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30.07.2019
Pokal: Paloma zahlt Lehrgeld von Andreas Killat


präsentiert:




Lotto-Pokal, 2. Runde


vs.


USC Paloma – Niendorfer TSV 0:5 (0:1)

USC Paloma: Waldmann (30. Voß) – Marx, Niederstadt, Krause, Blumauer – Madadi, C. Merkle, Niemann – Mandelkau (68. Haase), Bein, Ulaga (46. Pesch)
Niendorfer TSV: Alves Lopes – Schön, Doege, Brückner, Speck – Karow, Thiessen – Düzgüner (68. Streubier), Afsin (73. Veseli), Stannis (73. Fernandes) – L. Merkle
Tore: 0:1 Afsin (16.), 0:2 Karow (52.), 0:3 Stannis (67.), 0:4/0:5 Merkle (86./88.)
Schiedsrichter: Kevin Rosin (SV Lieth): Vier Gelbe Karten in der ersten Viertelstunde – danach war Ruhe! Hatte die Partie jederzeit im Griff.
Beste Spieler: Pesch – Schön, Thiessen, Karow, Afsin
Zuschauer: 154

Große Wiedersehensfreude an der Brucknerstraße! Beide Klubs pflegen ein sehr freundschaftliches Verhältnis zueinander, denn nicht nur USC-Sportchef Frank Hüllmann und NTSV-Coach Ali Farhadi sind eng befreundet, auch viele Spieler kennen sich gut (so waren z.B. Colin Blumauer und Moritz Niemann letztes Jahr noch Niendorfer). Nicht fehlen durfte da Ex-Condor-Trainer Christian Woike, der 2002 mit dem USC Pokalsieger wurde und heute als relaxter Zuschauer viele ehemalige Condor-Spieler begrüßen konnte (u.a. Niederstadt, Blunck, Doege).

„Paloma hat mir Sonntag gegen Sasel gut gefallen“, zollte Farhadi dem Gegner schon vor dem Anpfiff Respekt, „etwas Bammel haben wir schon“. Doch diese „Ängste“ waren völlig unbegründet, denn der NTSV übernahm sofort das Zepter und ließ eigentlich über die gesamte Spieldauer nie einen Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger vom Platz gehen wird.

Schon nach 150 Sekunden setzte Marvin Karow mit einem satten Knaller aus 17 Metern eine erste Duftmarke (die er kurz nach der Halbzeit veredelte), die Gäste spielten die USC-Abwehr phasenweise schwindelig. Folgerichtig traf Ilyas Afsin (nach einem Traumpass von Lawrence Schön) mit einem schönen Schlenzer aus 18 Metern zum verdienten 0:1 (16.). Danach übertrieben es Niendorfer zuweilen etwas mit der Schönspielerei. Das Leder lief zwar immer wieder sehenswert über das gesamte Spielfeld bis in die gegnerische Box, doch dort „vergaßen“ die Akteure den finalen Abschluss. So scheiterte Kapitän Dennis Thiessen mit einem wuchtigen Kopfball (erneut nach toller Vorarbeit von Schön) an Keeper Jannis Waldmann (19.) und Afsin verzog mehrmals knapp bzw. blieb in der Abwehr hängen (26./38./40.). Dieser „Chancen-Wucher“ hätte sich Sekunden vor dem Pausenpfiff fast gerächt, aber Lion Mandelkau konnte den Traumpass von Max Krause nicht im Gehäuse unterbringen (45.+2).

Nach dem Seitenwechsel sofort weiter das gewohnte Bild: Wieder Afsin, wieder knapp drüber (49.). Dann kam der große Auftritt von „MK8“. Wie einst Sören Lerby (FC Bayern) im August 1984 ( https://www.sportschau.de/sendung/tdm/archiv/chronik80er/august1984tdm100.html) „nagelte“ Karow die Kugel aus 25 Metern bei einem direkten Freistoß hammerhart zum 0:2 in die Maschen (52.). So schnell konnten die Augen dem Ball gar nicht folgen. „Den habe ich richtig gut getroffen“, freute sich der „Sechser“ des NTSV.


Marvin Karow (l.) jubelt nach seinem "Kanonenschuss" zum 2:0. Lawrence Schön (r.) kann es gar nicht glauben. Foto: Olaf Both

Des einen Freud, des anderen Leid: „Wir bekommen momentan nur unhaltbare Traumtore als Gegentore“, seufzte USC-Coach Steffen Harms, hatte aber immerhin „Glück“, dass Niendorf bis dahin eher verschwenderisch mit seinen Gelegenheiten umging. So setzte Afsin einen Lupfer auf die Latte (56.) und Thiessen einen gefühlvollen Schlenzer nur Zentimeter am rechten Giebel vorbei (65.). Und wie schon kurz vor der Pause bot sich dem USC die Comeback-Möglichkeit: Der eingewechselte Youngster Wolfgang Pesch (18) düpierte im zweiten Durchgang über die rechte Seite mehrfach die NTSV-Abwehr. Doch erst verstolperte Christian Merkle seine Vorlage (58.), dann wollte es Youcef Madadi mit einem Kopfballaufsetzer (via Flugkopfball) zu schön machen und vergab aus acht Metern das „sichere“ 1:2 (66.). Im Gegenzug nutzte Marlon Stannis aus 14 Metern einen Abpraller von Keeper Sebastian Voß, der nach einer halben Stunde für den Verletzten Waldmann in die Partie gekommen war, zur 0:3-Entscheidung (67.). „In solchen Momenten zahlst Du als Aufsteiger Lehrgeld“, kommentierte Harms das Geschehen.


Marlon Stannis (m.) wird nach seinem Tor zum 3:0 von seinem Teamkollegen Oliver Doege getragen. Foto: Olaf Both

In den Schlussminuten wurde es dann noch richtig bitter für die Hausherren. Der wie immer sehr emsige und lauffreudige, aber bis dahin eher glücklose Lennart Merkle machte mit einem Doppelpack (86./88.) die 0:5-Packung perfekt.


Strammer Schuss zum 0:5: Lennart Merkle (r.). Foto: Olaf Both


Daniel Brückner im Zweikampf mit Wolfgang Pesch (Nr. 20), der im zweiten Durchgang größter Aktivposten beim USC war. Foto: Olaf Both


Stimmen:

Ali Farhadi (Trainer Niendorfer TSV):
Nach dem starken Auftritt von Paloma am Sonntag gegen Sasel sind wir mit ein bisschen Bammel in die Partie gegangen. Aber das war heute von der ersten bis zur letzten Minute ein absolut starker Auftritt von uns – nahezu fehlerfrei und auch in der Höhe verdient. Da gibt es wenig zu meckern. Wir haben an die gute zweite Halbzeit gegen Vicky angeknüpft und die Jungs kommen immer besser in die Spur. Erste Halbzeit vielleicht noch ein bisschen zu fahrlässig mit den Chancen. Aber die Jungs haben eine starke „Geilheit“ auf Tore entwickelt und immer noch eine Schippe draufgelegt. Wir sind aber erst am Anfang der Saison, ich muss mir noch etwas Lob und Kritik für später aufbewahren.

Steffen Harms (Trainer USC Paloma):
Das war sehr enttäuschend. Wir haben schnell gemerkt, dass die zwei Tage Pause seit dem Sasel-Spiel nicht gereicht haben. Wir mussten schon in der Startelf einige Veränderungen vornehmen, weil die Jungs kaputt waren und haben dann ja auch im Spiel zwei Spieler durch Muskelverletzungen verloren (Waldmann, Ulaga). Auf diesem Level gegen solche Top-Teams war das dann doch zu hart für uns. Wenn wir nicht 100% abrufen, dann können wir gegen solche Gegner nicht mithalten. Das Ergebnis ist sehr brutal. Mit einer frischen und gut organisierten Mannschaft wäre heute vielleicht etwas gegangen. Schade, dass Madadi den Kopfball nicht zum 1:2 nutzen kann (66.). Das war eine 1000%ige Chance, vielleicht wären dann bei uns noch ein paar Körner freigesetzt worden. Im Gegenzug fällt dann das 0:3, das sind die Momente, wo Du Lehrgeld zahlst.


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