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27.04.2019
Zurück zu alter Stärke von Andreas Killat




vs.


Meiendorfer SV – TuS Dassendorf 0:3 (0:3)

Meiendorfer SV: Alberti – Rosseburg, Tatsis, Hercog, Asante – Herrdum, Sara (78. Koura) – Schön, Düzel (88. Xhelili), Varela Monteiro (67. Sharifi) – Blum
TuS Dassendorf: Gruhne – Büchler, Aust, Lenz (68. Saqib) – Dittrich (46. Louca), Dettmann (46. Blohm), Hinze, R. Carolus – Möller, Nägele – Maggio
Tore: 0:1 Maggio (4.), 0:2 Möller (20.), 0:3 R. Carolus (36.)
Schiedsrichter: Johannes Mayer-Lindenberg (HTB): Hatte die undankbare Aufgabe, Bundesliga-Schiri Patrick Ittrich (MSV Hamburg) vertreten zu müssen, weil der wegen einer Kniereizung nach sechs Monaten Verletzungspause heute doch nicht sein Comeback feiern konnte. „JML“ machte seine Sache aber gut und kam in der sehr fairen Partie bis kurz vor Schluss (86.) ohne Gelbe Karte aus.
Beste Spieler: Rosseburg – Nägele, Möller, Dittrich, R. Carolus
Zuschauer: 209

Alle hatten sich auf das Comeback von Bundesliga-Schiri Patrick Ittrich (MSV Hamburg) gefreut, der - nach sechs Monaten (!) Verletzungspause (zuletzt pfiff er am 3. November 2018 das Spiel Augsburg-Nürnberg) - für die heutige Oberliga-Partie vom HFV angesetzt worden war. Doch zur Überraschung aller Anwesenden tauchte eine Stunde vor dem Anpfiff plötzlich Referee Johannes Mayer-Lindenberg an der B75 auf („Patrick hat eine Kniereizung“). Den Spruch des Tages dazu lieferte TuS-Mittelfeldmotor Sven Möller. Nachdem er von einem MSV-Akteur unsanft (und unabsichtlich) mit dem Ellenbogen zu Boden geschickt wurde, die Szene aber nicht abgepfiffen wurde (3.), seufzte Möller laut hörbar: „Schade, dass Ittrich nicht hier ist“.

Damit hatte „Mölli“ die Lacher auf seiner Seite, tat dem ansonsten guten „Ersatz“-Schiri aber auch etwas Unrecht. Denn bis auf dieses nicht gepfiffene Foul brachte Mayer-Lindenberg das Spiel sehr gut über die Bühne. Gleiches galt übrigens auch für die Gäste, die in der ersten Halbzeit – fast wie in alten Zeiten - in beeindruckender Art und Weise die Meiendorfer an die Wand spielten. Von der ersten Minute an dominierte der Serien-Meister die Partie, räumte hinten alles schon in der Entstehung souverän ab und entwickelte nach vorne bei nahezu jedem (!) Angriff eine gute Torchance. Ohne Übertreibung: Bei einem 0:6-Halbzeitstand hätte sich beim MSV niemand beschweren können.

Der in der Anfangsphase sehr unsicher wirkende Keeper Briant Alberti ließ eine Carolus-Flanke aus den Händen gleiten, Mattia Maggio staubte zum 0:1 ab (4.). Angriff um Angriff rollte nun auf Alberti zu und nur dank Max Rosseburg wurde es kein Schützenfest. Erst klärte der Rechtsverteidiger im letzten Moment gegen Maggio (11.), dann rettete er auf der Linie, nachdem Maggio von der Strafraumkante abgezogen hatte (12.). Weitere hochkarätige Chancen durch Maxi Dittrich (15.), Maggio (33.) und Carolus (45.) wurden ausgelassen, aber immerhin trafen vor der Pause noch Möller mit einem Flachschuss (20.) und Rinik Carolus im Rutschen in den Giebel zum 0:3 (36.).

Das war wirklich eine Halbzeit zum Genießen – jedenfalls wenn man es mit der TuS hält. Angesichts der kommenden Aufgaben (vier Spiele in zwölf Tagen) war aber schon zu vermuten, was kommen würde: Eine zweite Halbzeit im Verwaltungs-Modus. Die Hausherren waren froh, dass sie sich hinten zwanzig Minuten lang ordnen und stabilisieren konnten, während sich die Richter-Elf gemütlich die Bälle zuspielte, ohne zielstrebig nach vorne zu arbeiten.

Gut 25 Minuten vor dem Ende bekam dann aber vor allem einer nochmal richtig Lust: Sven Möller! Der 28jährige haute nun serienweise Traumpässe aus dem Mittelfeld „Diago“ über den Rasen. Doch zweimal scheiterte Samuel Louca (66./76.) und zudem Muizz Saqib (77.).

Für Meiendorf eine Art Lehrstunde, die jetzt nacheinander Teutonia (1:2), Altona (0:4) und eben Dassendorf (0:3) an der B75 zu Gast hatten und diese Partien als „Bonus“ (O-Ton Baris Saglam) betrachtete: „Wir sind eine junge Truppe und befinden uns noch in der Entwicklung“.

Stimmen:

Jean-Pierre Richter (Trainer TuS Dassendorf):
Die ersten 45 Minuten war die beste Halbzeit, seit ich hier Trainer bin. Es hat einfach alles gepasst: Keine Chancen zugelassen und selbst unzählige Möglichkeiten kreiert. Wir waren Zweikampfstark und hatten gute Laufwege. Meiendorf kam ja gar nicht in die Zweikämpfe, weil wir immer schneller waren und den Ball gut laufen gelassen haben. Das haben wir gut gelöst und war schön anzusehen. Von daher bin ich mit unserem Auftritt und dem Ergebnis natürlich zufrieden, aber wegen der zweiten Halbzeit eben nicht „sehr“ zufrieden. Da hätten wir ruhig noch ein bisschen was für Torkonto tun können. Jetzt freuen wir uns auf vier Spiele in 12 Tagen mit Dienstag/Samstag/Dienstag/Sonntag.

Baris Saglam (Trainer Meiendorfer SV):
Das Spiel wurde heute in der ersten Halbzeit entschieden, da war uns Dassendorf in allen Belangen überlegen. Bei den Zweikämpfen, im Umschaltspiel und bei der Ballzirkulation. Da mache ich aber meinen Jungs keinen Vorwurf. Wir sind eine junge Truppe, die sich noch in der Entwicklung befindet. Solche Spiele betrachten wir als „Bonus“. In der zweiten Halbzeit habe ich einige Aktionen gesehen, wo wir gut gestaffelt waren. Aber man muss ehrlich sein: Heute waren wir nicht ansatzweise dazu in der Lage, Dassendorf zu besiegen.

Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1949): 14 Spiele, 2 Siege, 3 Remis, 9 Niederlagen, 16:38 Tore

1997/98: 4:5 / 0:5 Verbandsliga Hamburg
1998/99: 1:2 / 0:5 Verbandsliga Hamburg
2001/02: 8:1 / 0:0 Verbandsliga Hamburg
2013/14: 1:1 / 0:1 Oberliga Hamburg
2014/15: 2:1 / 0:5 Oberliga Hamburg
2015/16: 0:3 / 0:6 Oberliga Hamburg
2018/19: 0:3 / 0:0 Oberliga Hamburg


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