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05.04.2019
Babyglück und Vertragsverlängerung - Lenz im siebten Himmel von Andreas Killat




vs.


SV Curslack-Neuengamme – FC Süderelbe 4:1 (3:0)

SV Curslack-Neuengamme: Babuschkin – Witmütz (46. Künkel), Schalitz, Spiewak, Wilhelm – Bannasch (63. Papke), Iscan (76. Radic) – Beldzik, Rogge, Maskaljevic – Lenz
FC Süderelbe: Medaiyese – Koras, Sobczyk, Heinbockel – Dzigbede (46. Avila Garcia), Keisef, Hoeling (63. Cadilhe Branco), Düzgüner – Rodrigues, Mucunski (73. Reinecke) – Sa Borges Dju
Tore: 1:0 Bannasch (14.), 2:0 Schalitz (22.), 3:0 Lenz (32.), 4:0 Lenz (67.), 4:1 Cadilhe Branco (81.)
Schiedsrichter: Martin Pfefferkorn (SC Urania): Hätte SRA Tobias Friedrichs zur zweiten Halbzeit nicht seine Fahne in der Kabine vergessen (!) und deswegen den Anpfiff um rd. vier Minuten verzögert (der Weg ist weit in Curslack…), dann wäre das Gespann überhaupt nicht aufgefallen (was ja immer ein gutes Zeichen ist). Im zweiten Durchgang gab es vielleicht ein, zwei Gelbe Karten zu viel, aber insgesamt war das eine sehr gute Lei(s)tung!
Beste Spieler: Lenz, Spiewak, Bannasch, Wilhelm, Schalitz, Beldzik – Koras
Zuschauer: 138

„Lucky Curslack – Arni bringt das Lächeln zurück“ titelte heute die Curslacker Stadionzeitung. Und tatsächlich gab es nach dem Abpfiff nur strahlende Gesichter. Allerdings war dabei ausgerechnet Arnold „Arni“ Lechler (beim 4:1 gegen Vicky mit einem Hattrick erfolgreich) etwas betrübt, weil der 27jährige erneut länger auszufallen droht (wieder das rechte „Problem-Knie“). Da auch die anderen Angreifer Hamed Mokhlis, Niklas Hoffmann, Niklas Driebel und Marco Schubring aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung standen, blieb nur noch ein Stürmer aus dem Kader übrig: Timo Lenz. „Wir haben Timo die ganze Woche in Watte gepackt, damit da definitiv nix anbrennt“, so CN-Coach Matthias Wulff, „das war natürlich ein super Spiel von ihm heute. Einfach überragend, wie er immer wieder bereit ist, weite Wege für die Mannschaft zu machen und sich heute mit zwei Toren und zwei Vorlagen belohnt hat“. Nur Manager Oliver Schubert war das irgendwie gar nicht recht: „Beton das doch nicht noch so“, spritzte Schubert während der Pressekonferenz dazwischen, „ich will gleich noch mit ihm über die Vertragsverlängerung reden“. Das wird teuer!

„Der letzte Mohikaner (Stürmer)“ war aber nicht nur wegen seiner überragenden Vorstellung im siebten Himmel. Im Sommer sieht der 24jährige nämlich auch erstmals Vaterfreuden entgegen - und so feierte er jeden Treffer (er war an allen vier Toren direkt beteiligt) mit der „Babyschaukel“-Bewegung.

Von solchen hormonellen Glücksgefühlen waren die Gäste meilenweit entfernt. Vermutlich durch die Statistik eingeschüchtert (die letzten fünf Spiele gegen Curslack gingen alle verloren) reichte ein Gegentreffer aus, schon war es um die Mentalität geschehen. „Die ersten zwölf Minuten waren sehr gut“, attestierte Coach Timocin Gürsan zwar korrekterweise, doch die 78 danach waren es eben nicht. Denn nach einer guten Startphase, wo die spielerische Klasse und Offensivpower der Neugraben-Fischbeker mehrfach zur Geltung kam (u.a. Edison Sa Borges Dju mit einem guten Linksschuss nur knapp vorbei, 3.), brachte das erste Gegentor das Kartenhaus zum Einstürzen („Da nahm das Unheil seinen Lauf, wir waren völlig von der Rolle und haben aberwitzige und alberne Fehler gemacht“).

Jan Bannasch (von der Mittellinie kommend) und Timo Lenz kombinierten sich – von der FCS-Abwehr nur staunend beobachtet – mit einem Doppelpass bis in den Strafraum, Bannasch nahm die Kugel elegant mit und vollendete sehenswert zum 1:0 (14.). Nun ging es Schlag auf Schlag: Eckball Florian Rogge (von links), Duro Maskaljevic scheitert per Kopf an Keeper Victor Medaiyese, doch den im hohen Bogen abgeklatschten Ball kann Lenz (ebenfalls via Kopf) zum freistehenden Marvin Schalitz weiterleiten, der den „dreifachen Header“ mit seiner Birne zum 2:0 über die Linie bugsiert (22.). Keine 60 Sekunden später schlenzte Mike Beldzik gefühlvoll ins lange Eck, aber Medaiyese parierte mit einer beachtlichen Flugparade. Machtlos hingegen war er beim dritten Vierländer Streich: Beldzik mit dem langen Ball auf die rechte Außenbahn, dort schaltet Rogge den Turbo an, zieht fast bis zur Torauslinie an der Eckfahne und legt wunderbar quer für Lenz auf, der aus zwei Metern zum 3:0 vollendet (32.). Was für ein Feuerwerk!

„Ostern ist ja eigentlich erst in zwei Wochen, aber die Geschenke haben wir schon heute verteilt“, kommentierte Süderelbes zweiter Vorsitzender Matthias Nehls den ersten Durchgang, durfte dann aber etwas durchatmen. Denn nach der Pause schalteten die Hausherren sichtbar drei Gänge runter. Und hätte das Abseitstor von Sa Borges Dju (60.) gezählt – vielleicht wäre nochmal Schwung in die Aktionen der Gäste hineingekommen. Doch stattdessen verpassten sie sich selbst den „Genickschuss“. Hamilton Avila Garcia spielte von der Mittellinie einen Traumpass ins Zentrum – nur „leider“ Richtung eigenes Gehäuse. Lenz sagte „Danke“, marschierte noch ein paar Meter und schob zum 4:0 ein (67.). Den fünften Treffer mit Lenz-Beteiligung (schöner Hackentrick) verhinderte Keeper Medaiyese, der den Schuss von Beldzik abwehren konnte (79.).

Immerhin konnten die chancenlosen Gäste noch den Ehrentreffer markieren: Sa Borges Dju eroberte gegen Julian Künkel („Das war ganz klar ein Foul, hat sogar der Gegenspieler zugegeben“) den Ball und steckte auf Vitor Cadilhe Branco durch, der aus 15 Metern halblinker Position ins lange Eck zum 1:4 traf (81.).

Stimmen:

Timocin Gürsan (Trainer FC Süderelbe):
Ein verdienter Sieg für Curslack. In den ersten zwölf Minuten hat man noch gesehen, dass wir uns hier einiges vorgenommen haben, da sind wir ein paar Mal gut nach vorne durchgekommen. Wir wollten unbedingt unsere Negativserie (5 Niederlagen in Folge) gegen Curslack durchbrechen. Aber dann hatten wir einen Bruch im Spiel und uns hat die Konsequenz gefehlt. Es gab vor dem Gegentor mehrere Zweikampfgelegenheiten, wo man klären kann. Aber dann nahm das Unheil seinen Lauf und wir waren völlig von der Rolle. Da waren aberwitzige und alberne Fehler von uns dabei. Auch das Spiel nach vorne hat fast gar nicht mehr stattgefunden. In der Halbzeit haben wir einige Dinge besprochen, wir wollten uns nicht aufgeben. Wenn das Abseitstor von Edison zählt (60.), wäre vielleicht noch etwas drin gewesen. Aber spätestens nach dem 4:0 hatte ich das Gefühl, dass wir den Spieltag im Second-Hand-Laden gekauft haben. Das war echt ein gebrauchter Tag. Wenigstens haben wir noch den Ehrentreffer erzielt.

Matthias Wulff (Trainer SV Curslack-Neuengamme):
Für uns war das ein ganz ganz wichtiger Spieltag heute. Wir wollten unbedingt einen Dreier landen, um den Abstand nach unten zu vergrößern. Nach den beiden Highlight-Spielen gegen Vicky (4:1) und Altona (0:0), wo man motivationstechnisch als Trainer nicht allzu viel machen muss, war es ganz entscheidend, dass wir dieses Engagement mit ins heutige Spiel nehmen. Zu Beginn war es eine offene Partie, wo man gesehen hat, was Süderelbe für eine Qualität nach vorne hat. Aber dann haben wir uns reingekämpft und haben genau in den Räumen, wo wir es uns vorgenommen hatten, die Bälle erobert und schnell über die Flügel Angriffe kreiert. Wir haben gestern nochmal ausgiebig Ecken trainiert, schön, dass sich das ausgezahlt hat. Insofern ist heute vieles aufgegangen und hat gut geklappt. Vor allem Einstellung und Mentalität war sehr präsent bei den Jungs. Wir wollen den April zu unserem Monat machen, um dann im Mai die beiden Spiele gegen BU und Dassendorf ohne Druck genießen zu können.

Statistik:
Punktspielstatistik aus Sicht des Gastgebers (seit 1949): 10 Spiele, 6 Siege, 3 Remis, 1 Niederlage, 26:13 Tore

2014/15: 1:1 / 1:3 Oberliga Hamburg
2015/16: 1:1 / 1:1 Oberliga Hamburg
2016/17: 4:2 / 3:1 Oberliga Hamburg
2017/18: 5:1 / 2:0 Oberliga Hamburg
2018/19: 4:1 / 4:2 Oberliga Hamburg


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