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14.04.2019
El Condor pasa – dieser Vogel fliegt wieder! von Stefan Knauß




vs.


HEBC – SC Condor 2:4 (0:2)

HEBC: Nennhaus – Peters (46. Köhler), Prange, Wrede, Flick, Wiedemann – Kosik (46. Bundt), Höricke – Natusch (60. Pushkaruk), Rinckens, Priebe
SC Condor: Richter – Choi, Klammer, Dornick, Cholevas – Bulut, Facklam (56. Bonewald), Daudert, Lahmann-Lammert – Schwoy (60. Sousa), Ilic (87. Löw)
Tore: 0:1 Bulut (12.), 0:2 Bulut (15.), 0:3 Lahmann-Lammert (57.), 0:4 Sousa (70.), 1:4 Rinckens (76.), 2:4 Rinckens (79.)
Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (SC Poppenbüttel): Tiefenentspannte, vollkommen unaufgeregte und humorlose Leitung in einer harmlosen Begegnung. Top!
Beste Spieler: Rinckens – Bulut, Ilic, Schwoy
Zuschauer: 120

Da beschlich einen als Zuschauer das Gefühl, dieser HEBC kann 45 Jahre so weiterspielen und wird irgendwie doch nie gegen den SC Condor gewinnen. 1974 gelang zuletzt ein Heimsieg gegen diesen Gast. Und anscheinend wird das so schnell auch nicht wieder passieren.

In der Partie des 15. gegen den 17. präsentierte sich nur ein Team abstiegskampfreif. Der SC Condor trat dabei auf, wie Phönix aus der Asche. Und HEBC zeigte erneut eine desaströse Leistung. Eigentlich so, wie in allen bisherigen Begegnungen gegen direkte Abstiegskonkurrenten. Also schon fast gewohnheitsmäßig. Umgekehrt könnte man jetzt behaupten, dass zum Glück nur noch Mannschaften von oben kommen. Aber die heutige Leistung hinterließ bei Zuschauern, Spielern und Verantwortlichen tiefe Niedergeschlagenheit.

Trainer und Spieler waren angesichts des blutleeren Auftritts vollkommen ratlos. Da hatte man sich in der Woche so viel vorgenommen, hart trainiert und war auf dieses Match fokussiert. Leider blieb das alles in der Kabine. HEBC zeigte sich von Anfang an nervös. Die Jungs kamen nicht richtig in die Zweikämpfe, Pässe verliefen sich in der Leere und technische Fehler reihten sich aneinander.

Dagegen war der SC Condor präsent, aufmerksam, griffig und handlungsschneller. Hatte Trainer Florian Neumann seine Jungs weit vor dem Anpfiff auf die Besonderheit dieser Begegnung lautstark hingewiesen (in der Osterstraße hörbar), so benötigte das Team im Spiel weitaus weniger Coaching. Alles lief wie von selbst. Denn HEBC sah überwiegend zu oder hinterher. Viele Spieler wirkten übernervös. Kaum ein Anspiel fand einen Abnehmer. Dabei war die Condor-Defensive nicht überragend. Zwei bis dreimal kamen die Raubvögel ins Schwimmen. Aber weder Janek Wrede (9.) noch Goalgetter Janosch Rinckens (12.) trafen ins Tor von Maximilian Richter.

Da lief es gegenüber schon viel besser. Keeper Tino Nennhaus versuchte außerhalb des Strafraums zu klären. Er traf den Ball nur halb. Den Querschläger nahm Özgur Bulut dankend mit und schob die Kugel ins Tor (12.). Das zweite Tor entstand ebenfalls unter gütiger Mithilfe der Heimmannschaft. Eine Flanke von Lorenz Lahmann-Lammert über links fand in der Mitte Matthias Cholevas. Dessen Versuch konnte Nennhaus noch abwehren. Den Nachschuss versenkte erneut Bulut unhaltbar (15.).

Mit diesem Rückstand ging es in die Pause. Und trotz aller Halbzeit-Schwüre kam HEBC nicht ins Spiel zurück. Im Gegenteil. Condor konnte den Vorsprung ausbauen. Lahmann-Lammert durfte zum 0:3 abstauben (57.). Und der eingewechselte Adrian Sousa sollte auch mal wieder ran. Er vollendete seinen Alleingang zum 0:4 an Nennhaus vorbei (70.). Trotzdem nervte er mit einem völlig unnötigen Foul an Höricke (75.) und einigem Lamentieren.

Erst danach wechselte HEBC in den Normalgang. Trotz des großen Rückstands fightete das Team erstmals um jeden Ball. Das sollte sich auszahlen. Janosch Rinckens erzielte zwei Anschlusstreffer innerhalb von drei Minuten (76. und 79.). Plötzlich wurde die Partie für 10 Minuten wenigstens etwas spannend. Aber mit viel Kampf und Leidenschaft brachte Condor den so wichtigen Sieg über die Runden.

Somit ist die Ausgangslage für Trainer Florian Neumann auf einmal wesentlich besser geworden. Vielleicht kann er mit seinem Team dran- und sogar drinbleiben. Nächstes Wochenende kommt der VFL Pinneberg. Da sind drei Punkte Pflicht. Das Restprogramm spricht eindeutig gegen HEBC. Auf die Lila-Weißen warten Vicky, Teutonia, Meiendorf, Dassendorf und Niendorf. Ein unglaublich schweres Restprogramm!

Stimmen:

Florian Neumann (Trainer SC Condor):
Endlich haben wir uns heute belohnt für die zuletzt starken Auftritte. Und dazu haben wir seit dieser Trainingswoche endlich auch wieder mehr Qualität im Kader. In den ersten 20 Minuten haben wir das Spiel dominiert, sind sehr gut reingekommen und haben verdient geführt. Ich bin mit meinem Team sehr sehr zufrieden. Am Ende wird man sehen, wofür es reicht!


Jörn Großkopf (Trainer HEBC):
Ich muss diese Niederlage erstmal verdauen. Eines ist heute allerdings klar zu sehen gewesen. So darf man nicht spielen, wenn man die Klasse halten will. Das war kein Abstiegskampf meiner Mannschaft. Wir haben nichts von dem umgesetzt, was wir uns für heute vorgenommen hatten. Natürlich wird es jetzt jeden Spieltag schwerer die Klasse zu halten.


Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1957): 20 Spiele: 3 Siege, 7 Remis, 10 Niederlagen, 25:40 Tore
Letzter Heimsieg HEBC gegen Condor vor 45 (!) Jahren: 1974 (4:3)!

1971/72: 2:3 / 0:2 Verbandsliga Nord (= Bezirksliga)
1973/74: 2:1 / 1:2 Amateurliga Hammonia
1974/75: 4:3 / 2:0 Amateurliga Hammonia
1994/95: 0:0 / 0:2 Verbandsliga Hamburg
1995/96: 0:0 / 2:5 Verbandsliga Hamburg
2003/04: 3:3 / 1:2 Verbandsliga Hamburg
2004/05: 0:0 / 1:1 Verbandsliga Hamburg
2005/06: 1:3 / 2:2 Verbandsliga Hamburg
2006/07: 1:1 / 1:3 Hamburg-Liga
2018/19: 2:4 / 0:3 Oberliga Hamburg


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