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07.10.2017
Nach der Kür kommt die Pflicht von Andreas Killat




vs.


SV Curslack-Neuengamme – SC V/W 04 Billstedt 2:1 (1:1)

SV Curslack-Neuengamme: Babuschkin – Brudler, Spiewak, Papke, Yücel (46. Folarin) – Rogge, Radic (62. Bober) – Witmütz, Landau (67. Beldzik), Wilhelm – Sousa
SC V/W 04 Billstedt: Wiegand – Gökmen (83. Zazai), Bieber (57. Sampaney), Hamdan, Collet – Al – Karaca, Ahmadi (74. Ziskin), Martins Fernandes – Kunkel, Tüysüz
Tore: 1:0 Sousa (27.), 1:1 Tüysüz (45.), 2:1 Sousa (58.)
Rote Karte: Papke (63.), grobes Foul
Gelb-Rot: Tüysüz (90.+7), Foul/Meckern
Schiedsrichter: Martin Ghafury (HSV Barmbek-Uhlenhorst): Überfordert! Nahm sich unheimlich wichtig und machte doch fast alles falsch. Insbesondere die Rote Karte war ein Witz, während er die Tätlichkeit von Tüysüz nach der Gelb-Roten Karte ignorierte.
Beste Spieler: Brudler, Witmütz, Sousa – Martins Fernandes, Collet
Zuschauer: 117

Am Dienstag noch vor „ausverkauftem Haus“ (gut 700 Zuschauer) gegen den Tabellenführer Dassendorf im Pokal und heute (bei trostlosem Wetter und magerer Kulisse) nun gegen den noch sieglosen Drittletzten Billstedt. „Das ist vor allem eine Einstellungssache“, machte Curslacks Coach Torsten Henke schon vor dem Anpfiff klar. „Die Gefahr, dass man das als Spieler im Unterbewusstsein schon als gewonnen abgehakt hat, ist groß. Egal, wieviel man als Trainer darüber redet“.

Die kraftraubende Pokalpartie vor vier Tagen steckte den Hausherren dabei sichtlich noch in den Knochen. Die Anfangsviertelstunde war gekennzeichnet von schleppendem Spielaufbau und unnötigen Ballverlusten. Doch Wacker konnte die Gunst des Augenblicks nicht für sich nutzen, spielte zwar ganz ordentlich mit, strahlte jedoch Null Torgefahr aus. Nachdem sich die Vierländer ab Minute Zwanzig besser sortiert hatten, wurde es sofort gefährlich: Adrian Sousa legte (nach einem Patzer von Adam Hamdan) für den heute sehr starken Mark Brudler auf, doch dessen Schuss aus sieben Metern parierte Keeper Tim Wiegand glänzend (21.). Andersherum lief es hingegen deutlich ertragreicher: Brudler mit einer Traum-Flanke aus dem rechten Halbfeld auf den zweiten Pfosten, wo Sousa „auf Tauchstation“ ging und via Flugkopfball herrlich zum 1:0 traf (27.).

Danach ergaben sich für Sousa, der schon am Torhüter vorbei war, aber an Jan Collet auf der Linie scheiterte (39.), und Stjepan Radic mit einem Fernschuss (43.) beste Gelegenheiten zum Ausbau der Führung. Doch „hinten links“ haben die „Blauen“ diese Saison immer wieder Probleme. Heute durfte dort Simon Yücel ran, zeigte aber keine oberligataugliche Leistung. Immer wieder sprintete Martins Fernandes an ihm vorbei und sorgte für große Gefahr im Strafraum der Gastgeber. Nur Goalie Gianluca Babuschkin (32.) und Brudler, der den einschussbereiten Oliver Kunkel noch das Leder vom Fuß nehmen konnte (44.), war es zu verdanken, dass der Ausgleich nicht schon früher fiel. Aber dann war es doch soweit: Diesmal zog Kunkel an Yücel vorbei, legte quer in die Mitte und Onur Tüysüz machte aus kurzer Distanz das 1:1 (45.).

Nach der Pause reagierte Henke, nahm Yücel vom Feld, stellte Wilhelm auf die Linksverteidigerposition und brachte dafür Collins Folarin. Bitter für die Gäste: Nach einem normalen Luftduell mit Folarin kam Julian Bieber bei der Landung unglücklich auf und verdrehte sich heftig das Knie (56., erste Diagnose: Außenband gerissen). Der ärmste wurde unter starken Schmerzen (und laut schreiend) mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. HAFO wünscht gute Besserung!

Für ihn kam Sampaney auf’s Feld – und hatte einen denkbar schlechten Einstand. Gleich seine erste Szene geriet zum Desaster: Nach einem harmlosen Querpass vor dem eigenen Strafraum rutschte der neue Mann aus, der dahinter lauernde Sousa sagte „Danke“ und traf aus 14 Metern zum 2:1 (58.). Nun hätte es ein ruhiger Nachmittag für die „Blauen“ werden können, doch Schiedsrichter Martin Ghafury (BU) hatte etwas dagegen. Nach einer „normalen“ seitlichen Grätsche von Patrik Papke, der heute als Innenverteidiger für den rotgesperrten Marvin Schalitz agierte, am Mittelkreis (!) an Tüysüz zog der Referee glatt „Rot“ aus der Hosentasche (63.). Eine unfassbare Entscheidung, die mächtig Hektik ins Spiel brachte.

Die Gäste witterten in Überzahl ihre Chance, doch beim strömenden Regen wollte nicht viel gelingen. Die beste Szene hatte Collet, der mit einem Schuss aus acht Metern an Babuschkin scheiterte (65.). Ansonsten war es vor allem viel Kampf und Krampf mit vielen, vielen Fouls und Unterbrechungen (die am Ende zu acht Minuten Nachspielzeit führten). Auch Curslack bekleckerte sich nicht mit Ruhm, ließ viele Kontergelegenheiten ungenutzt (vor allem, weil die Kraft fehlte). So hätte Sousa schon alles klar machen können, blieb aber nach feiner Vorarbeit von Tom Bober an Wiegand hängen (90.+4).

So wäre im Gegenzug fast noch der Ausgleich gefallen, als Karaca an „Babu“ scheiterte, der den Ball mit einem Reflex mit einer Faust über die Latte zur Ecke klärte (90.+5). Durchatmen bei Henke & Co., die dann noch die Tätlichkeit von Tüysüz an Babuschkin (Kopfnuss) mit ansehen mussten (90.+8). Vorher hatte der Vorwärts-Stürmer wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte gesehen, legte sich dann aber noch mit dem Curslacker Keeper an, statt das Feld zu verlassen. Alle hatten die Szene gesehen – nur der Schiedsrichter nicht. Danach war Schluss – und die Hausherren hatten ihre „Pflicht“ erfüllt. Nun kommt wieder die „Kür“, am Sonntag an der Kreuzkirche bei Teutonia.

Stimmen:

Aydin Taneli (Trainer SC V/W 04 Billstedt):
Für uns geht es um’s Überleben und wir wollten hier unbedingt Punkte mitnehmen. Und das war heute auch möglich. Insbesondere zu Beginn haben wir guten Fußball gespielt. Die zweite Halbzeit war dann sehr hektisch. Leider haben wir es trotz Überzahl nicht geschafft, den Ausgleich zu erzielen. Für mich ein unverdienter Sieg für Curslack. Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel gucken.

Torsten Henke (Trainer SV Curslack-Neuengamme):
Ich denke, wir haben das Spiel verdient gewonnen. Auch wenn wir immer wieder dazu beigetragen haben, Billstedt ins Spiel zu bringen. Das war aber auch eine ereignisreiche Woche mit Sonntag Pinneberg, Dienstag Dassendorf und heute Billstedt. Die Nachwirkungen hat man heute deutlich gesehen. Insbesondere zum Ende hin hatten wir viele einfache Ballverluste und einige waren stehend KO. Nach dem 1:0 müssen wir das Spiel entscheiden und das 2:0 machen, bekommen aber den Ausgleich. Aber mit unserer individuellen Qualität im Sturm gehen wir wieder in Führung und eigentlich sah alles gut für uns aus. Aber nach dem sehr fragwürdigen Platzverweis wurde es sehr hektisch. Gerade Papke als Führungsspieler hat uns da sehr gefehlt. In Unterzahl wollten wir 4-4-1 spielen, aber das hat eine Viertelstunde gedauert, bis die Mannschaft das begriffen hat. Insgesamt haben wir es aber ganz gut verteidigt, haben aber sehr fahrlässig die Konterchancen liegen gelassen. Das war kein gutes Fußballspiel heute, aber ein wichtiger Sieg. So bleiben wir im oberen Drittel dabei. Leider muss ich auch noch etwas zum Schiedsrichter sagen, was ich sonst nicht tue: Das war wirklich grausam. Er war heute der wichtigste Mann auf dem Feld – und das sollte eigentlich nicht so sein. Das war nicht oberligatauglich.


Statistik:
Punktspielstatistik aus Sicht des Gastgebers (seit 1990): 13 Spiele, 5 Siege, 2 Remis, 6 Niederlagen, 24:28 Tore

1990/91: 5:4 / 0:3 Landesliga Hansa (FSG Vierlande)
1991/92: 1:2 / 1:3 Landesliga Hansa (FSG Vierlande)
1993/94: 1:2 / 1:5 Landesliga Hansa
2005/06: 5:1 / 0:1 Landesliga Hansa
2008/09: 2:2 / 2:2 Oberliga Hamburg
2011/12: 2:1 / 2:1 Oberliga Hamburg
2017/18: 2:1 / --- Oberliga Hamburg


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