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29.10.2017
Landesliga Hammonia: Stürmischer Vormittag an der Brucknerstraße von Andreas Killat


präsentiert:


vs.


USC Paloma – Inter Hamburg 6:0 (2:0)

USC Paloma: Voß – Marx, Krause, Dreyer, Wallner – Iwosa (76. Azadeh), Merkle – Mandelkau (74. Both), Ulaga (74. Istrefi), Madadi – Bein
Inter Hamburg: Alves Lopes – Filipe Dias (76. Improta), Sambou, Mensah, Ulug – Bayrak – Oruc (84. Dursun), Bahtiyar, Gyapon (46. Ikponmwonsa) – Aydin, Pezerovic
Tore: 1:0 Dreyer (2.), 2:0 Marx (44.), 3:0 Krause (54.), 4:0/5:0 Bein (67./68.), 6:0 Both (81.)
Gelb-Rot: Bayrak (85., wdh. Foulspiel)
Schiedsrichter: Benjamin Stello (SC Egenbüttel): Hatte wenig zu tun und leitete die Partie dementsprechend unauffällig.
Beste Spieler: Ulaga, Mandelkau, Madadi – Keiner
Zuschauer: 77

Frust statt „goldener Oktober“. Liga-Manager Carsten Gerdey fand in der Stadionzeitung nach zuletzt drei sieglosen Partien (0-2-1) ungewohnt deutliche Worte: „Zufriedenheit, Überheblichkeit, Nachlässigkeit – das muss abgestellt werden“. Und auch USC-Coach Steffen Harms stellte klar: „Nach den letzten Wochen waren wir alle sehr enttäuscht. Da hat es im Training auch ordentlich gescheppert und es hat dabei unseren Kapitän Torsten Hartung mit einem Schleudertrauma erwischt. Alle waren sehr engagiert und deswegen ist mir heute nicht bange“.

Da hatte der Ex-Stürmer (u.a. Cordi, Altona, Sperber) tatsächlich genau das richtige „Feeling“. Denn bei stürmischen Orkanwinden (aber trocken und sonnig) zeigte sein Team zwar keine Gala-Vorstellung, kam gegen schwache Gäste aber dennoch zu einem klaren Erfolg. Vor allem die Inter-Defensive begünstigte gleich mehrere Torerfolge der Hausherren. Los ging es schon nach 100 Sekunden: Freistoß Dominic Ulaga aus 35 Metern halblinker Position in den Fünfmeterraum, dort schlafen Keeper Alves Lopes und die Innenverteidigung gleichermaßen und Jannik Dreyer darf ungehindert einköpfen (2.).

Mit der Führung und dem Wind im Rücken zogen sich die Gastgeber jedoch erstmal zurück und brachten bis zur Halbzeit kaum noch eine gelungene Offensivaktion zu Stande. Die Verunsicherung nach den mageren Ergebnissen der Vorwochen war den „Tauben“ dabei deutlich anzumerken (und das Motto lautete: Bloß nix riskieren). Inter spielte nun ganz gefällig mit, doch spätestens am Strafraum war es vorbei mit der Herrlichkeit. Bis auf einen Schussversuch von Idrissa Sambou (40.) erlebte Torhüter Sebastian Voß einen ruhigen Vormittag. Mit der zweiten Chance dann das zweite Tor: Christian Merkle mit einem 50-Meter-Sahnepass aus der eigenen Abwehr in die Spitze zu Maxym Marx, der sich leicht und locker gegen Obed Gyapon durchsetzen und im zweiten Versuch gegen Alves Lopes einnetzen konnte (44.). Sowas nennt man wohl gnadenlose Effektivität.

Nach dem Wiederanpfiff weiter „Mittagspause“ für die Inter-Abwehr: Ecke Ulaga, Kopfball Max Krause aus zwei (!) Metern zum 3:0 (54.). Weit und breit kein Innenverteidiger oder Torwart zu sehen… Die Gäste ergaben sich nun in ihr Schicksal und die wenigen Chancen, die sie hatten, wurden kläglich vergeben (zweimal Emrah Oruc: 57./59.). Dafür leistete die Defensive weiter tatkräftige Unterstützung für den USC-Sturm.

„Wenn ich schon verunsichert bin, dann kann ich auch mal einen Ball rausbolzen“, beklagte sich Mitteregger über seine viel zu sorglose Abwehr (allen voran Idrissa Sambou, der gleich mehrfach patzte). So aber war es das perfekte „Aufbautraining“ für den zuletzt formschwachen Tom Bein (auch heute eine Stunde lang völlig wirkungslos), der binnen 100 Sekunden zwei Treffer erzielen konnte: Erst mit einem feinen Lupfer (67.), dann nach toller Vorarbeit von Mandelkau und Madadi, der am kurzen Pfosten Keeper Alves Lopes austanzte und dann quer legte, aus drei Metern ins verlassene Tor (68.).

Madadi (72.), Leo Istrefi (75.) und Bein (78.) vergaben weitere gute Chancen gegen nun völlig auseinanderbrechende Gäste, die froh sein konnten, „nur noch“ das 6:0 kassiert zu haben: Nach einem weiteren schlimmen Fehler von Sambou bediente Bein auf rechts Istrefi, der direkt quer in die Mitte zu David Both weiterleitete, der die Kugel im Fallen „gemeinsam“ mit Sambou über die Linie beförderte (81.).

Nächste Woche steigt dann am Sachsenweg gegen Niendorf II der Kampf um die Herbstmeisterschaft. Dafür war das heute genau die richtige Einstimmung (und Einstellung).


Stimmen:

Dennis Mitteregger (Trainer Inter Hamburg):
Was soll man nach einem 6:0 sagen? Mir geht es dabei in erster Linie um die zweite Halbzeit. Das war desaströs, da schäme ich mich für. Das kann ich mir wirklich nicht erklären. Unvermögen, Einstellungsprobleme, Mentalität, Frustrationstoleranz…da lag vieles im Argen. Die erste Hälfte war in Ordnung, auch wenn wir vor dem Anpfiff eine schlimme Nachricht (familiäre Angelegenheit) bekommen haben. Vielleicht waren wir auch deshalb ein bisschen von der Rolle. Nach dem frühen Gegentor sind wir ganz gut ins Spiel gekommen und waren auf Augenhöhe mit Paloma. Doch statt des durchaus möglichen Ausgleichs kriegen wir mit dem Halbzeitpfiff den zweiten Gegentreffer. Danach haben wir dem Gegner mehrfach den Ball in die Füße gespielt und so die weiteren Tore kassiert. Wir wollen halt immer schön Fußball spielen und Spaß haben, hinten reinstellen liegt uns nicht. Das ist manchmal auch fehlende Cleverness.

Steffen Harms (Trainer USC Paloma):
Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen. Uns tat vor allem das Standard-Tor unglaublich gut. Das macht ein Spiel viel einfacher, wenn man so positiv startet. Wir haben gut dagegen gehalten und die Tore fielen zum richtigen Zeitpunkt. Im großen und ganzen sind wir zufrieden, so wie wir das bis zum Ende durchgezogen haben. Nur nach dem 3:0 hatten wir eine schwache Phase, da hätten wir Inter fast nochmal ins Spiel zurückkommen lassen. Das Ergebnis tut uns im Moment richtig richtig gut. Erfreulich vor allem, dass sich der ein oder andere Spieler heute freischwimmen konnte. Ich hoffe, dass das die Blockade gelöst hat und wir daraus für die nächsten Spiele etwas mitnehmen können.

Statistik:
Gesamt-Punktspielstatistik aus Sicht des Gastgebers (seit 2008): 1 Spiel, 1 Sieg, 0 Remis, 0 Niederlagen, 6:0 Tore

2017/18: 6:0 / --- Landesliga Hammonia

Historie:
Der Verein Inter Hamburg wurde erst 2008 gegründet und gilt dabei als „Nachfolge-Klub“ von Örnek Türkspor (die kurz vor der Saison 2007/08 ihren Klub zurückgezogen/aufgelöst hatten).

Inter nimmt seit der Saison 2008/09 am Spielbetrieb teil, hat sich schnell von der Kreisklasse bis zur Landesliga hochgearbeitet und kommt in seiner aktuell zehnten Saison (inkl. heute) auf 282 Punktspiele (166 Siege, 33 Remis, 83 Niederlagen).


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