hanno Bode

Die Blau-Weißen kontrollierten nun Ball und Gegner, Condor kam gegen die lauffreudigen Gäste zu keiner einzigen Offensivaktion mehr. Im Gegenteil, eigentlich war noch vor der Pause der dritte Treffer fällig, aber den gewaltigen und knallharten Schuss von Lenz aus wenigen Metern klärte Mike Theis auf der Linie (44.). Mit der Hand, wie „Hoffi“ und Peter Martens lautstark reklamierten, aber Schiri Pfefferkorn ließ weiterlaufen.

Nach dem Seitenwechsel kam dann die Zeit der Einwürfe. Keine ganz unbekannte „Waffe“ der Gäste, doch für die löchrige SCC-Abwehr (schon vor dem heutigen Spiel 61 Gegentore) offenbar nicht zu verteidigen. Statt doppelten Rittberger gab es den fast identischen „doppelten Nägele-VWS“ zu bestaunen:

Schleudereinwurf von „Palle“ auf Höhe der Trainerbank, das Leder hoppelt (vorher noch leicht touchiert von Warmbier) quer durch den Fünfmeterraum auf den zweiten Pfosten, wo „Schiedi“ ins lange Eck zum 1:3 vollstreckt (51.).

Wiederholung: Schleudereinwurf von „Palle“ auf Höhe der Trainerbank, das Leder diesmal präzise von Warmbier mit dem Kopf Richtung zweiten Pfosten verlängert, wo „Schiedi“ mit links ins lange Eck zum 1:4 vollstreckt (62.).


Jubeltraube nach dem Doppelpack von „Schiedi“. Foto: André Matz

„Das ist albern“, beschwerte sich Woike bei seinen Hinterleuten über das mangelhafte Abwehrverhalten. Doch einen musste er noch verkraften: Nach tollem Zuspiel von Bey Atug scheitert Möller zwar zunächst an Lund, aber den Abpraller verwertet Sascha Steinfeldt mit lang gestrecktem Bein zum 1:5 (74.).

Eine Sahne-Vorstellung der Lauenburger, die auf der Rückfahrt zudem noch die frohe Kunde vom Unentschieden des AFC gegen Buxtehude erfuhren – und nun schon mal die Meister-T-Shirts in Auftrag geben können.


Stimmen:

Thomas Hoffmann (Trainer TuS Dassendorf):
Die ersten Minuten waren nicht so gut, aber danach war das eine Klasse-Partie von uns. Wir haben eine überragende Mentalität, Siegeswille und Herz gezeigt. Man konnte spüren, dass die Mannschaft jetzt unbedingt die letzten Schritte zur Meisterschaft machen will. Eine erstklassige Leistung von allen, die heute gespielt haben. Das war ein Riesenschritt in die richtige Richtung, aber die Saison ist noch nicht zu Ende. Doch wenn wir auch nur annähernd die heutige Leistung beibehalten, dann werden wir es auch schaffen.

Christian Woike (Trainer SC Condor):
Ein auch in der Höhe völlig verdienter Sieg für Dassendorf. Du kannst gegen so eine starke Mannschaft wie Dassendorf jederzeit fünf Tore kassieren, aber die Art und Weise der Gegentore ist bedenkenswert. Wir haben drei Tore nach Einwürfen bekommen, das ist nicht akzeptabel und nicht oberligawürdig. Aber heute hätten wir auch ohne diese drei Aktionen verloren, Dassendorf war die mit Abstand stärkste Mannschaft, die wir zu Gast hatten.


Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1956): 18 Spiele: 4 Siege, 4 Remis, 10 Niederlagen, 31:42 Tore

1997/98: 2:2 / 0:2 Verbandsliga Hamburg
1998/99: 2:0 / 2:4 Verbandsliga Hamburg
2001/02: 2:3 / 2:4 Verbandsliga Hamburg
2002/03: 1:2 / 4:1 Verbandsliga Hamburg
2003/04: 4:2 / 2:1 Verbandsliga Hamburg
2013/14: 2:2 / 2:2 Oberliga Hamburg
2014/15: 1:1 / 1:3 Oberliga Hamburg
2015/16: 1:2 / 0:2 Oberliga Hamburg
2016/17: 1:5 / 2:4 Oberliga Hamburg


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