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02.12.2018
Im Keller brennt noch Licht: Condor feiert höchsten Saisonsieg von Andreas Killat



vs.


SC Condor – Concordia 6:1 (2:1)

SC Condor: Issem – Choi, Vinberg, Niederstadt, M. Cholevas – Klammer, Pahl – Ilic (69. Dikenli), Iscan, Bulut (78. Vass) – Löw (89. Schieweg)
Concordia: Böse – Vierling, Rohweder, Kastl (46. Balzis), Goldgraebe (46. Logemann) – Pinner, de la Cuesta – Marstaller, Halavurta (68. Zschimmer), El-Nemr – Bambur
Tore: 1:0 Bulut (9.), 2:0 Vinberg (19.), 2:1 Marstaller (44.), 3:1 Bulut (59., FE), 4:1 Logemann (70., ET), 5:1 Iscan (73.), 6:1 Iscan (83.)
Schiedsrichter: Jarno Wienefeld (VfL Lohbrügge): Brachte die Partie auch in den hektischen Phasen gut über die Runden. Dank guter Laufwege stand er fast immer optimal zum Ball, von daher gute Zweikampfbeurteilung.
Beste Spieler: Vinberg, Bulut, Iscan, Löw, Cholevas (und alle anderen) – Marstaller
Zuschauer: 67

„Ich habe heute ein gutes Gefühl“, so Condor-Coach Femi Smith vor dem Anpfiff, „aber das hatte ich eigentlich schon die ganze Hinrunde“. Den Humor hat der 40jährige trotz großer Personalsorgen also noch nicht verloren. Beide Keeper nicht da (Lenz verletzt, Hebbeler krank), so dass der erst 17jährige (!) Niklas Issem ins Tor musste, dazu fehlten heute im Kader gleich neun weitere potenzielle Stammspieler (Jozic, Körner, Grablewski, Daudert, Bonewald, Laban, Martens, Özalp, Weiser). Trotzdem verzichtete Smith freiwillig auf Stürmer Adrian Sousa, der zuletzt offensichtlich einige Motivationsprobleme hatte und erst im neuen Jahr wieder zum Kader stoßen soll.

Doch mit dem Anpfiff waren alle Probleme vergessen: Condor spielte mutig und beherzt auf (die Raubvögel gelten ja ohnehin als die „Blitzstarter“ der Liga) und setzte Cordi sofort mächtig unter Druck. Die Viererkette der Gäste geriet immer wieder gehörig ins Schwimmen, insbesondere Innenverteidiger Jonas Kastl hatte einen gebrauchten Tag erwischt. Denn nach einer schönen Hereingabe von Michael Löw kam Özgür Bulut aus sechs Metern völlig frei zu einem Flugkopfball. Keeper Frederic Böse konnte zwar noch parieren, doch Bulut war (im Gegensatz zu Kastl) blitzschnell wieder auf den Beinen und beförderte den Abpraller mit der Hacke zum 1:0 über die Linie (9.). Und so ging es im Prinzip minutenlang weiter, immer wieder wirbelten Löw, Cholevas, Bulut und Iscan die Cordi-Abwehr durcheinander. Belohnt wurde der Aufwand mit dem zweiten Treffer: Nach einer Ecke von Cholevas wuchtete Sean Vinberg das Leder mit dem Oberschenkel zum 2:0 in die Maschen (19.).

Cordi schien sich bereits in der vorgezogenen Winterpause zu befinden (obwohl ja nächste Woche auch noch das Pokal-Achtelfinale bei BU auf dem Programm steht), nur November-Neuzugang Ray Marstaller sendete ab und zu ein Lebenszeichen. Zunächst scheiterte er noch an Keeper Issem (13.), doch nach einem Ballverlust von Ken Niederstadt marschierte der wuchtige Flügelstürmer über die rechte Außenbahn zielstrebig in die Box, ließ den Torhüter aussteigen und schob – wie aus dem Nichts – zum 1:2-Anschlusstreffer ein (44.).

Sollten Smith also seine „Gefühle“ wieder im Stich gelassen haben? Klare Antwort: Nein! Zwar machte Cordi nach dem Seitenwechsel kurzzeitig Druck, doch die Raubvögel überstanden diese Phase unbeschadet. Ausgerechnet der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Jamal Logemann wurde dann zum großen Unglücksraben: Erst verschuldete er einen Foulelfmeter an Löw, den Bulut mit voller Wucht in den rechten Giebel zum 3:1 knallte (59.), und dann produzierte er auch noch ein Eigentor: Bulut mit einer scharfen Hereingabe von rechts, Tarik Dikenli scheitert aus fünf Metern an Keeper Böse, doch der Abpraller springt Logemann ans Knie und von dort über die Linie zum 4:1 (70.).

Nun gab sich Cordi völlig auf – während die Hausherren euphorisiert zu weiteren Treffern kamen. Der unermüdliche Löw holte 18 Metern vor dem Tor einen Freistoß raus und Gökhan Iscan zwirbelte die Kugel traumhaft zum 5:1 in den linken Winkel (73.). „Göki, ich habe ja immer gewusst, dass Du es kannst“, jubelte sein Ex-Trainer Christian Woike zusammen mit Matthias Bub mit – und sahen gleich noch ein Kostprobe des Edeltechnikers, der fast von der linken Eckfahne den nächsten Freistoß in die Maschen zauberte (83.). Wahnsinn!

Doch Condors Übungsleiter wollte den tollen Erfolg auch nicht überbewerten: „Fünf Siege nach 20 Spielen – das ist natürlich erstmal wenig. Da lügt die Tabelle nicht. Deswegen war das heute auch kein Brustlöser, weil wir immer noch Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze haben. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir die Qualität haben, da unten rauszukommen.“

Stimmen:

Frank Pieper-von Valtier (Trainer Concordia):
Die erste halbe Stunde haben wir total verschlafen und bekommen zwei vermeidbare Gegentore. Die letzte Viertelstunde vor der Halbzeit hatten wir das Spiel dann im Griff und machen das 1:2, haben uns aber insgesamt zu wenig Chancen herausgespielt. In der Pause haben wir uns ein bisschen neu ausgerichtet, der ein oder andere bei uns hatte heute doch so seine Schwierigkeiten. Wir wollten nach der Pause gut starten, aber letztlich hat uns der Elfmeter dann völlig aus der Bahn geworfen. Da haben wir schlecht verteidigt, so darf man im Strafraum nicht rumstochern. Das hat uns – in einem von uns wirklich schlechten Spiel - den letzten Funken Hoffnung gekostet. Warum wir dann aber so einbrechen…das müssen wir aufarbeiten! Das machen wir aber intern und nicht der Presse gegenüber. Wir hatten es in der Hinrunde leider schon häufiger, dass wir nach einem guten Spiel wieder stark nachlassen. Wir sind einfach noch nicht richtig in Tritt gekommen, dass wir mal einen Lauf haben und zwei, drei Spiele hintereinander gewinnen. Es gab immer wieder einen Knacks – und da stehen wir auch heute wieder.

Olufemi Smith (Trainer SC Condor):
Wir sind natürlich mit dem Spiel und dem Ergebnis sehr zufrieden. Das war ein sehr schwieriges Halbjahr für uns, das wir nun mit einem sehr positiven Erlebnis abschließen. Nun können wir mit einem sehr guten Gefühl im neuen Jahr in die Restrunde starten. Wir waren von Beginn an gut in der Grundordnung, hatten gute Balleroberungen und haben mit Willen und Bereitschaft schöne Tore gemacht. Mit Sean Vinberg haben wir einen sehr starken Spieler für die Standards, er führt jetzt glaube ich mit fünf Treffern unsere Torschützenliste an. Der Anschlusstreffer fiel ein bisschen aus dem Nichts, aber die kleine Druckphase nach der Pause haben wir gut überstanden. Mit dem dritten Tor ist das Pendel dann endgültig in unsere Richtung ausgeschlagen. Wir waren weiter konzentriert und beharrlich und haben mit einigen Energieleistungen noch weitere Tore erzielt. Das hat heute wirklich alles gepasst. Da kann man sich natürlich fragen: Warum nicht immer so? Wir werden daran arbeiten! Aber für heute sind wir sehr zufrieden. Das war ein ganz wichtiger Pflichtsieg um nicht den Anschluss zu verlieren.

Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1957): 28 Spiele: 10 Siege, 7 Remis, 11 Niederlagen, 54:54 Tore

1991/92: 2:2 / 3:4 Verbandsliga Hamburg
1992/93: 3:7 / 0:4 Verbandsliga Hamburg
1993/94: 3:4 / 2:4 Verbandsliga Hamburg
2000/01: 0:0 / 0:0 Verbandsliga Hamburg
2005/06: 1:1 / 0:0 Verbandsliga Hamburg
2006/07: 0:0 / 1:3 Hamburg-Liga
2007/08: 0:3 / 2:0 Hamburg-Liga
2008/09: 3:0 / 2:0 Oberliga Hamburg
2009/10: 4:1 / 3:0 Oberliga Hamburg
2010/11: 1:2 / 1:1 Oberliga Hamburg
2015/16: 3:2 / 3:5 Oberliga Hamburg
2016/17: 2:4 / 2:1 Oberliga Hamburg
2017/18: 5:2 / 2:1 Oberliga Hamburg
2018/19: 6:1 / 0:2 Oberliga Hamburg


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