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07.08.2018
Pokal: Große Hitze, kleine Leistung von Andreas Killat




3. Pokal-Runde


vs.


Hamm United FC – TuS Dassendorf 1:2 (0:0)

Hamm United FC: Graudenz – Kauth, Pietruschka, Simon (67. Seifert), Weber – Rahn – Landau, Kamalow, Schirosi, Patrin – Ayim (67. Gruhle)
TuS Dassendorf: Gruhne – Warmbier, Karikari, Lenz – Büchler, Aust, Louca (59. Kurczynski), Dittrich (82. Carolus) – Hinze (65. Saqib), Möller - Maggio
Tore: 0:1/0:2 Maggio (49./59.), 1:2 Rahn (82.)
Gelb-Rot: Möller (77.), Pietruschka (83.), beide w/wdh. Foulspiel
Schiedsrichter: Daniel Gawron (TuS Osdorf): Pfiff eher mal einen Freistoß für den Favoriten. Warum das reguläre 3:0 durch Möller (63.) nicht zählte, bleibt sein Geheimnis.
Beste Spieler: Graudenz, Rahn, Kamalow – Maggio, Karikari, Büchler
Zuschauer: ca. 300

Viel Rauch um Nichts – so lautet der Titel eines berühmten Kinofilms von 1978. Die Rollen von Cheech und Chong nahmen im HFV-Ansetzungskrimi wahlweise HUFC-Präsident Jörn Heinemann und Dassendorfs Sportchef Jan Schönteich ein (und auch Thorsten Picker vom HFV „spielte“ da irgendwie mit). Hamm United hätte nämlich gerne am morgigen Mittwoch gespielt – und angeblich war auch alles so vereinbart. Heinemann: „Aber dann hat Herr Schönteich plötzlich seine Zusage zurückgezogen und der HFV hat das Spiel ohne Rücksprache mit uns einfach am Dienstag angesetzt“. Diese Version streitet Schönteich jedoch vehement ab („Bis Montagmittag hat es HUFC nicht hinbekommen, das Spiel bei fussball.de für Mittwoch ansetzen zu lassen. Da hatten wir aber schon die Anreise unseres Trainers aus Köln organisiert“). Wie immer es auch genau gewesen sein mag – das lässt sich als Außenstehender, der von beiden Parteien unterschiedliche Versionen aufgetischt bekommt, nicht beurteilen. Fakt ist: Es wurde am heutigen Dienstag gespielt und den Hausherren fehlten so zwei Stammspieler (Yücel, Schwarck), die vorher extra ihre Schicht so gelegt hatten, dass sie am Mittwoch zur Verfügung stehen.

Die Partie selbst litt unter der großen Hitze (37 Grad), beide Teams bekamen nur selten Tempo in ihre Aktionen. Die Gastgeber igelten sich gegen den haushohen Favoriten lange hinten ein, womit Dassendorf merkliche Probleme hatte. „Da bin ich ja mal gespannt, was ihr Journalisten über die erste Hälfte schreibt“, flachsten die als Zuschauer anwesenden Condor-Urgesteine Christian Woike und Matthias Bub. Voila: In einer fast ereignislosen ersten Halbzeit gab es nur jeweils eine „aufregende“ Szene: Nach Zuspiel von Raffael Kamalow traf Christian Ayim den Ball nicht richtig (8.) und auf der Gegenseite steckte Sven Möller (nach einem bösen Patzer von Dimitri Patrin) das Leder schön auf Mattia Maggio durch, der aber aus sechs Metern an Keeper Graudenz scheiterte (26.). Ansonsten Langeweile pur.

Das änderte sich jedoch nach dem Seitenwechsel, wo die Fans immerhin drei Tore und zwei Hinausstellungen zu sehen bekamen. Den Beginn machte Maggio, der nach feinem Zuspiel von Mark Hinze aus 14 Metern zum 0:1 in den Giebel traf (49.). Und der Ex-Profi legte noch einen oben drauf und versenkte aus 16 Metern die Kugel zentral im Tor (59.). Hier machte der ansonsten erneut starke Keeper Graudenz keine ganz so glückliche Figur. Und eigentlich hätte es kurz danach sogar 3:0 gestanden, doch der Freistoßtreffer von Möller aus 23 Metern wurde vom SR-Gespann wegen angeblichen Abseits (?) nicht gegeben.

Aber auch mit dem 2:0 im Rücken konnte der Meister gut leben und verwaltete das Spiel im Sparflammen-Modus. Bis plötzlich Möller nach einem Foul an Kamalow mit Gelb-Rot vom Platz musste (77.). Jetzt erwachten die Lebensgeister bei den „Geächteten“ und die Ostermann-Elf wirkte lange nicht mehr so souverän. Nun war es endlich ein typischer Pokalfight. Der „Underdog“ warf alles nach vorne, die Zuschauer gingen mit, Hektik kam auf – so soll es doch sein! Kamalow mit einem wunderbaren „Diago-Pass“ hinüber auf die linke Seite, wo sich Patrin durchsetzt und den am Fünfmetereck lauernden Stephan Rahn bedient. Die lebende Vicky-Legende (1:0 gegen RW Oberhausen im DFB-Pokal) dreht sich um seinen Gegenspieler herum und trifft aus spitzem Winkel zum 1:2 (82.)!

Heureka! Jetzt war Stimmung in der Bude. Und man hatte das Gefühl: HUFC hat das Momentum auf seiner Seite und hier geht (in Überzahl!) noch was. Doch Gefühle können eben auch täuschen. Hamms Innenverteidiger Pietruschka senst nur 60 Sekunden nach dem Anschlusstreffer an der Außenlinie seinen Gegenspieler von hinten um: Ebenfalls Gelb-Rot (83.)! Überzahl „verschenkt“. Die Gastgeber blieben zwar engagiert, konnten sich letztlich aber keine klare Chance zum Ausgleich mehr erarbeiten.

Stimmen:

Elard Ostermann (Trainer TuS Dassendorf):
Wir haben uns von der ersten Minute an schwer getan. Die Einstellung hat zwar gestimmt, aber es gibt eben so Tage, wo es vom Kopf bis zu den Füßen etwas länger dauert. Wir hatten keinen gelernten Stürmer auf dem Platz und von daher wäre es wichtig gewesen, mit mehr Tempo in die Räume zu gehen. Das ist uns aber oft nicht gelungen. Hinten haben wir nicht viel zugelassen, aber man kann es auch souveräner zu Ende spielen. In der hektischen Schlussphase kann immer mal einer reinrutschen, so wie beim 1:2, das aus dem Nichts kam. Der Gegner hat echt gut und tapfer gekämpft.

Sidnei Marschall (Trainer Hamm United FC):
Mit den Umständen der Ansetzung der Partie hatten wir als Trainer und Spieler nichts zu tun. Es ist sehr schade, da mir dadurch heute zwei Spieler gefehlt haben (Yücel, Schwarck), nur weil da ein Trainer (Ostermann) irgendwo aus Köln angeflogen kommt. Unser Ziel war es, vor allem defensiv gut zu stehen und so lange wie möglich die Null zu halten - und das ist uns auch gut gelungen. Die beiden Gegentore waren vermeidbar, echt schade. Ohne die Gelb-Rote Karte direkt nach unserem Anschlusstor hätten wir noch mehr Druck machen können, sehr ärgerlich. Ein so erfahrener Spieler darf da an der Außenlinie nicht so von hinten in die Beine gehen. Aber trotzdem bin ich insgesamt sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Ich brauchte meine Truppe heute auch nicht extra zu motivieren, das war ein Highlight.


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