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04.05.2019
Schwip, Schwap, Korn - Dassendorf liegt vorn von Andreas Killat




vs.


TuS Dassendorf – HSV Barmbek-Uhlenhorst 1:0 (0:0)

TuS Dassendorf: Gruhne – Dettmann, Aust, R. Carolus – Saqib, Nägele, Hinze, Blohm – Dittrich, von Walsleben-Schied (87. Feldpausch), Maggio (82. Koops)
HSV Barmbek-Uhlenhorst: Hölscher – Schluchtmann (78. Korczanowski), Buchholz, Sabas, Umurhan – Pfeifer, Hosseini – Hathat, Abrahamyan (22. Meyer), Mandel – Jeske (66. Eggers)
Tore: 1:0 R. Carolus (77.)
Schiedsrichter: Thomas Bauer (Rahlstedter SC): Hatte in der über weite Strecken ruhigen Partie nicht viel zu tun. Einige Abseitsentscheidungen seines Assistenten Marcel Martens waren zumindest fraglich, aber ohne TV-Bilder letztlich nicht aufzulösen.
Beste Spieler: Aust, Dittrich, Dettmann – Buchholz
Zuschauer: 77

Riesen-Party gestern Abend in Aumühle, wo die zweite Mannschaft der Dassendorfer mit einem 5:2-Sieg die Meisterschaft in der Kreisklasse 2 klarmachte! Die gesamte Oberliga-Mannschaft (inkl. verletzter Spieler) war dabei mit Tröten, Fahnen und der Meisterschale zum Zuschauen angereist – und nach dem Spiel gab es das obligatorische Meister-T-Shirt (siehe Foto ganz am Ende des Berichtes). Motto: Schwip, Schwap, Korn bringt Dich nach vorn (denn dies ist das Lieblingsgetränk der Truppe). Das „Double“ ist also für die TuS immer noch möglich, auch wenn der OL-Titel verspielt ist.

Beim Blick auf die heutige Aufstellung gab es ein paar Überraschungen: Saqib und Blohm in der Startelf, Dettmann als Rechtsverteidiger in der Dreierkette und auf der Ersatzbank neben Keeper Tobias Braun nur zwei gesunde Feldspieler: Linus Feldpausch (18) aus der Kreisklassen-Meistertruppe und Edel-Reservist Tristan Koops (ca. 20x im Kader, null Einsatzminuten). „Das ist schon krass“, so Jean-Pierre Richter, „aber wir haben immer noch genug Qualität auf dem Platz“. Dabei verzichtete „Jonny“ sogar freiwillig auf Samuel Louca, der nicht zum erstenmal in dieser Saison aus disziplinarischen Gründen unberücksichtigt blieb. Unfreiwillig fehlten hingegen die Verletzten Marcel Lenz (schwere Sprunggelenkprellung), Linus Büchler, Kerim Carolus (beide Faserriss), Kristof Kurczynski (Gelb-Rot-Sperre) und die beiden Langzeit-Rekonvaleszenten Joe Warmbier und Finn Thomas. Das zudem Tor-Torschütze Sven Möller (20 Treffer) lieber zu einer Junggesellabschiedstour nach Budapest reiste, „rundete“ die Sache sozusagen ab.

Angesichts dieser Voraussetzungen änderte Richter die taktische Ausrichtung seiner Truppe: Weg vom dominant und offensiv ausgerichteten Ballbesitzfußball, hin zu mehr Ruhe, Kontrolle und Sicherheit. Die Gäste aus Barmbek konnten mit dem deutlichen Plus an Spielanteilen jedoch nur wenig anfangen und so war es für die Zuschauer über weite Strecken eine eher ereignislose Partie.

Die Hausherren hatten im ersten Durchgang durch Henrik Dettmann mit einem zur Ecke abgefälschten Versuch aus 14 Metern (9.) und Marcel von Walsleben-Schied von der Strafraumkante (40.) nur zwei halbwegs ordentliche Chancen, während bei den Gästen Abdel Hathat aus kurzer Distanz am reaktionsschnellen Keeper Christian Gruhne scheiterte (39.).

Auch nach der Pause änderte sich nur wenig: Beide Teams waren zwar durchaus bemüht, aber richtig zwingend wurde es nicht. BU regte sich dabei mehrfach über „klare Abseits-Fehlentscheidungen“ auf. Tatsächlich war es zumindest zweimal sehr fraglich – und dann wären Hathat & Co. jeweils frei durch gewesen. Doch weder die anwesenden Journalisten, noch die beiden Trainerbänke waren bei diesen Szenen auf Ballhöhe. Also bleibt nur das Vertrauen auf den SR-Assistenten.

Erschreckend jedoch, dass sich BU ansonsten keine einzige nennenswerte Torchance erspielte, was jedoch auch an der starken TuS-Defensive lag (vor allem Amando Aust räumte nahezu alles ab). Die „Notelf“, die gar keine sein wollte, war da schon etwas mutiger. Tarec Blohm auf Schied, aber der aus 7 Metern völlig freistehend Torhüter Stephan Hölscher in die Arme (56.). Der sehr emsige Maxi Dittrich mit einer tollen Flanke, Mattia Maggio köpft knapp vorbei (62.). Als dann auch noch ein Distanzschuss von Schied von Fatih Umurhan auf der Linie geklärt wurde (67.), schien alles auf ein torloses Remis hinauszulaufen.

Doch dann landet ein schnell ausgeführter Freistoß über Mark Hinze bei Rinik Carolus, der via Direktabnahme aus 15 Metern ins lange Eck zum umjubelten 1:0 trifft (77., siehe Foto). Schon der sechste Treffer in den letzten acht Begegnungen für den Linksverteidiger.


Rinik Carolus nimmt das Leder technisch perfekt volley und trifft zum 1:0. Foto: Hanno Bode

Erst jetzt wachte BU nochmal auf und drängte auf den Ausgleich. Aber Marcel Meyer (nach schöner Vorarbeit von Louis Mandel) und Jan Eggers blieb ein Erfolgserlebnis versagt (80./90.).

Stimmen:

Marco Stier (Trainer HSV-Barmbek-Uhlenhorst):
Wir sind viermal frei durch, das war meterweit kein Abseits. Das hat jeder hier im Stadion gesehen. Das hat der Schiri-Assistent hundertprozentig mit Absicht gemacht, der hat die ganze Zeit gegrinst und dann extra die Fahne hochgehoben. Wir haben heute kein schlechtes Spiel gemacht, aber auch kein besonders gutes. Dassendorf hatte ein paar gute Chancen und wir auch. Ein Unentschieden wäre daher gerecht gewesen. Aber die Schiedsrichterleistung war die reinste Katastrophe.

Jean-Pierre Richter (Trainer TuS Dassendorf):
Ich will hier gar nicht von einer Notelf sprechen. Auch wenn wir heute nur elf Feldspieler und zwei Torleute im Kader hatten, plus Linus Feldpausch aus der zweiten Herren (Kreisklasse), der gestern Abend Meister geworden ist, haben wir immer noch enorme Qualität auf dem Feld. Darüber habe ich mit den Jungs auch gesprochen: Egal, wie die Umstände sind, wir wollen uns hier im letzten Heimspiel der Saison ordentlich von unseren Zuschauern verabschieden. Heute hatte vieles gegriffen. Das war über die gesamten 90 Minuten eine sehr leidenschaftliche, disziplinierte und geordnete Leistung, bei der wir uns durch eine kurz ausgeführte Standard belohnt haben. Wir haben heute viel Geduld an den Tag gelegt. Das war ein guter Reifeprozess aus anderen Spielen, wo wir mit viel mehr Spielanteilen Niederlagen kassiert haben. Mit diesem Maßstab können wir in die nächsten Spiele gehen.

Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit 1949): 22 Spiele, 14 Siege, 2 Remis, 6 Niederlagen, 52:30 Tore

1996/97: 4:2 / 0:5 Landesliga Hansa
2001/02: 2:1 / 1:1 Verbandsliga Hamburg
2002/03: 2:0 / 1:2 Verbandsliga Hamburg
2003/04: 1:3 / 2:3 Verbandsliga Hamburg
2011/12: 1:3 / 4:2 Landesliga Hansa
2013/14: 2:0 / 3:1 Oberliga Hamburg
2014/15: 6:0 / 1:2 Oberliga Hamburg
2015/16: 1:0 / 3:0 Oberliga Hamburg
2016/17: 3:3 / 2:1 Oberliga Hamburg
2017/18: 3:0 / 5:1 Oberliga Hamburg
2018/19: 1:0 / 4:0 Oberliga Hamburg


Die Meister-Shirts von TuS Dassendorf II (Kreisklasse 2)


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