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02.12.2018
Lieber Hammer als Amboss von Andreas Killat


präsentiert:


von Stefan Knauß


vs.


Niendorfer TSV – Altona 93 3:0 (2:0)

Niendorfer TSV: Kindler – Agdan, Krüger, Doege, Benn, Speck (83. Hartwig) – Ercetin, Utcke (88. Böttcher), Streubier (88. Jodeit) - Merkle, Meyer
Altona 93: Grubba – Müller, Yilmaz, Saglam – Gebissa (37. Siebert), Hacker (55. Tüter), Wachowski, Monteiro, Metidji – Boock, Kunter
Tore: 1:0 Meyer (8.), 2:0 Merkle (26.), 3:0 Böttcher (90. +2)
Schiedsrichter: Dennis Voß (TuS Dassendorf): Stand zu Unrecht im Mittelpunkt der Altonaer Kritik – 90 Minuten souverän und ruhig
Beste Spieler: Merkle, Meyer, Benn - Boock
Zuschauer: 120

Nicht viele können das! 90 Minuten absolut Vollgas am Seitenrand geben und dabei nicht einmal ausfallend oder negativ werden. Team Niendorf hatte sich Unterstützung an die Trainerbank geholt. Ein alter Bekannter war plötzlich mit von der Partie: Der ehemalige TW- und Co-Trainer Jörg Steinbach! Ali Farhadi klärte nach Spielende auf: "Jörg hat letzen Sommer aufgehört, aber der Kontakt ist nie abgerissen. Zur Zeit ist er TW-Trainer in Tschechien bei Dukla Prag. Wir haben uns Jörg als Unterstützung für dieses Spiel geholt, nachdem er es uns angeboten hatte".


Jörg Steinbach und Ali Farhadi.

Bereits auswärts an der Hoheluft konnte man Steinbachs Stimme von den Rängen deutlich vernehmen. Näher am Spiel wusste er natürlich mehr auf die Truppe einzuwirken. Dazu muss man allerdings anmerken, dass der NTSV trotz der Sperren von Daniel Brückner und Malte Wilhelm eine ganz überzeugende Leistung zeigte. Kämpferisch und taktisch war das eine richtig klasse Partie. Vielleicht schossen die Niendorfer dabei sogar noch ein paar Tore zu wenig.

In der zweiten Halbzeit ließen Alis Jungs nämlich jede Menge Chancen liegen. Egal! Niendorf spielte über die gesamte Spielzeit wesentlich entschlossener, aggressiver und auch spielstärker als der etwas müde wirkende AFC. Dabei war der NTSV auch bestens gegen die bekannte Taktik des AFC eingestellt. Berkans "Hasen" fanden einfach kein Durchkommen gegen die tiefstehenden Niendorfer. Und anderseits waren die Konter nach Balleroberung Gift für das Altonaer Spiel. Niendorfs Dario Streubier lief auf der linken Seite tiefe Furchen in das nasse Geläuf. Durch Streubiers Vorarbeit legte Merkle den Ball auf Leon Meyer vor, der den Ball ungehindert einschießen konnte (8.).

So ging es weiter. Niendorfs Konter waren stets brandgefährlich. Und der AFC fand kein Mittel zu einem vernünftigen Torabschluss. Das 2:0 (26.) war erneut eine Kombination der M&Ms (Merkle und Meyer). Dieses Mal vollendete Merkle einen Pass von Meyer.


Wie die Maikäfer. Das 3:0 durch Dominik Boettcher.

Und Steinbach? Der kommentierte jede, aber auch wirklich jede Aktion der Niendorfer. Genervt sah man die Blicke von Algan und seinen "Hasen". Dabei war nicht wirklich alles verständlich oder sinnvoll. Aber eines war sinngebend. In der zweiten Halbzeit rief Steinbach seinen Jungs zu: "Wollt Ihr lieber Hammer oder Amboss sein?" - denn in den zweiten 45 Minuten wurde der AFC stärker. Die drei besten Chancen vergaben Boock und Co aber kläglich. Und einmal traf Monteiro sogar die Latte.

Ebenso wie auf der Gegenseite der M&M Sturm. Mal stolperte Merkle, mal verpasste Meyer den finalen Pass. Den Schlusspunkt setzte schließlich der eingewechselte Dominik Boettcher (90.+2). Lion Jodeit passte im Strafraum quer auf Boettcher und der nagelte den Ball durch Grubba ins gegnerische Tor. Das war das Ende. Möglicherweise sogar hochverdient! Auch wenn der (spärliche) AFC-Anhang 80 Minuten lang Schmähgesänge gegen den guten Dassendorfer Schiedsrichter sang. Das war ungekanntes Wehklagen unter Alkoholeinfluss. Wie sagte Algan so schön (siehe "Stimmen"): Mund abwischen und weitermachen!

Stimmen:

Berkan Algan (Trainer Altona 93):
Das war nicht unsere Woche. Wir haben viele Ausfälle und viele Spieler, die heute angeschlagen ins Spiel gegangen sind. Also waren wir schon vor dem Spiel arg gebeutelt. Da haben wir nicht die beste Leistung auf dem Platz gezeigt. Andererseits hätte ich mir vom Schiedsrichter gewünscht, die vielen Fouls der Niendorfer mal frühzeitiger zu unterbinden. Insgesamt war die zweite Halbzeit für mich ganz okay. Wir haben uns da einige gute Chancen rausgespielt, machen aber nicht den Anschlusstreffer. Damit hätten wir beim Gegner sicherlich noch mal Wackelpudding erzeugt. Mund abwischen und weitermachen!

Ali Farhadi (Trainer Niendorfer TSV):
Es ist lange her, in einer Journalistenrunde gut gelaunt zu stehen und über ein Spiel zu sprechen. Wir haben eine ganz starke Leistung im Kollektiv gezeigt! Alle haben gut mitgemacht und das umgesetzt, was wir uns in der Woche vorgenommen haben. Die Unterstützung von Jörg Steinbach hat uns gut getan. Auch wenn einem manchmal die Kontaktlinsen vorne aus den Augen springen, wenn er hinter einem steht und lautstark die Truppe motiviert!

Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1945): 18 Spiele: 6 Siege, 7 Remis, 5 Niederlagen, 20:18 Tore

2009/10: 1:1 / 1:3 Oberliga Hamburg
2010/11: 1:1 / 1:0 Oberliga Hamburg
2011/12: 1:0 / 0:0 Oberliga Hamburg
2012/13: 0:0 / 2:3 Oberliga Hamburg
2013/14: 2:0 / 1:2 Oberliga Hamburg
2014/15: 0:0 / 2:2 Oberliga Hamburg
2015/16: 0:2 / 2:0 Oberliga Hamburg
2016/17: 1:3 / 1:1 Oberliga Hamburg
2018/19: 3:0 / 1:0 Oberliga Hamburg


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