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06.05.2018
Landesliga Hammonia: Schützenfest an der Brucknerstraße von Andreas Killat


präsentiert:


vs.


USC Paloma – VfL Pinneberg II 9:0 (5:0)

USC Paloma: Köhler – Marx, Krause, Hartung, Wallner – Iwosa (79. Merkle), Madadi – Ulaga, Ebongo (60. Schröder), Schiemann (60. Mandelkau) – Bein
VfL Pinneberg II: Rakus – Bilgin, Düsing, Huschka, Garcia – Clausen, Jania (72. Jasari) – Jau, Yumut, Saliev (46. Xhelili) – Frost (58. Caldwell)
Tore: 1:0 Marx (2.), 2:0/3:0 Ulaga (3./14.), 4:0 Hartung (16.), 5:0/6:0/7:0/8:0/9:0 Bein (39., FE/53., FE/59./84., FE/87.)
Rote Karte: Madadi (64.,Tätlichkeit), Yumut (64.,Tätlichkeit)
Schiedsrichter: Jonathan Spindler (TSV Glinde): Lag mit 95% seiner Entscheidungen richtig. Nur die Rote Karte für Yumut für einen harmlosen Schubser war zu hart.
Beste Spieler: Schiemann, Ulaga, Marx, Bein – Rakus
Zuschauer: 58 (davon 20 Arminia-Bielefeld-Fans vom TuS Bracke)

Keine Frage: Die Enttäuschung bei den „Tauben“ ist groß. Denn schon vor der heutigen Partie war klar, dass selbst drei Siege in den restlichen Begegnungen nicht mehr zur Meisterschaft (und damit zum angestrebten Aufstieg in die Oberliga) reichen. Dabei hatte man vor der Saison extra die Staffel von Hansa auf Hammonia gewechselt (und auf attraktive Derbys wie gegen Bramfeld oder Meiendorf verzichtet), um es wie 2013/14 zu machen. Doch der Plan ging nicht auf. Neben einigen unnötigen Niederlagen gegen deutlich schwächere Teams (Sternschanze, SCALA, Elmshorn) waren es vor allem immer wieder unerklärliche Leistungseinbrüche nach zum Teil klarer Führung, die zu bitteren Punktverlusten führten. Allein in den letzten Wochen wurden so neun (!) Punkte verschenkt:

25.03. bei HEBC: 2:0 geführt, Endstand 2:2
08.04. gegen Tornesch: 3:0 (!) geführt, Endstand 3:3
22.04. gegen HR: 1:0 geführt, 2:3 verloren
27.04. in Elmshorn: 2:1 geführt, Endstand 2:2

Auch im Hinspiel an der Fahltsweide führte der USC übrigens bis in die Nachspielzeit mit 2:1 und kassierte noch den Ausgleich. Nun bleibt den Barmbekern nur noch die (sehr geringe) Hoffnung auf die Vizemeisterschaft. Doch selbst, wenn dies Unterfangen gelingen sollte (hierzu dürfte HR nur noch maximal vier Zähler holen - und man selbst muss alle drei Partien gewinnen), ist ein Aufstieg sehr unwahrscheinlich. Denn dazu müsste entweder Altona durch Lizenzentzüge in der Liga bleiben, oder Teutonia (sofern sie überhaupt die Zulassung erhalten) den Sprung in die Regionalliga schaffen.

„Wir haben vor allem spielerisch eine gute Mannschaft“, erklärte USC-Coach Steffen Harms und machte damit indirekt deutlich: Wenn es mal nicht so läuft, fehlen die Typen, die dagegen halten. „Zur Qualität eines Topteams gehört es, in den entscheidenden Situationen die Nerven zu behalten. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir da noch einen Schritt brauchen. Insofern sind wir wohl zu Recht hinten runtergefallen“, analysierte Harms den „Sturz“ auf Platz 4.

Immerhin: Heute zeigten die „Tauben“ trotz großer Hitze eine engagierte Leistung. Allerdings gegen sehr schwache Pinneberger, die den Abstieg offensichtlich bereits vor dem Anpfiff als besiegelt ansahen und sich völlig willen- und wehrlos präsentierten. Bis auf die allererste Aktion des Spiels, wo Artur Frost nach 20 Sekunden völlig frei vor USC-Keeper Jonas Köhler auftauchte und überhastet abzog (statt mit Tempo an ihm vorbeizuziehen), spielte sich das Geschehen im ersten Durchgang zu 99% in der Hälfte der Gäste ab, die teilweise minutenlang (!) nicht über die Mittellinie kamen. Die rd. 20 Fans von Arminia Bielefeld, die mit einem Bus angereist kamen, ab 9.30 Uhr im Vereinsheim ein Frühstück genossen und nach dem Spiel weiter zum Millerntor zogen, dürften sich verwundert die Augen gerieben haben: Das soll ein Landesliga-Duell sein? Über weite Strecken sah es eher wie Landesliga gegen Kreisklasse aus.

Hätte Paloma auch nur jede zweite Hundertprozentige genutzt – es hätte schon zur Halbzeit zweistellig stehen können, nein, eigentlich sogar MÜSSEN. Neben einigen zu überhastet vergebenen Chancen konnten sich die Gäste dabei vor allem bei ihrem Keeper Felix Rakus bedanken, der alles hielt, was er nur halten konnte. So scheiterten Tom Bein (9./26.), Dominic Ulaga (11./38.), Max Krause (12.) und Denny Schiemann (30.) jeweils am Pinneberger Goalie. Außerdem setzte „Kiko“ Ebongo völlig freistehend einen Schlenzer neben das Gehäuse (32.) und Torsten Hartung traf nur den Pfosten (37.). Haben Sie mitgezählt, liebe Leser? Das waren acht dicke (!) Gelegenheiten in einer halben Stunde. Ach ja – Tore gab es natürlich auch noch:

Maxym Marx aus neun Metern zum 1:0 (2.). Anstoß Pinneberg, Ballverlust, Ulaga eiskalt, 2:0 (3.). Dazwischen lagen keine 20 Sekunden. Nach drei, vier ausgelassenen Möglichkeiten (s.o.) folgte der nächste Doppelschlag: Ulaga mit einem sehenswerten Treffer aus 20 Metern satt in den Giebel (14.) und nach einer Ecke von Schiemann das 4:0 durch Hartung (16.). Danach begann die „Elfmeter-Party“ (allesamt berechtigt!) von Tom Bein, der alle drei Strafstöße unten links reinzimmerte (39./53./84.). Aber auch zwei Treffer aus dem Spiel gelangen dem 24jährigen, der damit einen Fünferpack schnürte! Nach feiner Vorarbeit von Ulaga hielt Bein seinen Fuß rein (kleines Wortspiel, 59.) und schließlich trocken aus sieben Metern zum 9:0-Endstand (87.). Wahnsinn.

Völlig unnötig (aber mehr als berechtigt!) zwischendurch die Rote Karte für Youcef Madadi, der beim Stand von 7:0 nach einem harmlosen Foul absichtlich auf seinen am Boden liegenden Gegenspieler drauftrat (64.). „Das war völlig unnötig, das weiß er auch selbst und hat sich eben in der Kabine schon entschuldigt“, berichtete Harms. Pinnebergs Okan Yumut leistete sich im anschließenden Tumult (wilde Spielertraube) einen eher „kleinen“ Schubser und bekam ebenfalls Rot.

Stimmen:

Patrick Bethke (Trainer VfL Pinneberg II):
Nach den beiden unnötigen Niederlagen gegen Sternschanze und Tesla war es sehr schwierig, die Truppe nochmal aufzubauen. Außerdem fehlten uns vier absolute Leistungsträger, die erheblich mehr Qualität in die Mannschaft bringen. Trotzdem dürfen wir uns hier nicht so abschlachten lassen. Das war schon Verweigerung und ich war zur Halbzeit sehr sehr laut in der Kabine. Und das an meinem Hochzeitstag. Man macht und tut und kämpft bis zum Schluss als Trainer – und wird dann einfach von der Mannschaft im Stich gelassen. Am meisten tut mir heute unser Torwart Felix Rakus leid, der hat so viele Bälle gehalten und kriegt trotzdem neun Stück. Eigentlich wollten wir die Saison vernünftig zu Ende bringen, aber damit haben wir heute definitiv nicht angefangen.

Steffen Harms (Trainer USC Paloma):
Für uns war es wichtig, heute eine Reaktion auf die letzten Wochen zu zeigen und bis zum Schluss durchzuziehen. Bis auf die Schrecksekunde zu Beginn haben wir sehr schnell die Spielkontrolle bekommen und waren selbst über die Passivität der Pinneberger überrascht. Das haben wir für viele gute Torchancen nutzen können. Natürlich wünscht man sich da noch etwas mehr Zielstrebigkeit im Abschluss, vor allem in der ersten Halbzeit. Aber bei neun Toren kann man nicht groß meckern, alles in Ordnung.

Statistik:
Gesamt-Punktspielstatistik aus Sicht des Gastgebers (seit 1909): 20 Spiele, 5 Siege, 7 Remis, 8 Niederlagen, 29:28 Tore

2004/05: 2:0 / 1:1 Verbandsliga Hamburg (VfL Pinneberg I)
2005/06: 1:1 / 2:2 Verbandsliga Hamburg (VfL Pinneberg I)
2006/07: 1:1 / 1:1 Hamburg-Liga (VfL Pinneberg I)
2007/08: 3:0 / 1:2 Hamburg-Liga (VfL Pinneberg I)
2011/12: 0:2 / 0:3 Oberliga Hamburg (VfL Pinneberg I)
2012/13: 0:1 / 0:1 Oberliga Hamburg (VfL Pinneberg I)
2013/14: 2:1 / 2:2 Landesliga Hammonia (VfL Pinneberg II)
2014/15: 2:0 / 0:4 Oberliga Hamburg (VfL Pinneberg I)
2015/16: 0:2 / 0:2 Oberliga Hamburg (VfL Pinneberg I)
2017/18: 9:0 / 2:2 Landesliga Hammonia (VfL Pinneberg II)


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