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09.09.2017
Sousa-Show macht Curslack froh von Jan Knötzsch




vs.


SV Curslack-Neuengamme – FC Süderelbe 5:1 (2:0)

SV Curslack-Neuengamme: Babuschkin – Brudler, Spiewak, Schalitz, Wilhelm – Papke (77. Yücel), Rogge – Folarin (67. Witmütz), Radic, Klein (82. Bober) – Sousa
FC Süderelbe: Ceylani – Reinecke, Murtezani (60. Groh), Sobczyk, Greff (75. Hodolli) – Keisef (79. Silva Matthes), Gyimah, Hartmann, Düzgüner – Cosgun, Claus
Tore: 1:0 Sousa (16.), 2:0 Sousa (45.+1), 3:0 Sousa (55.), 4:0 Folarin (62.), 4:1 Hartmann (85.), 5:1 Rogge (86.)
Schiedsrichter: Stephan Timm (SC Egenbüttel): Fiel nicht negativ auf. Das wiederum war positiv.
Beste Spieler: Sousa, Rogge, Brudler – keiner
Zuschauer: 135

Eine große Herausforderung stand dem SV Curslack-Neuengamme noch bevor, als Schiedsrichter Stephan Timm die Partie gegen den FC Süderelbe am Gramkowweg schon längst abgepfiffen hatte. Nach der Pressekonferenz sollte, so wie es sonst nach Heimspielen immer der Fall ist, im Vereinsheim der Gastgeber die Schlussphase der Fußball-Bundesliga-Spiele des Samstags über die Leinwand flimmern. Doch diesmal blieb es dort schwarz. Das Gerät, das die bunten Bilder auf die weiße Fläche projizieren sollte, spielte nicht mit. „Komm, Langer, mach das mal“, forderte SVCN-Manager Oliver Schubert schließlich Marco Wyrwinski auf, sich des Problems anzunehmen und nachzusehen, ob an dem in luftiger Höhe aufgehängten Reciever alle Kabel ordentlich befestigt waren. Co-Trainer Wyrwinski tat, wie ihm geheißen wurde, und stieg auf eine eilig herbeigeschaffte Leiter – gesichert übrigens von Matthias Wulff, dem anderen Co-Trainer. Die Bemühungen blieben ohne Erfolg. Nachdem das Bild kurz da war, war die Leinwand dann am Ende doch wieder schwarz.

Torsten Henke, der „Chef“ des Duos, saß derweil gemütlich neben Schubert am Tisch und sah dem Treiben zu. Auch der Coach der Curslacker hatte in den letzten Tagen schon (fast) schwarz und sich bei der Suche nach einer Lösung von Problemen gesehen. Denn: Unter der Woche drückte beim SVCN in der Offensive der Schuh. Niklas Hoffmann war beruflich bedingt nicht da, Timo Lenz weilt im Urlaub. Jan Landau meldete sich krank. Und Collins Folarin drohte im Vorlauf zum Match gegen den FCS ebenso auszufallen wie Adrian Sousa. Immerhin: Die beiden Letztgenannten konnten mitmischen – und wie. Vor allem Sousa. Die Sturmspitze der Equipe vom Gramkowweg sollte vor den zugegeben spärlichen 135 zahlenden Zuschauern zum „Man of the Match“ werden.

Den Grundstein dazu legte er bereits nach knapp einer Viertelstunde: Süderelbe bekam den Ball hinten nicht weg, stattdessen landete Sandro Greffs Klärungsversuch bei Sousa, der das Leder zum 1:0 in den Maschen versenkte (16.). Zuvor hatte „Adi“ bereits nach zwölf Minuten die Chance auf eine noch frühzeitigere Führung vergeben, als er ein Zuspiel von Florian Klein nicht verwerten konnte. Nach dem 1:0 der Gastgeber kam Süderelbe besser ins Spiel und glich sogar aus – doch Schiedsrichter Stephan Timm hatte etwas dagegen. Nach einem Fehler von Sebastian Spiewak war der Ball über Umwege bei FCS-Stürmer Tarik Cosgun gelandet, der die Kugel unter die Latte und damit auch über die Linie drosch. Einziger Makel: Er stand dabei nach Einschätzung Timms im Abseits. Der Treffer zählte also nicht und stattdessen „klingelte“ es vorm Pausenpfiff erneut auf der anderen Seite: Süderelbes Schlussmann Yalcin Ceylani eilte aus seinem Tor, um zu klären, kam aber gegen Sousa den einen entscheidenden Schritt zu spät und musste mit ansehen, wie der SVCN-Stürmer den Ball eroberte, an ihm vorbeizog und zum 2:0 einschob (45.+1). Zuvor hatte Sousa mit einem Heber über Ceylani – aber eben auch über das Tor hinweg – Pech gehabt (45.).


Der Star des Tages in vier Akten: Durchgesetzt...


...davongelaufen


...getunnelt


...und gejubelt. Fotos: Hanno Bode.

Das aber wollte „Adi“ offenbar nicht auf sich sitzen lassen und so fand die Sousa-Show im zweiten Durchgang ihre Fortsetzung. Zehn Minuten waren absolviert, als Florian Rogge seine Teamkollegen bediente. Sousa steuerte aufs Gehäuse der Gäste zu und versuchte es, wie schon vorm Seitenwechsel, erneut mit einem Heber. Der Ball flog über Ceylani hinweg, aber anders als im ersten Durchgang diesmal nicht übers, sondern ins Tor – 3:0 (55.). Spätestens jetzt war die Messe gelesen. Für den FC Süderelbe aber sollte es noch schlimmer kommen: Nach 62 Minuten vertändelte Martin Sobczyk kurz vor dem eigenen Sechzehner den Ball, musste anschließend Collins Folarin ziehen lassen und konnte nicht mehr eingreifen, als dieser das Spielgerät an Ceylani vorbei zum 4:0 im Netz versenkte. Kurz darauf war Sousa wieder dran – diesmal allerdings traf er nach einem Rogge-Anspiel nur das Außennetz (71.).

So blieb der nächste Torerfolg der Partie den Gästen aus Hamburgs Süden vorbehalten: Cosgun, der ansonsten blass blieb, steckte die Kugel am SVCN-Strafraum schön zu Max Hartmann durch, der Curslack-Keeper Gianluca Babuschkin bezwang (85.). Die Hausherren aber antworteten postwendend. Und wieder stand dabei, wie sollte es auch anders sein, Adrian Sousa im Mittelpunkt. Zum wiederholten Male tauchte er gefährlich vorm FCS-Kasten auf. Sousa hätte sich im Duell mit Ceylani die Ecke quasi aussuchen können, doch der Stürmer schloss diesmal nicht selbst ab, sondern legte quer auf Florian Rogge. Der wiederum hatte keine Mühe, das runde Leder am ausgespielten Ceylani vorbei zum 5:1-Endstand im Netz unterzubringen. Spätestens da wussten FCS-Coach Markus Walek und seine Schützlinge, dass sie einen schwarzen Samstag erwischt hatten. Dass anschließend auch der SVCN in Person von Marco Wyrwinski und Matthias Wulff noch eine Niederlage – erinnern wir uns: die im Kampf mit der Technik – erlitt, war aus Sicht der Gäste da nur noch nebensächlich...


Stimmen:

Markus Walek (Trainer FC Süderelbe):
Glückwunsch an Curslack. Das habt ihr sehr ordentlich gemacht. Wir haben die ersten 20 Minuten gar nicht ins Spiel gefunden und haben den Gegner quasi auch ein bisschen zum Führungstreffer eingeladen. Ich glaube, wir waren heute im Großen und Ganzen im Kollektiv extrem schlecht. Wir haben gegen den Ball schlecht verteidigt und es Curslack mehr oder weniger einfach gemacht. Dennoch hat unser Gegner ein gutes Spiel gemacht, das ordentlich runter gespielt. Das war für die ein Traum-Tag. Und wir haben geträumt.

Torsten Henke (Trainer SV Curslack-Neuengamme):
Ich bin schon länger dabei, aber mir fällt im Moment spontan nicht ein, wann es das letzte Spiel gegeben hat, wo es tatsächlich mal so war, dass es wie heute beim 3:0 ziemlich durch war zu unseren Gunsten. Wir haben das ordentlich gemacht, haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Wir haben ja vorne zum Glück einen, der das ein bisschen kann. Das hat Adrian gut gemacht. Wir hatten eine gute Anfangsphase, haben aber nach einer halben Stunde eine Phase, in der wir nicht gut waren und uns selbst ein paar Schwierigkeiten gemacht haben. In der Situation haben wir Glück, das wir uns nicht den Ausgleich einfangen. Dann machen wir mit dem Halbzeitpfiff das 2:0 und nach der Pause haben wir das souverän und ordentlich runter gespielt. Nach dem 3:0 und 4:0 gab es hinten die eine oder andere Nachlässigkeit, die mich als Trainer ärgert. Auch das Gegentor ärgert mich. Es war allerdings schön, dass wir darauf mit dem 5:1 noch einmal eine Antwort gegeben haben. Wir freuen uns insgesamt sehr über den Sieg.


Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1949): 7 Spiele: 3 Siege – 3 Remis – 1 Niederlage, 16:10 Tore

2014/15: 1:1 / 1:3 Oberliga Hamburg
2015/16: 1:1 / 1:1 Oberliga Hamburg
2016/17: 4:2 / 3:1 Oberliga Hamburg
2017/18: 5:1 / --- Oberliga Hamburg


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