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12.05.2017
Meister-Party in Dassendorf von Andreas Killat




vs.


TuS Dassendorf – VfL Pinneberg 4:0 (2:0)

TuS Dassendorf: Gruhne – Warmbier, Lenz, Carolus – Thomas (79. Koops), Dettmann, Aust, Kerschke (73. Steinfeldt) – Nägele, Möller – von Walsleben-Schied (66. B. Atug)
VfL Pinneberg: Karp – Lüneburg, Kaetow (51. Ay), Werning, Knottnerus – Dora, Kulicke – Borck (69. Asare-Kumi), Boesten, Koyro – Frost
Tore: 1:0/2:0 von Walsleben-Schied (3./40.), 3:0 Carolus (53.), 4:0 Nägele (77.)
Schiedsrichter: Thomas Bauer (Rahlstedter SC): Sehr gute Kommunikation auf dem Feld, sehr gute Entscheidungen dazu (völlig korrekt, dem Treffer von Aust die Anerkennung zu verweigern, 9.).
Beste Spieler: Möller, Thomas, von Walsleben-Schied – Frost
Zuschauer: 325

Champagner-Laune am Wendelweg! Mit dem heutigen 4:0 gegen Pinneberg holten die Dassendorfer ihren insgesamt fünften Meistertitel (1999, 2014-2017) und haben nun mit Concordia gleichgezogen (Rekordmeister ist der SC Victoria mit 12 Erfolgen vor Bergedorf 85 und dem VfL Pinneberg mit je sechs Titeln). Besonders beeindruckend dabei die Konstanz seit dem Aufstieg 2013:

2013/14: 75 Punkte / 68:30 Tore / 21-12-1
2014/15: 68 Punkte / 82:30 Tore / 21-5-6 (nur 32 Spiele w/Rückzug Elmshorn)
2015/16: 72 Punkte / 80:22 Tore / 21-9-4
2016/17: 72 Punkte / 74:30 Tore / 22-6-5 (34. Spieltag fehlt noch)

Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und die Trainer Peter Martens & Thomas Hoffmann, Olaf Gössel sowie an die Offiziellen: Jan Schönteich, Alexander Knull, Daniel Schmitt, Manuela Steppan, Carsten Piper, Jogi Ohle und allen voran „Macher“ Michael „Kobra“ Funk.

Dabei war es lange Zeit eine Saison voller persönlicher Querelen und sportlichen Rückschlägen. Gleich am ersten Spieltag bei der Saisoneröffnung in Altona gab es Zoff mit Seyhmus Atug – ein Vorbote für die endgültige Trennung nach dem 23. Spieltag. Auch von Onur Akdogan, Mark Brudler und Ian-Prescott Claus trennte man sich vorzeitig im Winter – trotz eines nicht gerade üppig besetzten Kaders. Dazu die löchrige Abwehr, schon nach 15 Spieltagen hatte man 22 Gegentore – so viele, wie in der gesamten letzten Saison, und zwischenzeitlich elf (!) Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Concordia. „Das war eine ganz schwere Zeit für uns“, so TuS-Coach Thomas Hoffmann, „da gab es richtig Radau bei uns, da war nix mehr mit eitel Sonnenschein“. Doch im Sachsenwald wissen sie: Eine Saison ist lang und wer an Titelverteidiger Dassendorf vorbei will, muss einen laaaangen Atem beweisen. Doch dazu hatte kein Konkurrent Ausdauer genug.

Mit Christian Gruhne im Tor und Einführung der Dreier-Kette (3-4-2-1 Taktik) kam schließlich der Erfolg zurück. „Es ist genau das eingetreten, was wir uns durch die Umstellung erhofft hatten“, so ein überglücklicher Thomas Hoffmann nach dem Schlusspfiff. In der Rückrunde gab es inklusive der heutigen Partie die erstklassige Bilanz von 37 Punkten und 40:8 Toren - und als verdienten Lohn die Meisterschaft.

Die Partie begann für den Favoriten dabei wunschgemäß: Nach einer perfekten Hereingabe von Finn Thomas stand Stürmer Marcel von Walsleben-Schied mal wieder goldrichtig (am kurzen Pfosten) und die Nummer 24 erzielte seinen 24. Saisontreffer (3.). Aber ganz kampflos ergaben sich die Gäste hier nicht. Nach tollem Zuspiel von Hendrik Boesten steuerte Artur Frost alleine auf das Tor zu, doch Keeper Christian Gruhne reagierte mit einer Fußabwehr glänzend (6.). Nach einer Ecke von Sven Möller jubelte das Stadion schon über das 2:0, doch Amando Aust hatte sich aufgestützt und der gute Schiri Thomas Bauer verweigerte dem Treffer zu Recht die Anerkennung (9.).


Das 1:0 von Marcel von Walsleben-Schied. Foto: Hanno Bode.

Die Hausherren machten weiter mächtig Druck: Ecke Möller und Marcel Lenz mit dem Kopf knapp neben das Tor (15.). Dann mal Möller selbst mit einem Fernschuss, aber Maximilian Karp konnte zur Ecke klären (23.). Kurios die nächste Großchance: Nägele hatte sich schön auf dem rechten Flügel durchgetankt und passte quer in den Fünfmeterraum, wo Lenz aus drei Metern einschieben wollte, dabei jedoch nur den direkt vor ihm stehenden von Walsleben-Schied traf (24.). „Schönes Spiel von uns, aber es steht leider mal wieder nur 1:0“, stöhnte Peter Martens – und musste fast den Ausgleich mit ansehen: Nach einem Patzer von Joe Warmbier war erneut Frost frei durch, doch „Katze“ Gruhne fuhr die Pranke aus und verhinderte den sicheren Gegentreffer (38.). Stark. Und zur Beruhigung der Nerven klappte es dann auch mit dem 2:0: „Schiedi“ wurde erst von Werning gefoult und verwandelte dann den fälligen Elfmeter eiskalt und trocken (40.).


“Schaut her, wieder ein Tor“ scheint „Schiedi“ hier anzuzeigen. Foto: Hanno Bode.

Nach dem Seitenwechsel spielte dann nur noch der alte und neue Meister. Wieder Ecke Möller, doch Nägeles Schuss wird von Lüneburg von der Linie gekratzt (51.). Schon der nächste Eckball war aber erfolgreicher: Möller diesmal kurz auf Warmbier, der zurück auf Möller und dessen Pass zurück in den Rückraum nagelte Rinik Carolus aus 12 Metern (leicht abgefälscht) zum 3:0 in die Maschen (53.). Die Vorfreude stieg merklich an, die Meisterschale war nun dicht vor Augen. Erst Recht, als Nägele (wieder mit dem überragenden Möller als Vorlagengeber) mit einem satten Strahl das 4:0 markierte (77.). Es folgte die große Party…(siehe Bilderserie am Ende des Berichtes).


So jubelt der Meister…


…und „Hoffi“ wird geduscht. Fotos: Hanno Bode.


Stimme:

Thomas Hoffmann (Trainer TuS Dassendorf):
Auf unsere Schlüsselspieler können wir uns verlassen. Überragende Mentalität. Die stellen alles andere hinten an und hauen sich zu 100% rein. Wenn es drauf ankommt, dann ist unsere Truppe voll da. Die haben immer noch Bock auf Erfolg. Überragend, dass wir die Saison noch so zu unseren Gunsten drehen konnten. Denn wir waren ja mal 11 Punkte hinter Cordi. Danke auch an Eric Agyemang für sein 2:1 gegen Altona, den werde ich gleich mal anrufen.


Gesamt-Punktspielstatistik aus Sicht des Gastgebers (seit 1949): 12 Spiele, 7 Siege, 3 Remis, 2 Niederlagen, 25:9 Tore

1999/00: 3:0 / 1:1 Oberliga HH/SH
2000/01: 0:1 / 1:3 Oberliga HH/SH
2013/14: 5:2 / 2:0 Oberliga Hamburg
2014/15: 2:0 / 1:1 Oberliga Hamburg
2015/16: 1:1 / 4:0 Oberliga Hamburg
2016/17: 4:0 / 1:0 Oberliga Hamburg



…und noch mehr Jubel. Fotos: Hanno Bode.


Tristan Koops steht auf der Bande und heizt die Massen an. Foto: André Matz.


Pyro-Show nach dem Abpfiff und das Motto des Meister-T-Shirts. Foto: André Matz



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