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08.09.2018
Gewackelt, gehalten, gesiegt von Andreas Killat




vs.


TuS Dassendorf – SV Rugenbergen 4:0 (1:0)

TuS Dassendorf: Gruhne – Büchler, Aust (53. Lenz), Carolus – Nägele, Dettmann, Hinze (71. Louca), Kurczynski – Möller, Maggio – von Walsleben-Schied (76. Saqib)
SV Rugenbergen: Waldmann – Gerber, Munzel, Worthmann, Lohrke – Hoppe, Jeong, Rühmann – Scholz (68. Bouveron), Dampha, Haase (80. Zarei)
Tore: 1:0 von Walsleben-Schied (41.), 2:0 Maggio (65.), 3:0 Louca (81.), 4:0 Kurczynski (90.)
Schiedsrichter: Dr. Michael Ehrenfort (TuRa Harksheide): Zu Beginn etwas „überdreht“. Völlig unverständlich, warum er Gästetrainer Bohlen so früh und so schroff (und wofür eigentlich?) mit „Platzverweis“ drohte (7.). Auch TuS-Kapitän Amando Aust schien er auf dem Kieker zu haben. Die zweite Halbzeit dann sehr souverän.
Beste Spieler: Dettmann, Kurczynski – Haase, Dampha
Zuschauer: 174

„Die Trainingswoche war sehr gut und intensiv, das hatte fast schon Punktspielcharakter“, so TuS-Coach Elard Ostermann, „aber so einfach schüttelt man zwei Niederlagen nicht aus den Klamotten. Ich habe schon damit gerechnet, dass wir uns heute schwertun würden“. Und genau so kam es dann auch. Die Gastgeber wirkten in der ersten halben Stunde deutlich verunsichert, was die „frechen“ Gäste für sich zu nutzen wussten.


Ende der „Krise“ in Sicht?!! Elard Ostermann blickt wieder optimistisch in die Zukunft. Foto: Hanno Bode

Trotz großer personeller Probleme (SVR-Coach Thomas Bohlen: „Heute haben uns acht Stammspieler gefehlt: Schulz, Hansen, Tegeler, Düllberg, von Bastian, Beese, Mane, Kordistos“) ging es mutig mit einen 4-3-3 System zu Werke. Insbesondere Sulayman Dampha und Pascal Haase stießen immer wieder gekonnt in die freien Räume der Dassendorfer Dreierkette hinein, doch Zählbares sollte am Ende nicht herausspringen.

Haase aus 14 Metern übers Gehäuse (16.), Sven Worthmann mit einem satten Knaller von der Strafraumgrenze (33.), Dampha über links mit Tempo, aber Keeper Christian Gruhne ist zur Stelle (38.) und schließlich erneut Haase, der auf Gruhne zusteuert, aber im letzten Moment von Amando Aust „getacklet“ wird (40.). Da hätte Aust keine Zehntelsekunde später dran sein dürfen, sonst hätte es unweigerlich Gelb-Rot (für den bereits nur wenige Sekunden zuvor Verwarnten) und Elfmeter gegeben.

Da hatten die Hausherren also das nötige Spielglück, was in den Partien zuvor noch fehlte. Denn wer weiß, wie ein 0:1-Rückstand auf die verunsicherte Elf gewirkt hätte. Doch so schlug eben der eiskalte Meister zu: Nachdem Kristof Kurczynski auf Zuspiel von Marcel von Walsleben-Schied die Hundertprozentige ausgelassen hatte und aus sechs Metern neben das leere Tor zielte (32.), machte es „Schiedi“ aus ganz ähnlicher Distanz besser. Sven Möller hatte Henrik Dettmann perfekt in Szene gesetzt, der ging an der Strafraumgrenze bärenstark durch zwei SVR-Abwehrspieler hindurch und legte traumhaft quer. Da musste der Ex-Profi nur noch den Fuß hinhalten (41.).

Von dieser etwas glücklichen Führung inspiriert, kamen plötzlich ganz andere Dassendorfer aus der Kabine! Selbstbewusst mit breiter Brust, spielbestimmend, um die eigene Stärke wissend – nun war es wieder die TuS, die die ganze Liga letzte Saison fürchtete. Fünf (!) gute Möglichkeiten binnen einer Viertelstunde (2x Maggio, 2x Nägele und Möller) erspielte sich die Ostermann-Elf, bevor endlich der zweite Treffer fiel. „Ein Geschenk“, so Bohlen später – und meinte damit den folgenschweren Fehl(quer)pass von Patrick Hoppe, der das Leder genau Kurczynski in die Füße spielte. „Kuczy“ schaltete blitzschnell, steckte perfekt in den Lauf von Schied durch und der hätte es allein vorm Keeper schon machen können, legte aber uneigennützig quer für Mattia Maggio, der zum 2:0 ins leere Tor vollendete (65.).

Zwar sprach Gäste-Trainer Bohlen hinterher davon, dass dann „die Köpfe runtergingen“ (siehe „Stimmen“), doch so ganz stimmt das nicht. Denn Dampha nahm mal wieder „Dampf“ - äh pardon - fahrt auf und war nur noch Millisekunden vom 1:2-Anschlusstreffer entfernt, bevor Linus Büchler mit einer sensationellen Grätsche angeflogen kam (77.). „Zum Glück ist da der falsche Mann alleine aufs Tor zugelaufen“, so Ostermann lächelnd.

Und wer seine Chancen nicht nutzt, der wird eben gnadenlos bestraft. Der nach vier Wochen Verletzungspause wiedergenesene Samuel Louca feierte mit seinem Kopfballtreffer (nach Flanke von Kurczynski) einen Einstand nach Maß (81.) und schließlich wurde auch der unermüdlich ackernde „Kuczy“ mit einem Treffer belohnt (90., nach schöner Vorarbeit von Muizz Saqib und Louca).


Vorlagengeber Muizz Saqib (l.) und Samuel Louca (r.) nehmen den 4:0-Torschützen Kristof Kurczynski jubelnd in ihre Mitte. Foto: Hanno Bode


Stimmen:

Thomas Bohlen (Trainer SV Rugenbergen):
Gefühlt ist die Niederlage zu hoch ausgefallen. Besonders in der ersten Halbzeit waren wir nicht nur auf Augenhöhe, sondern hatten auch mehr und klarere Möglichkeiten. Wir wussten, was wir gegen das Spielsystem von Dassendorf zu tun haben. Da haben wir gut die Räume zugestellt und das „Aufdrehen“ verhindert. Dassendorf ist da relativ wenig eingefallen. Nur einmal haben wir nicht aufgepasst und gehen deswegen unverdient mit 0:1 in die Halbzeit. Eigentlich wollten wir auch in der zweiten Hälfte genau so selbstbewusst weiterspielen. Aber das ist uns nicht mehr gelungen, da waren wir teilweise sehr durcheinander und es fehlte die Zuordnung. Nach dem zweiten Treffer haben wir ein bisschen die Köpfe hängen lassen und Dassendorf hat es gut zu Ende gespielt. Wir sind momentan echt gebeutelt, heute haben uns acht Spieler gefehlt (Schulz, Hansen, Tegeler, Düllberg, von Bastian, Beese, Mane, Kordistos), dafür haben wir das echt gut gemacht. Darauf können wir aufbauen. Der Sieg geht schon in Ordnung, aber ein 0:2 hätte es auch getan.

Elard Ostermann (Trainer TuS Dassendorf):
In der ersten Halbzeit haben wir uns sehr schwer getan und nicht gerade vor Selbstvertrauen gestrotzt. Aber in solchen Phasen mit zwei Niederlagen hintereinander muss man sich erstmal reinbeißen. Wir haben versucht, den Sieg bzw. erstmal einen Torerfolg zu erzwingen. Ab der 25. Minute hatten wir ein Übergewicht und sind deshalb nicht unverdient mit 1:0 in die Pause gegangen. Rugenbergen hat das wirklich lange Zeit sehr ordentlich gemacht, Kompliment. Aber nach der Pause hatten wir deutlich mehr Zugriff und waren klar im Vorteil. Trotzdem gab es noch ein paar Nachlässigkeiten in der Rückwärtsbewegung. Aber im Gegensatz zu den letzten Wochen sind die Chancen diesmal nicht reingegangen, sondern wir haben zum Glück zu Null gespielt. Aber solche Ballverluste in der Vorwärtsbewegung können tödlich sein, an diesem Manko müssen wir noch arbeiten. Ob der Sieg in der Höhe verdient ist, oder nicht, ist mir egal. Hauptsache drei Punkte. Wir können natürlich noch besser spielen und sollten es auch, aber wir sind nicht unzufrieden.

Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanzk aus Sicht des Gastgebers (seit Vereinsgründung 1949): 13 Spiele, 9 Siege, 3 Remis, 1 Niederlage, 29:10 Tore

2003/04: 0:2 / 2:2 Verbandsliga Hamburg
2013/14: 3:1 / 5:1 Oberliga Hamburg
2014/15: 0:0 / 3:0 Oberliga Hamburg
2015/16: 3:1 / 1:1 Oberliga Hamburg
2016/17: 1:0 / 2:1 Oberliga Hamburg
2017/18: 3:0 / 2:1 Oberliga Hamburg
2018/19: 4:0 / --- Oberliga Hamburg


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