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30.07.2017
Gute Laune für das Grillfest von Andreas Killat




vs.


TuS Dassendorf – TSV Sasel 2:0 (1:0)

TuS Dassendorf: Gruhne – Warmbier, Lenz, Carolus – Thomas, Aust, Dettmann, Kerschke – Nägele (90. Steinfeldt), Möller (88. Louca) – Müller (67. Dittrich)
TSV Sasel: Tuffour – Celikten, Zinselmeyer, Steddin, Hoeling (78. Wenzel), Lichy (74. Kratzmann) – Adomat – N. Zankl, Büge, Perz (46. M. Cholevas) – Nrecaj
Tore: 1:0 Nägele (42.), 2:0 Lenz (71.)
Gelb-Rot: Kerschke (61., Schwalbe/Foul)
Schiedsrichter: Luca Jürgensen (Eintr. Norderstedt): Alle Entscheidungen hatten Hand und Fuß, auch wenn es vielleicht ein paar Gelbe Karten zu viel waren.
Beste Spieler: Gruhne, Dettmann – Adomat
Zuschauer: 207

Ohne echten Stürmer ging der Meister heute in sein Auftaktspiel. Denn Marcel von Walsleben-Schied tummelt sich noch auf der AIDA und Kristof Kurczynski ist noch zwei Spiele gesperrt. „Da sind wir in der Tat etwas dünn besetzt“, so Sportchef Jan Schönteich vor dem Anpfiff. Doch wohl dem, der einen Kader mit so viel Qualität hat. Zwar konnte Lennart Müller als alleinige Spitze nicht an die Quote von „Schiedi“ (der ja quasi in jedem Spiel sein Tor macht) heranreichen, aber durch seine körperliche Präsenz („Dagegen sind meine Jungs alles Kinder“, so TSV-Coach Danny Zankl) sorgte er immer für Unruhe.

Gegen die kompakt und (mit Fünferkette) tiefstehenden Gäste tat sich Dassendorf lange Zeit sehr schwer und hatte sogar Glück, dass Marcel Lenz einen Schuss von Timo Adomat kurz vor der Linie klären konnte (3.). Im Gegenzug senste Sebastian Zinselmeyer Müller durchaus elfmeterverdächtig um, aber Schiedsrichter Luca Jürgensen ließ weiterlaufen (4.). Danach folgte eine halbe Stunde Mittelfeldgeplänkel. Die drückende Hitze und der tiefe Rasen (ungemäht) verhinderten auf beiden Seiten spielerische Highlights. Wie aus dem Nichts daher auch das 1:0, als Lenz mit einem Sahnepass Pascal Nägele in Szene setzte, der das Leder aus elf Metern satt in den Giebel zimmerte (42.). Quasi mit dem Halbzeitpfiff holte sich Julian Kerschke wegen einer unnötigen Schwalbe im Strafraum noch eine Gelbe Karte ab – was später noch Folgen haben sollte.

Nach den erfrischenden Kaltgetränken kamen die Gäste als erstes wieder auf Betriebstemperatur. Mit einem feinem Diagonalpass aus dem Mittelfeld hebelte Daniel Lichy die komplette Hintermannschaft des Meisters aus, doch Adomat ist eben kein Stürmer und scheiterte im Eins gegen Eins an Keeper Christian Gruhne (47.). Und es sollte nicht seine letzte Heldentat gewesen sein. Nur zehn Minuten später parierte Gruhne einen Zankl-Kopfball aus kürzester Distanz reflexartig und sensationell zur Ecke (57.). Als dann auch noch Kerschke nach gut einer Stunde (zu Recht) mit Gelb-Rot vom Platz musste, standen die Zeichen gut für den Aufsteiger. „Aber wir wollten hier nicht Arsch hoch Amerika spielen“, so der TSV-Trainer, „sondern erstmal sicher stehen und zum Ende hin mit frischen Leuten Nadelstiche setzen“.

Die Taktik ging jedoch nicht auf. Weil die Blau-Weißen ihre Standards haben. Sven Möller „schnippelte“ einen Freistoß aus 25 Metern halbrechter Position gefühlvoll auf den Elfmeterpunkt, von hinten kam Lenz im vollen Lauf angerauscht und schädelte die Kugel (mit gefühlt 100 km/h) unhaltbar in die Maschen (71.). „Das war der Genickbruch für uns“, so Zankl, der schließlich auch noch mit ansehen musste, wie Enrik Nrecaj nach einem Patzer von Joe Warmbier (leider nicht sein einziger heute) alleine aufs Tor zulief und neben (!) das Gehäuse zielte (82.).


Riesenjubel bei Lenz und Dittrich nach dem 2:0. Foto: Alexander Knull

So blieb es beim etwas glücklichen 2:0, was auch Schönteich so sah (siehe „Stimmen“). Nach dem Spiel ging es dann schnell unter die Dusche: Dassendorfs Vereinspräsident Jörg Ziolek hat nämlich anlässlich seiner Wiederwahl Mannschaft, Trainer und Offizielle zum Grillen in den heimischen Garten nach Nettelnburg eingeladen. Auch Sportchef Jan Schönteich (Hochzeit) und Frank Flatau (Einstand als Fußball-Abteilungsleiter) beteiligen sich an den Kosten. Da dürfte es also noch ein paar Stunden lang hoch hergehen…

Stimmen:

Daniel „Danny“ Zankl (Trainer TSV Sasel):
Wir hätten das Spiel in eine andere Richtung lenken können, haben aber leider unsere drei tausendprozentigen Chancen nicht genutzt. Zur Halbzeit war der Rückstand ok, aber nach der Pause war unser Umschaltspiel nach vorne viel besser. Wenn wir da das 1:1 machen hätten wir hier in Überzahl sogar gewinnen können. Aus dem Spiel heraus haben wir nichts zugelassen und hatten selbst sogar mehr und bessere Chancen. Aber bei Standards ist Dassendorf eben bärenstark. Nach dem 2:0 ist bei uns der Kopf gebrochen. Wir sind jung und unerfahren und müssen erstmal in der Liga ankommen. Aber wir werden unsere Punkte holen, das kann ich versprechen!

Jan Schönteich (Sportchef TuS Dassendorf in Vertretung für die nach Spielschluss sofort zur Spielbeobachtung nach Düneberg und Jenfeld entfleuchten Trainer Thomas Hoffmann und Peter Martens):
Das waren heute nicht ganz leichte Bedingungen. Große Hitze, ziemlich langer/stumpfer Rasen und keinen echten Stürmer im Kader. Dafür war das schon ganz in Ordnung. Wir hatten heute aber auch das nötige Quäntchen Glück und einen guten Torwart. Sasel ist nicht irgendeine Truppe, die haben eine spielstarke Mannschaft. Erst mit dem zweiten Tor war das Spiel entschieden. Am Ende waren alle Akteure stehend KO.

Gesamt-Punktspielstatistik aus Sicht des Gastgebers (seit 1949): 17 Spiele, 8 Siege, 3 Remis, 6 Niederlagen, 27:28 Tore

1996/97: 2:0 / 3:0 Landesliga Hansa
2001/02: 2:5 / 2:4 Verbandsliga Hamburg
2002/03: 1:0 / 1:5 Verbandsliga Hamburg
2006/07: 2:1 / 2:1 Landesliga Hansa
2007/08: 1:1 / 0:0 Landesliga Hansa
2008/09: 3:1 / 2:2 Landesliga Hansa
2009/10: 2:0 / 0:2 Landesliga Hansa
2010/11: 2:4 / 0:2 Landesliga Hansa
2017/18: 2:0 / --- Oberliga Hamburg


Präsident Jörg Ziolek am (noch leeren) Grill


Volles Haus im Nettelnburger Garten.


“2:0“ zeigen Kapitän Amando Aust und Finn Thomas an. Fotos: Alexander Knull


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