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15.09.2019
Landesliga Hansa: Das bessere Ohe gewinnt von Jan Schubert



Clubhaus FC Türkiye & Seweryn Malyk präsentieren

Foto: Hanno Bode


vs.


FC Türkiye – FC Voran Ohe 3:0 (1:0)

FC Türkiye: Göbel – Son, Taflan, Conde, Ha. Karaca – Güraltunkeser (79. Masalci), C. Müller, Türkad (66. Hü. Karaca) – Aydin, Mohara - Zagre (61. Asare-Kumi)
FC Voran Ohe: Malik – Schenkenberg, Gläser, Walek, Lang – Ohl (67. Schulz), M. Gassmann, Schröder, Andersson (59. Saqib) – Braesen, Woost (57. Krieter)
Tore: 1:0 Güraltunkeser (4.), 2:0 Güraltunkeser (53.), 3:0 Mohara (63.)
Schiedsrichter: Martin Pfefferkorn (SC Urania): Stark, wie er den Zwist zwischen Kevin Uwe Son und Martin-Felix Schröder löste – zweimal Gelb, völlig in Ordnung (73.). Merkwürdig, warum er Habib Zagre zurückpfiff, der einfach vor Ohe-Keeper Paul Malik am Ball und aussichtsreich unterwegs war (16.).
Beste Spieler: Güraltunkeser, Mohara, C. Müller, Conde – nicht Euer Ernst
Zuschauer: 74

Zuerst kommt der Kampfgeist, gepaart mit Lauf- und Einsatzbereitschaft und einer guten Auffassung zu dem, wofür ein Jeder schwitzt – und irgendwann spielt diese Mannschaft dann auch guten, attraktiven und erfolgreichen Fußball. Das sind gemeinhin die Attribute, die Kenner mit dem FC Voran Ohe assoziieren. Und dies schon mindestens seit fünf Jahren, als der kleine Club in die Landesliga zurückkehrte.

Zurückgekehrt ist auch Rainer Seibert – aus dem einwöchigen Kreta-Urlaub. Dort war es schlappe 20 Grad wärmer als hierzulande. Doch nicht nur temperaturbedingt dürfte Seibert dieser unterkühlte Auftritt seiner Mannschaft bei der 0:3-Pleite beim FC Türkiye fröstelnd zurückgelassen haben. Der Oher Coach kommt zu einer erstaunlichen Konklusion – blöd nur, dass er nicht die eigene Truppe meinte: „Heute hat das bessere Ohe gewonnen. Das, was Türkiye gemacht hat, wollten eigentlich wir machen."

Denn der FC Türkiye ist längst kein überheblicher Haufen Starkicker und Ballzirkulierer mehr, der sich an der Schönheit des eigenen Spiels ergötzt (und dabei gelegentlich das Kämpfen und vor allem das Ergebnis vergisst). Die Wilhelmsburger kommen derzeit wunderbar geerdet daher. Und auf dem Platz, das war gegen die Stormarner zu sehen, geht es zuerst darum, dem Herausforderer den Schneid abzukaufen. Ein erster, nicht zu übersehender Erfolg der Arbeit des neuen Trainers Jörn Großkopf.

„Unser Plan war, die gar nicht ins Spiel kommen zu lassen", erklärt der FCT-Übungschef danach, „und das hat einhundertprozentig geklappt." Wohl wahr und am frühen Führungstreffer zu bewundern: Nach einem verhängnisvollen Ballverlust von Maxim Gassmann noch in der eigenen Hälfte startete Serdar Aydin durch, scheiterte noch an Voran-Torwächter Paul Malik, bevor Osman Güraltunkeser den Ball überlegt in die Maschen setzte (4.). Wenn auch den Gastgebern in der Folge kein absolutes Power-Play mit Großchance auf Großchance gelang, so war das allemal mehr als das, was der Gegner zustande brachte. Offensives aus Ohe – Fehlanzeige.

Wie es dann eben so kommt: Über Zweikämpfe, Aktivität und Engagement war’s mit fortwährender Dauer auch spielerisch annehmbar, was die Türken aufführten. Habib Zagre fand zunächst mit dem Kopf noch seinen Meister in Malik (49.), bevor Türkiyes Chefstratege Cem Müller auf Güraltunkeser verlagerte, der zum zweiten Mal cool abschloss (53.). „Ich freue mich insbesondere für Osman, der bisher vor der Kiste den letzten Punch noch nicht so hinbekommen hat", kommt das Lob von Cheftrainerseite. Das 3:0 der Gastgeber vereinigte dann das, was Großkopfs Elf schon reell drauf hat: Spielwitz mit Einsatz und Abschlussstärke paaren. Aydin konnte gerade noch den Ball zurücklegen, der websige Takuro Mohara bedankte sich artig (63.). Großkopf bestätigt: „Ich bin nicht nur sehr einverstanden mit der Einstellung meiner Mannschaft, sondern auch damit, wie wir Fußball gespielt haben."

Die kraftlosen „Voranisti" hätten durch den über den Ball tretenden Leon Schulz und den in derselben Szene abgeblockten Versuch von Gassmann noch kosmetisch eingreifen können – es wäre nicht verdient gewesen . „Mir fehlte der Elan, der letzte Biss, sich gegen die Niederlage zu wehren", sagt ein enttäuschter Rainer Seibert. Momentan scheint das Original-Ohe nicht das beste Ohe zu sein.


Statistik:
Gesamt-Punktspiel-Bilanz aus Sicht des Gastgebers (seit Vereinsgründung 2000): 7 Spiele, 6 Siege, 1 Remis, 0 Niederlagen, 18:6 Tore

2009/10: 3:0 / 3:2 Landesliga Hansa
2010/11: 1:1 / 2:1 Landesliga Hansa
2014/15: 3:0 / 3:2 Landesliga Hansa
2019/20: 3:0 / --- Landesliga Hansa


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