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25.04.2004
Halstenbek zeigte Moral in Schnelsen von


präsentiert:


Germania Schnelsen – SV Halstenbek-Rellingen 1:2 (0:0)

Germania Schnelsen: Jahnke - Hardekopf - Pfennig (81. Grisse), Möller - Masurat, Rädel, Kuzel, Sternberg, Koch (55. Krohn) - Voss, Hülsebusch (75. Thiessen)
SV Halstenbek-Rellingen: Schultz - Bressem - Stars, Tolkmitt - De Bilio (63. Kranz), Heine, Haye, Bösch, Badermann (85. Grgic) - Jakobs, Schabacker (88. Bashiru)
Tore: 1:0 Hülsebusch (56.), 1:1 Schabacker (68.), 1:2 Stars (79.)
Schiedsrichter: Kruse (St. Georg/Horn)
Zuschauer: 250
Beste Spieler: Jahnke - Stars, Badermann, Schabacker

Sie trommelten, sie sangen, sie feuerten an. So stellt man sich einen Fan-Club vor. Was, einen Fan-Club? In der Verbandsliga? Natürlich haben auch ein paar andere Vereine ihre Fan-Clubs (BU oder Paloma zum Beispiel), doch so einen jungen, wie der von Halstenbek-Rellingen, kann keiner vorweisen. Die C- bis E-Junioren gaben ihrer Mannschaft Rückendeckung und wurden dafür belohnt. Zuerst mit einem 2:1-Erfolg ihrer “Helden”, dann mit der Laola-Welle und abschließend einem Erinnerungsfoto. Die Jungs konnten deswegen dabei sein, da die HR-Mannschaft sie nach Schnelsen eingeladen hatte. Eintritt und Verpflegung wurden übernommen, eine schöne Geste beiderseits.

Schnelsen konnte solche Fans nicht vorweisen, doch man besitzt seit geraumer Zeit einen ganz anderen Vorteil. Germania weiß, dass man nächste Saison auch in der Verbandsliga spielt, Halstenbek noch nicht. Es stellte sich die Motivations- und Verkrampfungsfrage an diesem Nachmittag. Es schien schon so, dass HR motivierter auftrat, doch die damit einhergehende Verkrampfung folgte auf dem Fuss. Es stand viel für die Gäste auf dem Spiel. Nach vorne ging es relativ flott, die Torschüsse sollten die Schnelsener jedoch nicht vor große Probleme stellen. Nur De Bilio (08.) und Jakobs (21, von Pfennig abgeblockt) ließen das Adrenalin ein wenig nach oben schnellen. Schnelsen war offensiv kaum anzufinden, kämpfte allerdings pflichtgemäß und wollte sich keineswegs ohne Gegenwehr geschlagen geben.

Schon nach der Halbzeit sollte sich das ändern. Anders aber, als sich das wohl die Halstenbeker gedacht hatten. Hülsebusch traf zur etwas überraschenden Führung, wobei Germania aus der Halbzeit einen Tick schwungvoller gekommen war. Und was nun, Halstenbek? HEBC gewonnen, Barsbüttel sollte an diesem Nachmittag auch siegen und der ETV spielte zumindest unentschieden. Alles keine tollen Nachrichten für die Truppe von Oliver Berndt. Eine Niederlage würde einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt bedeuten. Also nahmen die Gäste ihr Herz in die Hand und legten noch eine Schippe drauf. Für den Ausgleich durften sich gleich drei Spieler verantwortlich fühlen. Zuerst spielte Jakobs den sprintenden Bösch genial frei, Bösch legte uneigennützig, aber fast zu lasch, für den mitlaufenden Schabacker auf, der mit einer Grätsche schneller als Hardekopf und Möller war und ins leere Tor traf. 120 Sekunden später hätte Heine diesem Treffer noch einen draufsetzen können, aber Jahnke parierte fabelhaft. Gegen den Kopfball von Stars aus sechs Metern, Vorlage kam per Kopf von Schabacker, war Jahnke jedoch machtlos.

Schnelsen drückte nochmals, es blieb aber beim verdienten Auswärtserfolg, der die Chancen auf den Klassenerhalt aus der Sicht von Halstenbek aufrecht erhält. Und auch den Kleinen vom Fan-Club wäre es zu wünschen, wenn sie auch weiterhin ihr Eis von der Mannschaft auf den Verbandsliga-Plätzen dieser Stadt ausgegeben bekommen würden.

Stimmen:

Holger Menzel (Trainer Germania Schnelsen)
Wir waren nicht so aggressiv, wie ich mir das vorgestellt habe. In der Offensive fehlte das letzte Durchsetzungsvermögen. Leider haben wir den Gegner nach der Führung durch individuelle Fehler wieder stark gemacht. Momentan ist es schwierig, die Motivation in der Mannschaft hoch zu halten. Doch wir wollen nicht Siebter in dieser Saison werden, das würde den Verlauf nicht widerspiegeln.

Oliver Berndt (Trainer Halstenbek-Rellingen)
Auch wenn wir verloren hätten, wäre ich noch guten Mutes gewesen. Die Mannschaft hat nach dem Rückstand gute Moral gezeigt und das Spiel noch umgebogen. Wir waren heute die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Es war ein Sieg des größeren Willens. Es bleibt jedoch eng. Wir müssen nächste Woche gegen Quickborn unbedingt siegen.


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