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07.05.2017
Trotz Unvermögens: Niendorf sichert den Klassenerhalt von Peter Strahl

Dieses Heimspiel des
Niendorfer TSV
wird präsentiert von
Marcus Scholz


vs.


Niendorfer TSV – Klub Kosova 2:0 (1:0)

Niendorfer TSV: Kindler – Benn, Krüger, Huneke, Hoeling – Kocadal, Karow (85., Schröder), Windhoff (30., Wilhelm) – Dieterich, Ehrenberg (80., Fuchs) - Hartwig
Klub Kosova: Mamudi – Hoff, Groenhagen, Streib, Fernandes-Silva – Kepceoglu, Oruk – Arboleda Sanchez, Krasniqi (60., Farahi), Osmani - Smereka
Tore: 1:0 Benn (33.), 2:0 Wilhelm (85.)
Schiedsrichter: Gawron (TuS Osdorf): war der unaufgeregten Partie ein angemessener Leiter
Beste Spieler: Hartwig – keinen gesehen
Zuschauer: um die 50

Seit nahezu 13 Spielzeiten sind die Niendorfer ohne Unterbrechung auf Hamburgs höchstem Level präsent. Nur der SC Condor hat von den weiteren gegenwärtigen Oberhausmitgliedern eine noch bessere Bilanz aufzuweisen. Sie stießen bereits zur Spielzeit 1997/1998 dazu, allerdings aus der anderen Richtung als die Sachsenwegler, die aus der Landesliga aufstiegen. Doch nicht immer herrschte bei den Blau-Weißen eitel Sonnenschein. Denn es gab einige Spielzeiten, in denen ernsthafte Gedanken über eine Änderung des Titels der Stadionzeitschrift "Die Aufsteiger". angebracht waren. So wie auch nun wieder vor dieser Partie, nachdem die letzten vier Begegnungen keinen "Dreier" zu generieren vermochten.

Doch der Auftakt der Platzherren gestaltete sich so, dass negative Gedanken über das Team unangebracht zu sein scheinen. Nach einer fast vom Anstoß an vergebenen "Höherprozentigen" in der vierten Minute ein Eckstoß von links auf den rechts in den Strafraum aufgerückten Adam Benn, der endlich Wiedergenese bedient präzise Pascal Ehrenberg und der zumeist in dieser Saison defensiv Agierende kommt aus 3,2 Metern nicht an den Beinen von Kosova-Keeper Adrian Mamudi vorbei. Das ist es aber bereits für die erste halbe Stunde von der Farhadi-Auswahl. Denn nun versuchen die Gäste ihr Glück in der Vorwärtsbewegung. Zunächst der vor einigen Jahren anfangs in Meiendorf sensationell aufspielende Yiner Ronal Arboleda Sanchez mit einem Frühlingsschüsschen in Minute Elf, danach Patrick Smereka aus 20 Metern ebenso viele Meter daneben und schließlich Naim Osmani, der einst beim HUFC Entschwundene, mit einem Kopfball genau in die Arme von Marcel Kindler (16.). Die Niendorfer hingegen versuchen sich ausschließlich mit langen Bällen, die entweder unpräzise erfolgen, schlecht angenommen werden und so die Kosovaren mit keinerlei Problemen behelligen. So braucht es nicht zu verwundern, dass Ali Farhadi bereits nach einer halben Stunde die erste Auswechslung vornimmt. Dass sich unmittelbar darauf der Erfolg einstellt, ist allerdings Zufall. Denn Neuzugang Felix Dieterich ist es, der aus 30 Metern einen Freistoß auf den bennschen Kopf serviert, dass dieser, obwohl nicht gerade hoch Gewachsene, keine Probleme hat, die Kugel zum 1:0 in den Maschen der einstigen Jugoslawen zu versenken. Nur wenig später versuchen es die Gastgeber mit einem Vier-Mann-Konter. Allein Marvin Karow schafft es nicht, Goalie Mamudi erfolgreich zu umspielen.

Wer in der Halbzeitpause hofft, im zweiten Spielabschnitt Überzeugenderes auf dem Rasen sehen zu dürfen, wird von beiden Seiten maßlos enttäuscht. So darf sich der Schreiber jedenfalls glücklich schätzen, den erheblich verspätet eingetroffenen Spomi-Kollegen Volker Stahl neben sich zu haben. Ein Hamburger Fußballhistoriker von hohen Graden und Co-Autor des Standardwerkes "Fußball Lexikon Hamburg", mit dem es sich trefflich über die 20er und 30er Jahre plaudern lässt. Denn vom Geschehen auf dem Platz bedürfen nur noch zwei Freistöße der Erwähnung. Den ersten für die Rot-Schwarzen nach 73 Minuten, getreten von Mert Kepceoglu, den der Schreiber rechts neben dem linken Innenpfosten einschlagen sieht, dann aber erkennen muss, da Freude ausbleibt, dass die Kugel um Millimeter links vorbeiging. Dann ein weiterer fünf Minuten vor dem pünktlichen Abpfiff, den Malte Wilhelm aus 20 Metern ins obere Eck zum 2:0-Endstand setzt.

Als kurz danach auch die Kunde von dem 2:5 der Halstenbeker beim Nachbarn Rugenbergen eintrifft und damit die Gewissheit, dass die Niendorfer auch ihre 14. Oberliga-Saison bestreiten dürfen, wären eigentlich höchst ausgelassene Spieler auf dem Rasen zu erwarten gewesen. Doch davon war weit und breit nichts zu sehen. Offenbar hatten sie erkannt, dass ihr heutiger Auftritt für Ausgelassenheit keinen Anlass bot.


Stimmen:

Arton Mazrekaj (Trainer, Manager und Präsident Klub Kosova):
Herr Mazrekaj steht als Trainer zwar auf dem Bogen der Mannschaftsaufstellung für die Schreiberlinge, genauso wie aktuell noch im DFB-Netz, doch war er auf dem Platz nicht präsent. Wie der die Mannschaft dirigierende Herr hieß, war nicht zu erfahren. So verzichtete HAFO darauf, dessen Stimme einzuholen, weil er nicht mit Namen angesprochen werden konnte. Zu loben ist aber auf jeden Fall, dass er seine Schutzbefohlenen immer wieder zu fairem Spiel ohne Frust anhielt, was ihm auch in Gänze gelang.

Ali Farhadi (Trainer Niendorfer TSV):
Unsere Situation ist zurzeit schwierig. Wir haben personell ein wenig umgestellt und mit Spielern nicht gespielt, die eigentlich zum Stammpersonal zählen. Das ist aber keine Entschuldigung dafür, dass wir ein solches Spiel abliefern. Es ist aber immer schwer zu sagen: "Jetzt müsst Ihr abliefern". Einige können das, andere nicht. Wir waren heute eigentlich unsere eigenen Gegner. Kosovo jedenfalls hat nicht viel gemacht. Das war von hinten lahmarschig und trantütig. Dann kann sich vorne auch nichts entwickeln. Insgesamt gesehen war es ein Ergebnisspiel. Wir wollten gewinnen und das haben wir geschafft. Die beiden Spiele, die wir noch vor uns haben, wollen wir jedenfalls vernünftig und mit viel Elan angehen.



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