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28.07.2019
Es war nicht alles schlecht! von Stefan Knauß



vs.


HSV Barmbek-Uhlenhorst – HSV III 2:1 (0:0)

HSV Barmbek-Uhlenhorst: Höcker –Hoeling, Buchholz, Sabas (46. Lux), Umurhan– Pfeifer, Hosseini (80. Odabas) – Hathat, Mandel, Saad – Jeske (70. Abrahamyan)
Hamburger SV III: Dehmelt – Sampaney (77. Dornick), Augustinovic, Wacker, Michalowski – Jordan, Ahn, Morrone, Rieder (69. Ostermann)– Scholz, Danzer
Tore: 1:0 Jeske (51.), 2:0 Mandel (62.), 2:1 Jordan (87.)
Schiedsrichter: Lasse Holst (FC Türkiye): Deutliche und klare Spielleitung in einem sehr einfachen Spiel, gut !
Beste Spieler: Hathat, Umurhan, Hosseini – Dehmelt, Jordan
Zuschauer: 423

Herrliches Wetter an der Dieselstraße. Traumhafte Bratwürste auf dem Grill (diese Käse Crainer bekommt man in der Oberliga nirgendwo sonst!). Eine Tribüne mit kühlem Schatten. Nette Nachbarn. Was will man eigentlich mehr als Zuschauer?

Vielleicht ein bisschen Fußball sehen? Das war in der ersten Halbzeit jedenfalls kein Geschenk und kam auch nicht annähernd an die anfangs genannten Glücksmomente heran. Im Gegenteil. Es war eine äußerst zähe Angelegenheit. BU versuchte es zaghaft, ohne wirklich zu überzeugen. Auffälligster Spieler auf Barmbeker Seite war Abdel Aziz Hathat, der über die rechte Seite wirbelte. Aber zunächst biss er sich wie seine Kollegen immer wieder an der griffigen HSV Defensive fest.

Dem HSV III gelangen durch das Pressing viele Ballgewinne. Über die Flügel versuchten die Rothosen Druck auszuüben. Das taten sie allerdings überwiegend schlampig. Es fehlte der zwingende Abschluss. Und wie Trainer Rabenhorst treffend analysierte, trafen seine Jungs überwiegend die falschen Entscheidungen.

Nun, zumindest stand die Null. Leider auf beiden Seiten. Da blieb wenig Hoffnung auf ein wirklich gutes Fußballspiel. Aber es gab zum Glück noch die kalten (alkoholfreien!) Getränke, eine wahnsinnig gute Bratwurst und der Gang auf die Tribüne in der zweiten Halbzeit. Denn inzwischen hat sich BU einfallen lassen, den Raum hinter den Trainerbänken für Besucher und vor allem die Pressemeute sperren zu lassen. Begründung durch den Mannschaftsbetreuer: „Weil sich der Verein das so wünscht.“

Die zweite Halbzeit im Schatten auf der Tribüne konnte dann wiederum etwas entschädigen. BU zog auch mit. Und tatsächlich wurde guter Fußball gespielt. Jedenfalls eine Viertelstunde lang. In diesen 15 Minuten zeigte Hathat seine ganze Qualität und HSV Keeper Tino Dehmelt seine überragenden Fähigkeiten. Bei den beiden Toren von BU blieb Dehmelt aber machtlos.

Louis Mandel wurde von Hathat mit einem traumhaften Pass in Szene gesetzt. Frei vor Dehmelt legte Mandel quer auf für Tim Jeske, der ungehindert zum 1:0 einschoss (51.). Das zweite Tor fiel spiegelverkehrt. Diesmal passte Jeske auf Mandel und der blieb ungehindert beim Erzielen des zweiten Tores (62.). Danach ergaben sich noch weitere schöne Chancen für BU, die Dehmelt aber großartig verhinderte.

Ab der 63. Minute fand auch der HSV III den Weg nach vorne. Der angeschlagene Dominik Jordan scheiterte an Höcker (64.). Und plötzlich gab es auf beiden Seiten hin und wieder gefährliche Aktionen. Zum Schluss bekam der HSV einen Freistoß zugesprochen. Und aus rund 20 Metern chippte Jordan den Ball unhaltbar für Höcker ins Tor (87.). Zuvor hatte Odabas seinen Gegenspieler Jordan ziemlich ungestüm und überflüssig gefoult. Das war die Strafe.

Aber dabei blieb es. Gästetrainer Rabenhorst stand im Anschluss Rede und Antwort, während BU Trainer Marco Stier lange Zeit unauffindbar blieb. Dafür beantwortete ein sichtbar glücklicher Torwart Höcker die Fragen der lästigen Journalisten und sorgte für ein weiteres Glücksgefühl an der Dieselstraße. Bei Keeper Höcker ist der Hunger auf Erfolg riesengroß. Dafür wird sich die Mannschaft allerdings noch steigern müssen. Das Potential ist ja vorhanden. Ebenso wie der Trainer während des Spiels.


Stimmen:

Marcus Rabenhorst (Trainer Hamburger SV III):
Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt, in der wir fast gar nichts zugelassen haben. Ich habe jedenfalls keine einzige große Chance gegen uns gesehen. Wir haben dagegen ein sehr gutes Offensivspiel gezeigt, aber am Ende leider die falschen Entscheidungen getroffen. Da kann ich meinen Jungs dennoch keine Vorwürfe machen. In der zweiten Hälfte sind wir nicht mehr gut ins Pressing gekommen. Da hat BU auch wirklich einige sehr gute Aktionen nach vorne gehabt. Trotzdem haben wir gut weitergemacht. Ein Punkt wäre für mich okay gewesen. Auf der anderen Seite ist BU nicht das Team, wo wir die Punkte holen müssen.

Johannes Höcker (Torwart HSV Barmbek Uhlenhorst):
Für unser Team und mich war das heute ein gelungenes Debüt. Wobei wir in der zweiten Halbzeit deutlich besser gespielt haben als in der ersten. Da hat das meiste schon sehr gut geklappt und macht einfach Lust auf mehr. Klar bin ich mit dem späten Gegentor nicht zufrieden und ärgere mich darüber, vor allem wenn man die Entstehung des Freistoß sieht. Aber sonst bin ich rundum glücklich heute!


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